Energiebranche Schlüssel zum Klimaschutz

Energiewirtschaft und Klimawandel: Anreize für Klimaschutz-Investitionen stärken

Der Energiesektor verursacht trotz vieler technischer Möglichkeiten, Emissionen zu mindern, weltweit den höchsten Treibhausgas-Ausstoß. Um den Klimaschutz marktkonform und technologieneutral voranzutreiben und Klimaschutz-Investitionen anzureizen, wäre es  besonders effizient, wenn CO2 endlich weltweit einen Preis bekäme. Dies sind Kernergebnisse eines am 01.10.2015 vom Weltenergierat – Deutschland und dem Wissenschaftsportal klimafakten.de veröffentlichten Reports. Unter dem Titel „Klimawandel: Was er für die Energiewirtschaft bedeutet“ fasst der Report erstmals in deutscher Sprache die Kernergebnisse des jüngsten Weltklimaberichts zusammen, die für den Energiesektor relevant sind. weiterlesen…

klimafakten.de vollständig überarbeitet

Entsprechend Fünftem Sachstandsbericht des IPCC-Weltklimaberichts

klimafakten.de, ein von von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation (ECF) getragenes wissenschaftliches Informationsportal der Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) gGmbH, will eine informierte Debatte über Klimawandel und Klimaschutz,  orientiert am neuesten Sachstand der weltweiten Forschung. Hierzu hat die Redaktion von klimafakten.de jetzt sämtliche Behauptungen vollständig überarbeitet und aktualisiert. Alle Texte entsprechen somit nun den Befunden im jüngsten Fünften Sachstandsbericht des Weltklimaberichts des IPCC – und spiegeln damit den aktuellen Forschungsstand.
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PIK-interne Debatte vor COP21

Debatte im Vorfeld der Klimaverhandlungen in Paris

Was steht bei der nächsten Klimakonferenz, der COP21 im Dezember, zur Debatte? Dazu trafen sich am 10.09.2015 die Mitarbeiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zu einem Austausch von Einblicken und Ideen. Viele Beiträge von verschiedenen Wissenschaftlern beschäftigten sich mit dem neuesten Stand der Forschung und eine lebhafte Diskussion. weiterlesen…

Klima-Migration – neues Wort

Klimawandel neben Krieg und Vertreibung weitere Fluchtursache

Radio Vatikan interpretiert in einer Serie die päpstliche Enzyklika „Laudato Si“ (siehe: solarify.eu) – in Folge 22 geht es um die „Klima-Migration“. Denn Flüchtlingsproblematik und Klimawandel hätten unmittelbar miteinander zu tun, auch wenn dies nicht so scheine, sagt das IPCC-Mitglied Oliver Christian Ruppel. Es gebe nämlich nicht nur eine Flucht vor Waffen und Gewalt, sondern auch die vor klimatischer Bedrohung – die zur Klimamigration führe. weiterlesen…

Klimawandel beschert Fischerei Milliarden-Verluste

Fischereiwirtschaft drohen weltweit jährlich bis zu 36 Milliarden Euro Verluste – Infoplattform zu Auswirkungen des Klimawandels um Fischereiaspekte ergänzt

Wenn sich die Erdatmosphäre bis 2050 um 2 °C über das vorindustrielle Niveau hinaus erwärmt, was kaum vermeidbar erscheint, ist mit jährlichen Gesamtverlusten bei den weltweiten Fischfängen im Wert von 15 bis 36 Milliarden Euro zu rechnen. Das geht aus dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC; Intergovernmental Panel on Climate Change) hervor. Wissenschaftler fürchten, dass die Überschreitung der Zwei-Grad-Grenze kaum mehr zu vermeiden ist, selbst wenn die Treibhausgas-Emissionen weltweit völlig eingestellt werden könnten. weiterlesen…

Nasa-Forscher: Meeresspiegel steigen gefährlich an

Mindestens ein Meter unvermeidlich

Die US-Weltraumbehörde fürchtet laut ZEIT-Online (und vielen weiteren Medien), dass die Meeresspiegel innerhalb der nächsten 200 Jahre um einen Meter steigen werden – andere Veröffentlichungen sprechen von 90 Zentimetern, allerdings ohne Zeitangabe. weiterlesen…

Juli – heißester Monat der Geschichte

Klimawandel und El Niño wirken zusammen

Wissenschaftlern der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und des Britischen Wetterdienstes zufolge war der Juli 2015 der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die weltweite Durchschnitts-Temperatur lag in diesem Monat bei 16,6 ° C (61,9 ° F), 0,08 Grad höher als der Rekord vom Juli 1998 – das meldete das in Partnerschaft mit der UNEP herausgegebene Webportal der 2007 gegründeten Londoner Climate Action, gefolgt von der britischen BBC. weiterlesen…

Klimawandel droht mit Super-El Niños

Kieler Meeresforscher legen Studie zu pazifischem Klimaphänomen vor

El Niño erwärmt alle zwei bis sieben Jahre den tropischen Pazifik und wirkt sich weltweit auf das Klima aus. Einer Studie von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zufolge verstärkt die Klimaerwärmung besonders heftige El Niño-Ereignisse. In diesem Zusammenhang beobachten die Forscher auch die gegenwärtige Lage, die auf das Auftreten eines sehr starken El Niño-Ereignisses in der zweiten Jahreshälfte 2015 hindeutet. Ihre Studie erschien jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Climatic Change. weiterlesen…

Niño, El

Das Klimaphänomen El Niño ist eine alle zwei bis sieben Jahre wiederkehrende Erwärmung des tropischen Pazifiks mit weltweiten Auswirkungen auf das Klima. Einer Studie von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zufolge, verstärkt die voranschreitende Klimaerwärmung besonders heftige El Niño-Ereignisse. El Niño hat u.a. negative Auswirkungen auf die Fischerei vor Peru und Chile. Da weiterlesen…

Der Klimawandel ist längst da

Grünen-Studie: „Brennpunkte des Klimawandels in Deutschland“

Der Münchner Focus titelte typisch: „Wird unser Bier teurer?“ Und auch woanders schaut so mancher kaum über den Tellerrand: „Thüringens Wälder werden besonders leiden“ prophezeite die Ostthüringer Zeitung mit kleinem Karo. Zyniker verharmlosen gern superwitzig die Folgen des Klimawandels in Richtung „mediterranes Flair für Deutschland“. Für die heimische Flora hat die schleichende Erwärmung jedoch zum Beispiel knallharte Konsequenzen. weiterlesen…