NABU-Umfrage: Deutsche wollen neue Förderpolitik für Landwirtschaft

Tschimpke: Mehr natur- und tierfreundliche Produktion gefordert – Prinzip des „Immer größer“ genießt keinen Rückhalt mehr

Dies zeigt, laut NABU-Pressemitteilung vom 21.01.2017, eine aktuell vom NABU beim Meinungsforschungsinstitut forsa in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage. Demnach unterstützen nur neun Prozent der Befragten die derzeitige EU-Politik, wonach Landwirte überwiegend pauschal Gelder erhalten: Je größer ein Betrieb, desto mehr Förderung bekommen sie. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (78 Prozent) hingegen würde ein System bevorzugen, das Fördergelder an die Erbringung konkreter gesellschaftlicher Leistungen koppelt, beispielsweise für den Umweltschutz.
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Licht und Schatten

BUND-Jahresbilanz 2016

Nach Auffassung von Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), war die Umweltpolitik im Jahr 2016 durch Fortschritte im Natur- und Klimaschutz, im Kampf gegen die Luftverschmutzung und durch wachsenden Widerstand gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta geprägt – so eine BUND-Medienmitteilung.
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Grüner Plan fürs Klima


Grüne Bundestagsfraktion macht Vorschläge, wie die Klimaziele doch noch erreicht werden könnten

von – mit freundlicher Genehmigung

Dass es immer noch nicht reicht, ist Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) schon länger klarbarbara-hendricks-vor-eur-ressourcenforum-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify. Wenn das Kabinett am Mittwoch den Klimaschutzbericht über das Jahr 2015 beschließt, wird die Lücke zwischen dem Klimaziel für das Jahr 2020 und der voraussichtlichen Realität nicht geschlossen sein. Bis 2020 soll der deutsche Treibhausgasausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Weil schon 2014 absehbar war, dass dieses Ziel nicht erreicht würde, hatte Hendricks ein Klimaaktionsprogramm auf den Weg gebracht. Wenn absehbar sei, dass das noch nicht reiche, sagte sie vor ihrer Abreise zum Klimagipfel in Marrakesch im November, dann könne 2018 noch „nachgesteuert“ werden. weiterlesen…

Bundesländer-Ranking im Klimaschutz


AEE-Portal Föderal Erneuerbar zeigt Stand und Entwicklung energiebedingter Treibhausgase

Die deutschen Bundesländer sind sozioökonomisch sehr unterschiedlich geprägt und haben daher auch jeweils ganz eigene Herausforderungen beim Klimaschutz zu meistern. Dabei wird das Thema durch individuelle Klimaziele durchaus offensiv angegangen – eine wachsende Zahl von Ländern gibt dem Klimaschutz sogar Gesetzesrang. Föderal-Erneuerbar logoUm zu zeigen, wie der Stand und die bisherige Entwicklung beim Treibhausgasausstoß ist, sind im AEE-Bundesländerportal Föderal Erneuerbar einige frisch aktualisierte Datensätze zu verschiedenen Aspekten des Klimaschutzes in einem eigenen Bereich zusammengefasst. weiterlesen…

„Klimazusage einhaltbar“

Hendricks vor Untersuchungsausschuss – Beamter verteidigt Regierungs-Kungelei

Umweltausschuss Anhörung zu Tschernobyl Fukushima Publikum - Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftUmweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sieht die Klimaschutz-Selbstverpflichtung Deutschlands nicht gefährdet, auch dann nicht, wenn der Anteil von Dieselfahrzeugen am Fahrzeugbestand sinkt – berichtet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages schränkte sie aber ein, das sei lediglich die Meinung ihres Hauses. (Diesel stoßen zwar weniger klimaschädliches CO2 aus als Benziner, haben aber das Problem hoher Stickoxid-Emissionen, die zu Atemwegserkrankungen führen können.) weiterlesen…

Kohlendioxid wird teurer

Der Umweltausschuss des EU-Parlaments will schärfere Regeln für den Klimaschutz in der EU. Die Menge an Emissionsrechten soll deutlich verknappt werden.

schreibt Michael Bauchmüller in der Süddeutschen Zeitung vom 15.12.2016, und weiter:

Michael Bauchmüller - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Der Klimaschutz in der Europäischen Union steht vor einer weitreichenden Reform. Das geht aus einem Gesetzesvorschlag hervor, den der federführende Umweltausschuss des EU-Parlaments am 15.12.2016 angenommen hat. Damit könnte die Menge der Emissionsrechte in der EU deutlich verknappt werden, 800 Millionen der überschüssigen Zertifikate könnten endgültig gelöscht werden. weiterlesen…

Oberleitungs-LKW: Option für umweltverträglichen Güterverkehr?

Alternative Antriebskonzepte im Fernverkehr notwendig

Wie der Straßengüterfernverkehr umweltverträglicher betrieben werden kann, steht im Zentrum des neu gestarteten Projekts „Bewertung und Einführungsstrategien für oberleitungsgebundene schwere Nutzfahrzeuge (StratON)“. Es wird geleitet vom Öko-Institut, das hierfür mit dem Fraunhofer-Institut IAO, der Hochschule Heilbronn und der Intraplan Consult GmbH zusammenarbeitet. Das berichtet die Presseabteilung des Öko-Instituts am 08.12.2016. Und weiter: weiterlesen…

Intelligente Daten – wie wirkt der Klimaschutz?

BMBF übergibt Federführung von Treibhausgas-Messnetz „ICOS“ an BMVI

Eine erfolgreiche Klimaforschung braucht vor allem mehr Daten und entsprechend hochmoderne Messstationen – nicht nur über Land, sondern auch auf den Weltmeeren. Auf dem Hohenpeißenberg in Oberbayern haben deshalb laut Pressemitteilung des BMBF vom 05.12.2016 Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär  im BMBF und Verkehrsminister Alexander Dobrindt, gemeinsam per Mausklick das Startsignal für die Forschungsinfrastruktur „Integrated Carbon Observation System“ (ICOS) gegeben. weiterlesen…

Erwartungen an die Deutsche G20-Präsidentschaft

Germanwatch begrüßt Schwerpunkte bei Klimapolitik, fordert nun aber konkrete Schritte zur Umsetzung

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt viele der am 30.11.2016  vorgestellten Schwerpunkte des Programms der deutschen G20-Präsidentschaft, vermisst aber bisher Ansätze, wie diese mit konkreten Vereinbarungen und Initiativen umgesetzt werden können. „In der derzeitigen weltpolitischen Lage gilt mehr denn je: Wir brauchen internationale Kooperation zur Lösung drängender globaler Probleme“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. weiterlesen…

Energiewende fürs Ausland kein Vorbild mehr

Klimaschutz und Energiewende könnten abschreckend wirken

„Fachleute in China, Indien, Russland und Amerika loben die Klimapolitik Deutschlands. Vor Nachahmung wird aber gewarnt“, so Andreas Mihm in der FAZ über die Ergebnisse einer vergleichenden Expertenbefragung der Konrad-Adenauer-Stiftung in China, Indien, Russland und den USA unter dem Titel „Emissionsreduzierung weltweit: Motivatoren, Hemmnisse und die Rolle Deutschlands“. weiterlesen…