Beschäftigungsrückgang bei den Erneuerbaren

Zahl der Beschäftigten im Bereich Erneuerbarer Energien sinkt um vier Prozent

355.400 Menschen arbeiteten 2014 in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien, etwa vier Prozent weniger als 2013. Von dem Rückgang besonders betroffen war einmal mehr die Solarbranche, die Windenergie konnte dagegen eine positive Beschäftigungsentwicklung verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Abschätzung, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) vorgenommen hat. Die Ergebnisse sind Teil einer umfassenden Untersuchung über „Makroökonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende“ unter der Federführung der GWS im Auftrag des BMWi. weiterlesen…

1 Billion für Solar

Indien schiebt internationale Solarrevolution an

Getreu dem Ausspruch Achmed Yamanis, in der 70er Jahren Ölminister Saudi-Arabiens, die Steinzeit sei nicht aus Mangel an Steinen zu Ende gegangen, sondern weil neue Techniken und Verfahren erfunden worden seien, entstand beim Klimagipfel COP21 auf Anregung von Bill Gates eine neue Solarbewegung – die Agentur für Solartechnologie und Anwendungen« INSTA (International Agency for Solar Technologies and Applications): 20 Staaten werden zusammen mit 30 Superreichen Milliarden in saubere Energie für Entwicklungsländer investieren. weiterlesen…

Gabriel lobt Schäuble

Haushaltsrede Gabriels

Das Batteriespeicherprogramm für Photovoltaikanlagen wird doch fortgesetzt – eines der konkreten Ergebnisse aus der Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, zum Haushaltsgesetz 2016 vor dem Deutschen Bundestag am 26.11.2015 in Berlin. weiterlesen…

BP bleibt sich treu

BP Technology Outlook: Mit Technologie fossile Förderung erhöhen und Erneuerbare besser nutzen

„Im Mittelpunkt des neuen BP Technology Outlook (BPTO) stehen technologische Entwicklungen und ihr Potenzial, die Energiewelt bedeutend zu beeinflussen: Wie wir Energiequellen auffinden und fördern bzw. verwendbar machen, Energie speichern und wie wir Energie im täglichen Leben nutzen.“ So beginnt die Ankündigung des kürzlich veröffentlichten BPTO. Einer der Kernsätze lautet dann: „Technologie bietet enormes großes Potenzial, die Förderausbeute von fossilen Energieträgern zu erhöhen und erneuerbare Energiequellen besser zu nutzen. Gleichzeitig können Kosten gesenkt werden.“ weiterlesen…

Q1-Q3: plus zwei Prozent Energieverbrauch

Jan. – Sept. 2015: 333 Mio. t Steinkohleneinheiten – EE plus 9 % – Export-Rekord

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg des Energieverbrauchs in Deutschland um etwa 1,7 Prozent auf rund 13.360 Petajoule (PJ) oder 456 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t. SKE). Wie die AGEB in ihrer traditionellen und nach eigener Aussage „meist sehr präzisen“ Herbstprognose ausführt, werden die Erneuerbaren Energien mit einen Zuwachs von knapp 9 Prozent am stärksten zulegen. weiterlesen…

EU-State of the Energy Union

„Energieunion auf dem richtigen Kurs“…

…lautet das Selbstlob einer Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 18.11.2015: „Seit der Verabschiedung der Rahmenstrategie für die Energieunion vor neun Monaten sind bereits große Fortschritte erzielt worden, so die Bilanz des ersten Berichts zur Lage der Energieunion. Es bleibt noch viel zu tun, und 2016 wird ein wichtiges Jahr für Ergebnisse sein.“ weiterlesen…

Piketty und Jackson rufen zum Divestment auf

„Fossile Investitionen gefährden Gemeinwohl“ – Versicherer Axa zieht 500 Mio zurück

Ein englisches Wort macht im Deutschen Karriere: „Divestment“ – es bedeutet das Gegenteil von Investment, also Geld aus bestimmten Unternehmen abziehen. Aktuell wird darunter der Rückzug von Investitionen aus fossilen Industrien verstanden. Soeben haben die beiden Star-Okönomen Thomas Piketty und Tim Jackson mit Blick auf den Pariser Klimagipfel in einem in den Zeitungen Le Monde und Guardian zeitgleich veröffentlichten Brief Investoren dazu aufgefordert, ihr Geld aus fossilen Brennstoffen zurückzuziehen. weiterlesen…

100 Experten aus 20 Ländern berieten globale Energiewende

Zweitägiges IERE-Symposium in Berlin

Rund 100 internationale Experten und Führungskräfte aus Industrie, Wissenschaft und Politik, beschäftigten sich am 11. und 12.11.2015 im Rahmen der Konferenz „International Energy Systems in Transition: Perspectives from Science and Industry“ in Berlin mit technischen und strategischen Herausforderungen der Energiewende. Die internationale Energieforschungsplattform IERE, acatech und RWE veranstalteten den Kongress gemeinsam mit Unterstützung des VDI-Wissensforums. weiterlesen…

Billig-Öl bremst EE

World Energy Outlook 2015: IEA warnt vor problematischen Konsequenzen des niedrigen Ölpreises

Worüber sich Autofahrer und Öl-Tank-Besitzer freuen, macht der Internationalen Energieagentur (IEA) weniger Spass: Sie befürchtet in ihrem aktuellen, am 11.11.2015 in Berlin vorgestellten World Energy Outlook (WEO) negative Folgen des niedrigen Ölpreises. Wenn Öl-Konzerne nicht mehr investierten, und wenn die Förderung dadurch stocke, könne das Angebot rapide abfallen und die Preise entsprechend steigen. Die IEA sieht die Gefahr, dass der Umstieg auf Erneuerbare Energien hinausgezögert werde. Die Politik könne jedoch gezielt gegensteuern. Zudem steige die Abhängigkeit von Ländern, die – wie etwa die arabischen – billig Öl fördern könnten. Eine kleine Entwarnung gibt die Öl-Preis-Prognose der IEA aber schließlich doch: Längerfristig – bis 2020 – dürfte Öl auf dem Weltmarkt allmählich wieder teurer werden. Der WEO stieß auf heftige Kritik der EnergyWatchGroup. weiterlesen…