Österreich: Gletscher schmelzen schneller

>Gletscher auf dem Rückzug (Gletscherbericht des Alpenvereins 2010/2011)

Das Jahr 2011 hat den österreichischen Gletschern stark zugesetzt – das machen die Ergebnisse des aktuellen Gletscherberichts deutlich. 97 Prozent der Eisriesen sind im vergangenen Jahr zurückgeschmolzen, drei Prozent wurden als stationär eingestuft. Kein einziger der 95 beobachteten Gletscher konnte 2011 einen Vorstoß verzeichnen. Bei 15 Gletschern wurden sogar Längenverluste von mehr als 30 Metern registriert. weiterlesen…

Trilemma des Wachstums

Neue Veröffentlichung (Klingholz/Töpfer)

„Armut ist zuerst Energiearmut“, diese Erfahrung habe er aus seiner Zeit in Afrika mitgebracht; in Kenia hätten kaum 10 Prozent Zugang zu Energietechniken. Diese „klare Beziehung gefährdet das friedliche Zusammenleben der bald 9 Milliarden Menschen“, sagte Prof. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Potsdamer Instituts for Advanced Sustainability Studies und früherer UNEP-Direktor am 28.03.2012 bei der Vorstellung der Studie „Das Trilemma des Wachstums“ gemeinsam mit Dr. Reiner Klingholz, dem Leiter des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. weiterlesen…

BMWi-Gutachten zur Klimapolitik

Wissenschaftlicher Beirat beim BMWi veröffentlicht Gutachten zur Klimapolitik

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat am 26. März 2012 sein Gutachten zum Thema „Wege zu einer wirksamen Klimapolitik“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Gutachten beleuchtet die aktuelle Diskussion zur Klimapolitik und beschäftigt sich vor allem mit den Instrumenten zur Bewältigung des globalen Klimawandels. In diesem Zusammenhang werden auch Fragen der Energiepolitik beleuchtet. weiterlesen…

Oettinger: EU-einheitliches EEG

EU: Oettinger will einheitliche EE-Förderung – Parlament fordert verbindliche Vorgaben –Polen blockiert Klimaziele

EU-Energiekommissar Günther Oettinger dringt auf eine einheitliche Förderung der erneuerbaren Energien in Europa und kündigte entsprechende Vorschläge an. Der CDU-Politiker sagte der Stuttgarter Zeitung, für die ersten Schritte sei das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ein hervorragendes Instrument gewesen. Mittelfristig sei es aber nötig, “die Förderpolitik europäisch zu koordinieren und zu synchronisieren“. Sollte sich Oettinger durchsetzen, müsste die Bundesregierung das EEG anpassen. weiterlesen…

Die Zeit und die „Kalte Sonne“

„Störenfritz des Klimafriedens“ – Vahrenholt/Lönings Provokation

Prominent zitiert: Frank Drieschner, Christiane Grefe, Christian Tenbrock

„Einst profilierte sich Fritz Vahrenholt als Umweltschützer, nun zieht er gegen die Klimawissenschaft zu Felde. Was treibt den Mann? Und finden seine Thesen Resonanz? …Hinter dem Medienerfolg steckt mehr. Immerhin ist es kein Umwelt-Nobody, der hier eine Generalattacke auf die globale Klimawissenschaft reitet. Fritz Vahrenholt, langjähriger Manager der grünen RWE-Tochter Innogy, meint: »Der Weltklimarat irrt.«  Könnte es auch in Deutschland eine klimaskeptische Welle wie in den USA erzeugen, ja in der Folge womöglich ein Rollback der Energiewende einleiten? Knapp zusammengefasst, behaupten die beiden Autoren, die globalen Temperaturen würden nur zum geringeren Teil vom CO?-Ausstoß beeinflusst, »mindestens die Hälfte« der bisherigen Erderwärmung gehe auf eine verstärkte Aktivität der Sonne zurück. Und weil dieser Zyklus seit Beginn des Jahrtausends vorüber sei und unser Zentralgestirn auch noch für eine lang anhaltende Periode weniger strahle, werde der Temperaturanstieg deutlich geringer ausfallen, als die Forscher des Weltklimarats prophezeiten. Nun wäre ein Beweis dieser These – die seit Jahren in der Skeptikerszene zirkuliert – eine wissenschaftliche Sensation….“ weiterlesen…

Grönland-Eis schmilzt schneller

PIK-Potsdam: Grönlands Eismassen könnten komplett schmelzen bei 1,6 Grad globaler Erwärmung

Die Eismassen Grönlands sind wahrscheinlich viel verletzlicher durch die Erderwärmung als bislang gedacht. Die Grenze für ein völliges Schmelzen der Eisdecke dort befindet sich im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung, mit einem besten Schätzwert von 1,6 Grad über den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. Heute werden bereits 0,8 Grad globale Erwärmung beobachtet. Ein massives Schmelzen von Land-Eis könnte langfristig zu einem Anstieg des Meeresspiegels von mehreren Metern beitragen und betrifft daher möglicherweise das Leben vieler Millionen Menschen. weiterlesen…

Glaubwürdigkeit des IPCC


Klimawandel – Vertrauen geschmolzen? Zur Glaubwürdigkeit der Klimaforschung
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 32-33/2010)

Der Weltklimarat ist Ende 2009 massiv in die Kritik geraten, mit Folgen für die Klimaforschung insgesamt. Von Silke Beck. Seit 2010 werden seine Verfahren einer unabhängigen Begutachtung unterzogen. Bereits Ende der 1980er Jahre hatte sich eine Koalition aus Gegnern des aktiven Klimaschutzes gebildet, vornehmlich aus Vertretern der Erdöl exportierenden Staaten und Lobbyisten von US-amerikanischen Energie- und Automobil-Konzernen. Diese Koalition versuchte schon früh, mit eigenen Expertisen nachzuweisen, dass das Problem des vom Menschen gemachten Klimawandels eigentlich gar nicht existiert, sondern eine Erfindung von ökologisch oder sozialistisch motivierten Wissenschaftlern ist (Klimaschwindelthese). weiterlesen…