BMWi: „Positives Signal für erste deutsche Gleichstromverbindung“

HGÜ kann beginnen

Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH und TransnetBW GmbH haben am 21.10.2015 laut einer Pressemitteilung aus dem BMWi den Auftrag für die Planung und den Bau der Konverter für das Gleichstromvorhaben ULTRANET vergeben: „Die Verbindung von Osterath in Nordrhein-Westfalen nach Philippsburg in Baden-Württemberg ist damit das erste Gleichstromvorhaben, bei dem die technischen Details für die zwei Konverteranlagen am Anfang und Ende der Gleichstromverbindung geplant werden können.“ weiterlesen…

Kabinett will Netzausbau anschieben

Mit Erdverkabelung Weichen für zügigeren Ausbau der Stromnetze gestellt – Kommentare von Kemfert, Krischer und Fell

Die Bundesregierung will laut zweier Presssemitteilungen die Akzeptanz für den Netzausbau in der Bevölkerung stärken. Daher sollen künftig die neuen „Stromautobahnen“ (HGÜ, Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen, siehe solarify.eu/hochspannungs-gleichstrom-uebertragung-hgue) vorrangig unterirdisch anstatt Freileitungen gebaut werden. Damit hat sich Bayerns Ministerpräsident Seehofer nach langer Blockade weitgehend gegen seine Koalitionspartner durchgesetzt. Der Vorrang betrifft vor allem die großen Nord-Süd-Trassen wie SuedLink oder die Gleichstrompassage Süd-Ost. Laut dem Bericht des BMWi im Kabinett zum Stand des Netzausbaus nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sind von den Vorhaben ein Viertel – etwa 500 Kilometer – gebaut. weiterlesen…

ABB: 730 km HGÜ für 415 Mio. Euro

Längstes Unterwasser HGÜ-Kabel der Welt

Der Schweizer Energie- und Automatisierungstechnik-Konzern ABB hat einen Auftrag über 450 Millionen US-Dollar für die Hochspannungs-Gleichstrom-Verbindung (HGÜ) des britischen und norwegischen Stromnetzes erhalten. Die Leitung soll die Integration von Wind- und Wasserkraft ins Stromnetz fördern und damit die Versorgungssicherheit in beiden Ländern erhöhen. weiterlesen…

HGÜ-Strom aus Afrika „tragfähiges Modell“

DLR-Studie: Regelbarer Solarstrom aus Nordafrika kann tragfähiges Geschäftsmodell sein – Europäische Studie untersucht Auswirkungen auf das Energiesystem

Stromtransfer von Afrika nach Europa über Hochspannungs-Gleichstrom-Trassen (HGÜ) kann ein tragfähiges Geschäftsmodell sein, mit Mehrwert für beide Regionen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher im EU-geförderten Projekt BETTER („Bringing Europe and Third Countries Closer Together Through Renewable Energies“) des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit CIEMAT (Centro de Investigaciones Energéticas, Medioambientales y Tecnológicas) und Kooperationspartnern. Das Desertec-Modell lebt wieder auf (s.u.). weiterlesen…

Uneinigkeit über Erdverkabelung

Höchstspannungsnetze dürfen auch vollständig erdverkabelt werden

Energy Watch-Präsident Hans-Josef Fell nahm in einem Rundbrief zur Erdverkabelung Stellung: In der öffentlichen Debatte stehe einer Forderung nach vollständiger Erdverkabelung der neuen HGÜ-Leitungen, z.B. SuedLink, die Behauptung entgegen, dass dies rechtlich nicht zulässig wäre. Die Regierung sieht das offenbar anders. weiterlesen…

Bundesregierung erleichtert Erdverkabelung

Zu den vier Pilotstrecken sollen weitere dazukommen

Die Bundesregierung will das Verlegen von HGÜ-Kabeln erleichtern. Der am 20.04.2015 eingebrachte Gesetzentwurf zur Änderung von Bestimmungen des Energieleitungsbau-Rechts (18/4655) soll ermöglichen, dass zu den bisher vorgesehenen vier Pilotstrecken, die zum Teil erdverkabelt werden, weitere hinzukommen können. weiterlesen…

Netzausbau kommt voran

Nächste Schritte für zentrale Nord-Süd-Trassen eingeleitet

Kurz vor Jahresende geht es bei zwei „Stromautobahnen“ voran, teilt das Bundeswirtschaftsministerium in seinem Newsletter „Energiewende direkt“ mit: Für das Vorhaben SuedLink und einen Abschnitt des Projekts Ultranet haben die Übertragungsnetzbetreiber Anträge auf Bundesfachplanung gestellt und damit die formellen Verfahren zur Trassenfindung eingeleitet. weiterlesen…

Gabriel, Seehofer und der SuedLink

Streit um die Energiewende – Keine Trassen auf bayerischem Boden

Zeitweise fand der CSU-Chef die Energiewende mal wichtig. Doch davon ist nicht mehr viel zu merken: Trassen wie der „SuedLink„, der Windstrom nach Bayern bringen soll, findet Seehofer jetzt überflüssig. Ein Affront gegen die Bundesregierung. – Von Oliver Mayer-Rüth, BR, ARD-Hauptstadtstudio (tagesschau.de). weiterlesen…

Bundesregierung: Bayern muss Strom-Import akzeptieren

„Gabriel weist Seehofer bei Energiewende in die Schranken“

Bayern muss die Einfuhr von Strom aus anderen Bundesländern akzeptieren, auch wenn dieser aus Kohle gewonnen wurde. „Ein Verzicht auf Stromimporte nach Bayern wäre nicht mit den gegebenen rechtlichen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen vereinbar, “, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/1177) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/804). Eine Eigenversorgung Bayerns sei „weder realistisch noch anzustreben“. weiterlesen…