Erwärmung der Weltmeere entspricht einer Atombombe pro Sekunde
Weil Meere 90% der Klimawandel-Energie absorbieren, hat sich deren Temperatur in 150 Jahren stark erhöht
Die globale Erwärmung hat die Ozeane in den letzten 150 Jahren um das Äquivalent einer Atombombenexplosion pro Sekunde erhitzt, so das Fazit neuer in den PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) publizierter Forschungsergebnisse, schrieb Umweltredakteur Damian Carrington am 07.01.2019 im Guardian. Denn mehr als 90% der von den Treibhausgasemissionen der Menschheit verursachten Wärme wurde von den Meeren aufgenommen, wobei nur wenige Prozent die Luft-, Land- und Eiskappe erwärmen. Die enorme Energiezufuhr der Ozeane treibt den Meeresspiegel in die Höhe und ermöglicht es, dass Hurrikane und Taifune intensiver werden. weiterlesen…
Flecken zwischen dunkelgrünen Kronen, die inzwischen schneebedeckt sind. Das ist es, was man sieht, wenn man über die Wälder des Waldviertels schaut. Hitze, Trockenheit, Stürme, Borkenkäfer: In Zentraleuropa gibt es mehr Schadholz als je zuvor. Viele Länder sind betroffen – aber Österreich besonders. Der
Mehr Überschwemmungen, heftigere Unwetter und tödliche Dürren: Der Klimawandel wirkt sich bereits auf Millionen Menschen aus, zerstört ihre Lebensgrundlagen und erreicht traurige Rekorde. 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, die mittlere Temperatur lag um ein ganzes Grad höher als in vorindustrieller Zeit. Die Folgen sind zum einen schleichende Veränderungen wie schmelzende Gletscher, der Anstieg des Meeresspiegels und die langsame Verschiebung von Klimazonen. Die Weltgemeinschaft hat die Verpflichtung – auf der Basis des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 – den von Klimakatastrophen am härtesten Betroffenen Ländern solidarisch zu helfen.
Laut UN-Generalsekretär António Guterres durchläuft die Welt derzeit einen „Stresstest“. In seiner
In der Zeitschrift
Lange galt die Bioenergie als wichtige Option für den Klimaschutz. Eine Studie von Forschenden des