Forschen für Kohlenstoffquellen der Zukunft
„Erneuerbar“ und „Kreislauf“
Ein Forschungsverbund der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg arbeitet daran, Ansätze und Verfahren für eine nachhaltige kohlenstoffbasierte Chemieproduktion zu entwickeln. Im Rahmen des Forschungsclusters „Smart Process Systems for a Green Carbon-based Chemical Production in a Sustainable Society“, kurz SmartProSys, wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fossile Rohstoffe durch erneuerbare Kohlenstoffquellen ersetzen und energieintensive Prozessketten in vollständig geschlossene Kreisläufe umgestalten. Langfristiges Ziel ist eine chemische Industrie, die auf biogenen Rest- und Abfallstoffen sowie auf recycelten Kunststoffen basiert, deren Prozesse allein aus erneuerbaren Energiequellen gespeist werden und deren Bausteine durch systematische Kreislaufführung immer wieder neu genutzt werden können. weiterlesen…
Mit einer neuen Anlage zur Behandlung von Schrotten will die LSH Lübecker Schrotthandel GmbH Metalle möglichst vollständig und gut verwertbar voneinander trennen und damit für das Recycling aufbereiten. Dabei sollen jährlich über 1.000 Tonnen verschiedener Metalle zurückgewonnen und rund 7.300 Tonnen CO2 eingespart werden. Das Pilotprojekt wird mit rund 900.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des
Photovoltaik (PV) ist neben Windenergie eine wichtige Säule, um den Energiebedarf langfristig nachhaltig zu decken. Bislang wird jedoch der Rohstoffverbrauch etwa beim Herstellen von Solaranlagen noch zu wenig thematisiert. Die
Die einhundertprozentige Gleichsetzung von thermischer Abwärme aus Abfallverbrennungsanlagen mit Erneuerbarer Energie steht nicht nur im Widerspruch zu EEG und BEHG, sie gefährdet zudem die Einhaltung der Abfallhierarchie und dient nicht dem angestrebten Ziel der Klimaneutralität. In einer gemeinsamen Stellungnahme haben sich
Zum fünften Jahr in Folge präsentiert die
Nach Daten des europäischen Statistikamtes
Bau, Betrieb und Abriss von Gebäuden sind arbeits- und ressourcenintensiv, und gehören damit zu den Haupttreibern des Klimawandels. Global betrachtet ist der Bau- und Gebäudesektor für rund 40 Prozent des menschenverursachten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Dazu kommen die Abfälle, wie etwa Bauschutt, die rund 80 Prozent des Gesamtaufkommens von Abfällen in Baden-Württemberg ausmachen. Zahlen, die klar machen: Auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft muss sich in diesem Bereich viel ändern. Mit ihrem neuen Programm Zirkuläres Bauen: Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft treibt die
Wenn wir unseren Lebensstandard und Lebensraum erhalten wollen, müssen wir radikal umdenken und unsere Wirtschaft neu gestalten. Gefragt ist eine zirkuläre, umwelt-zentrierte Wirtschaft. Nur wenn es gelingt, bei unserem Handeln auf den Gesamtkomplex Leben Rücksicht zu nehmen, werden wir unseren Planeten erhalten können – und damit unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität langfristig sichern. (Titel: Circular Economy – 7. Industrielle Revolution: Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit durch Kreislaufwirtschaft –
Ausgerechnet am ehemaligen Standort größter Umweltverschmutzung, der „Schwarzen Pumpe“: Sachsen ist heute eine einzigartige Forschungs- und Wachstumsregion auf dem Gebiet der Werkstoff- und Produktionstechnologien sowie der Verfahrens- und Recyclingtechnik. Diese Expertise wird mit Hilfe der Fördermaßnahmen für den Strukturwandel auch der Lausitz zugutekommen. Im Forschungscluster CircEcon – Green Circular Economy – werden die vier Hochschulen
Batterien sollen in der EU künftig längerlebig sein – und einfacher austauschbar. Dafür sorgen am