Ikea will 100 Prozent EE

Zu ECO-Business: „Wirtschaftlich sinnvoll“

Ikea will sein in der Vergangenheit nicht immer fleckenloses Image aufpolieren: Der schwedische Möbelriese hat sich vorgenommen, so viel saubere Energie zu produzieren, wie er in seinen Verkaufsfilialen und Fabriken verbraucht. Im Rahmen seines Vorhabens, auf 100 Prozent Erneuerbare zu kommen, hat Ikea laut Eco-Business mehr als 700.000 Solarmodule auf seinen Gebäuden installiert und will 224 eigene Windkraftanlagen auf der ganzen Welt betreiben – 314 sollen es insgesamt werden. weiterlesen…

Erster „Plusenergie-Bahnhof“ Deutschlands

Bundesweit einmalig – bald Gratis-Laden von E-Autos und -bikes

Plusminus elf Stunden dauert eine Zugfahrt von Berlin nach Uffing am Staffelsee in Oberbayern. Dafür erwartet den Fahrgast am Ziel etwas Besonders – der erste Plus-Energie-Bahnhof Deutschlands. Der „Blaue Bahnhof“ ist Sitz der Kinder- und Jugendstiftung Plant-for-the-Planet und produziert mehr Energie, als die Nutzer verbrauchen. Am 26.07.2015 ist das energetisch sanierte Gebäude eingeweiht worden, wie die am Projekt beteiligten Firmen Varta Storage GmbH und Solare Datensysteme GmbH mitteilten. weiterlesen…

Hillary C macht Wahlkampf mit EE

Ökostrom für alle US-Haushalte is 2026

Die amerikanische Bewerberin um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, Hillary Clinton, setzt im Wahlkampf auf massiven Zubau Erneuerbarer Energiequellen. Auf ihrer Internetseite formulierte sie erstmals zwei einschlägige zentrale Ziele: Zehn Jahre nach ihrem Amtsantritt soll genug Ökostrom erzeugt werden, um jeden US-Haushalt zu versorgen. Und: 500 Millionen Solarmodule sollen dazu innerhalb von vier Jahren ab ihrer Amtsübernahme installiert werden.
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Antrieb für deutsch-brasilianische Energiepartnerschaft

IASS-Blog: Regierungskonsultationen sollten politischen Dialog über Erneuerbare Energien stärken

Im August werden Bundeskanzlerin Merkel, Energieminister Gabriel und eine Reihe weiterer Minister zu Regierungskonsultationen nach Brasilien reisen. Sie sollten diese Möglichkeit ergreifen, um die Zusammenarbeit zu Erneuerbaren Energien unter der deutsch-brasilianischen Energiepartnerschaft zu beleben. Eine stärkere Kooperation mit Brasilien – ein wichtiger Vorreiter des weltweiten Ausbaus Erneuerbarer Energien – kann schließlich auch die internationale Energiewende-Politik Deutschlands stärken.  Ein Beitrag von Sybille Röhrkasten (von Solarify leicht gekürzt und geringfügig umgestellt).
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EU-Konsultation zu Energiemarktdesign

BEE: Europäische Energiemärkte fit für Erneuerbare machen

Die Europäische Kommission stellte mit der am 15.07.2015 eröffneten öffentlichen Konsultation über ein neues Energiemarktdesign wichtige Weichen für den europaweiten Umbau des Energiesystems. „Die Fragestellungen weisen in die richtige Richtung: Die Energiemärkte sollen flexibler werden, für eine Vielzahl auch dezentraler Erzeuger und Konsumenten Erneuerbarer Energien die richtigen Anreize setzen und sie sollen besser miteinander koordiniert werden“, kommentierte Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Kapazitätsmärkten steht die EU-Kommission kritisch gegenüber und hält ihre Errichtung grundsätzlich nur sehr eingeschränkt und grenzüberschreitend für hinnehmbar. weiterlesen…

Hohe Strompreise sind Schwachstelle

 Energiepolitische Landesanalyse für Deutschland der EU:
– ‚Chancen‘ – marktbasierte Instrumente bei Erneuerbaren Energien, Investment in Energieeffizienz und nachhaltigen Verkehr
– ‚Bedrohungen‘ – Verzögerungen beim Hochspannungsleitungsbau vom Norden in den Süden

Die Europäische Kommission zählt die Strompreise in Deutschland zu den „Schwächen“ ihrer im Entwurf vorliegenden energiepolitischen Landesanalyse für Deutschland, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/5447) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/5168). Weiter zählen dazu der Kohleanteil in der Stromerzeugung und der Stand des nationalen Netzausbaus. Unter „Chancen“ nenne die EU-Kommission die Möglichkeit zur Nutzung marktbasierter Instrumente im Bereich erneuerbarer Energien und das Investment im Bereich Energieeffizienz und nachhaltigem Verkehr. Zu den „Bedrohungen“ würden die Verzögerungen beim Bau der Hochspannungsübertragungsleitungen vom Norden in den Süden Deutschlands gezählt. (hib/HLE) weiterlesen…

Gerhard Knies: „Zukunft nach Design oder Desaster?“

Konturen einer lebensfähigen Welt mit 10 Milliarden Menschen

Gerhard Knies, Club of Rome-Mitglied und Desertec-Erfinder, jetzt Gründer des Vereins „Viable World Connection (ViWoCon)“ entwirft im Solarify-Selbst-Gespräch „eine lebensfähige Welt, in der das Zusammenspiel der Einzelprozesse und der verschiedenen Akteure eine nachhaltige Gesamtentwicklung ergibt“. Das erfordere ein grundlegendes Umdenken. Wir bräuchten eine – nur kooperativ erreichbare – ökologische (no-carbon) und zivilisatorische (no-military) Sicherheit, und eine Welt-Innenpolitik. weiterlesen…

Falk (BEE) begrüßt BMWi-Weißbuch

Kapazitätsmärkte „folgerichtig abgelehnt“

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßte das Weißbuch Strommarkt 2.0. „Einer der zentralen Aussagen des Weißbuchs, dass die Strommärkte vor allem flexibler werden müssen, stimmen wir zu. Flexibilitätshemmnisse, etwa die Industriesubventionen für inflexible Großverbraucher bei den Netzentgelten, müssen abgebaut werden“, erklärte BEE-Geschäftsführer Hermann Falk. Zur Flexibilisierung gehöre aber auch, dass alte Kapazitäten vom Markt genommen würden. Die Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerken werde dazu betragen, dass das System reaktionsfähiger sei und die Wertigkeit von Erneuerbarem Strom steige. weiterlesen…

Baake: Strommarkt 2.0 gewährleistet Versorgungssicherheit – kein Kapazitätsmarkt

BMWi veröffentlichte Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende

Das BMWi hat am 03.07.2015 das Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ veröffentlicht. Hierin spricht sich das Ministerium laut einer Pressemitteilung klar für eine Weiterentwicklung des Strommarktes hin zu einem sogenannten Strommarkt 2.0 und gegen einen Kapazitätsmarkt aus. Im Strommarkt 2.0 refinanzieren sich die benötigten Kapazitäten über bestehende Marktmechanismen. Die Kapazitätsreserve soll den Strommarkt 2.0 absichern, „wie der Hosenträger einen Gürtel; darf aber nicht am Markt teilnehmen“. weiterlesen…