Leseempfehlung: „Attraktivitäten außerhalb des Autofahrens erzeugen“

ntv-Interview mit Klaus Töpfer

Ex-UNEP-Direktor und Umweltminister a.D. Klaus Töpfer wurde einmal – zu Unrecht – als „Verbotsminister“ gebrandmarkt – in einem ausführlichen Interview (das Hubertus Volmer führte) mit dem Nachrichtensender n-tv propagierte er am 20.10.2018 eine kluge Alternative zum Verbot: Man müsse „Attraktivitäten außerhalb des Autofahrens erzeugen.“ Als Beispiel nannte er den gegenwärtigen Fahrradboom. weiterlesen…

Ausstieg aus der Kohleförderung naht

Schicht im Schacht

Die Steinkohleförderung in Deutschland steht kurz vor ihrem Ende. Am 17.08.2018 lief die letzte Förderschicht auf der Zeche Ibbenbüren im Münsterland. Die einzige noch arbeitende Zeche – Prosper-Haniel in Bottrop im Ruhrgebiet – wird zum Jahresende stillgelegt. Nach mehr alsr zweihundert Jahren wird der deutsche industrielle Steinkohle-Bergbau dann endgültig Vergangenheit sein. Ein Überblick aus den Energie-Perspektiven des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik, Garching. weiterlesen…

WFC: „Wir brauchen einen Kohleausstieg bis 2025“

IPCC-Bericht zu 1,5 Grad erfordert neuen Zeitplan für Energiewende

Die Hamburger Stiftung World Future Council fordert nach dem aktuellen IPCC-Bericht ein massives Umdenken beim Zeitplan des deutschen Kohleausstiegs. Der soeben erschienene Bericht des IPCC warnt drastischer denn je vor den Folgen der Erderwärmung und mahnt zur Notwendigkeit, den Klimawandel bei 1,5°C zu stoppen. Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse seien ein dramatisches Signal, den Ausstieg aus der Braunkohle auf 2025 vorzuziehen. Die Verstromung aus Steinkohle müsse bis 2030 beendet werden. Experten der Stiftung World Future Council halten dies für ein erreichbares Ziel. weiterlesen…

Deutschland ist nicht allein: Kohleausstieg beschäftigt viele Länder auf der Welt

DIW-Studie untersucht Szenarien des Kohleausstiegs in sechs Ländern

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich an einer Vergleichsstudie zu sechs Ländern – Deutschland, Polen, Südafrika, Australien, Indien und China – und ihrem möglichen Weg aus der Kohle beteiligt. Die Studie zeigt, dass Deutschland bei weitem nicht alleine ist: Vor dem Hintergrund der internationalen Klimaverpflichtungen und wachsender Sorgen um Luftqualität und Gesundheit stellt sich – nicht nur in diesen sechs teilweise stark durch Kohleenergie geprägten Ländern – zunehmend die Frage nach der Zukunft dieses Rohstoffes. weiterlesen…

Kohleausstieg nutzt viel mehr, als Transformation kostet

Gemeinsame Pressemitteilung von Ecologic Institut, DIW Berlin und Wuppertal Institut

Der Kohleausstieg ist klimapolitisch notwendig, energiewirtschaftlich sinnvoll sowie technisch und wirtschaftlich machbar. Die sukzessive Stilllegung der Kraftwerke nach festgelegter Reihenfolge ermöglicht höchstes Maß an Steuerbarkeit und schafft den notwendigen Vorlauf für regionale Strukturentwicklung. Wie der Kohleausstieg in seinen verschiedenen Facetten gelingen kann, haben Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des Berliner Ecologic Instituts (Hrsg.) und des Wuppertal Instituts im neuen Kohlereader zusammengefasst. weiterlesen…

Deutschland kann 2030 kohlefrei sein

Fraunhofer-Studie für Greenpeace: Bundesregierung muss Energieversorgung modernisieren, um Klimaziele zu erreichen

Deutschland kann bis 2030 nahezu vollständig aus der Verbrennung von Kohle ausstiegen, ohne dass die Stromversorgung gefährdet ist. Nur so erreiche das Land seine Klimaziele, sagte eine Greenpeace-Medienmitteilung am 28.09.2018. Eine Studie unter dem Titel „2030 kohlefrei“ des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) im Auftrag der Umweltschützer kommt zu dem Ergebnis: Würden bis 2030 alle Kohlekraftwerke durch Solar-, Windenergieanlagen und Gaskraftwerke ersetzt, ließe sich das Klimaziel für 2020 erreichen. weiterlesen…

Schneller sozialverträglicher Kohleausstieg möglich

Vor Sitzung der Kohlekommission: WWF und LichtBlick veröffentlichen Kohle-Report

Deutschland kann sozialverträglich aus der Kohle aussteigen und so Klimabilanz und Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessern. Der nötige Strukturwandel in den betroffenen Kohleregionen hat bereits weitgehend stattgefunden. So ist die Zahl der direkt in der Braunkohle Beschäftigten in den vergangenen dreißig Jahren bereits um über 80 Prozent auf weniger als 20.000 zurückgegangen. Das zeigt der Report „Sackgasse Kohle – Warum die Kohlenutzung keine Zukunft hat“, den der WWF und LichtBlick anlässlich der Sitzung der Kohlekommission am 23.08.2018 vorlegen. Der Report analysiert umfassend die Rolle der Kohle im deutschen Energiesystem – vom Strukturwandel über den Klimaschutz bis hin zur Versorgungssicherheit. (Titel: Sackgasse Kohle – © WWF; Lichtblick;) weiterlesen…

Wirtschaft warnt vor übereiltem Kohleausstieg

Konzerne fürchten Milliardenverluste – Netzagentur: Rein politische Entscheidung

Energieintensive Branchen schlagen (wieder einmal) Alarm: Der Kohleausstieg werde die Verbraucher Milliarden kosten, denn er könnte zu einer Verknappung führen, folglich die Strompreise antreiben, warnen Experten laut Handelsblatt. Über die Folgen für die deutsche Wirtschaft zeigt sich das Wirtschaftsblatt besorgt. weiterlesen…

Zügiger Kohleausstieg sichert Klimaziel 2030

DIW Berlin: Erfolgreicher Klimaschutz in Deutschland und NRW möglich

„Der Kohleausstieg in Deutschland ist aus Klimaschutzgründen notwendig und energiewirtschaftlich sinnvoll: Braunkohle bis 2030, Steinkohle bis 2040“, schreiben Leonard Göke, Martin Kittel, Claudia Kemfert, Casimir Lorenz, Pao-Yu Oei und Christian von Hirschhausen in einer neuen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) – und: „Auch das traditionelle Energieland NRW sollte den Kohleausstieg vornehmen und den Anteil der erneuerbaren Energien im Sinne des Klimaschutzplans wesentlich steigern.“ weiterlesen…

NABU: Klimakrise erfordert Umbau der Ökosysteme

Präsident Tschimpke: Hoch intensivierte Landwirtschaft gefährdet Insekten

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordert eine zügige Neuausrichtung in der Agrar-, Klima- und Naturschutzpolitik, um die Erdüberhitzung zu stoppen und auf die Folgen der Klimakrise zu reagieren. „Dieser Sommer lässt ahnen, wie sich das Klima verändert. Auch wenn die Komplexität des Klimasystems keine punktgenaue Vorhersagen zulässt, eines ist sicher: Die Wahrscheinlichkeit von Extremwetter-Ereignissen wird zunehmen. Sommer wie dieser werden in Zukunft wahrscheinlicher und damit Dürren, Hochwasser und Starkregen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der Vorstellung des NABU-Jahresberichts 2017 am 08.08.2018 in Berlin. weiterlesen…