70 MW: größtes Solarkraftwerk Japans

Kyocera, IHI und Mizuho Corporate Bank planen 70 MWp-Solaranlage in Japan
Geschäftsmodell für Solaranlage gegründet

Der japanische Technologiekonzern Kyocera hat angekündigt, im Süden Japans eines der größten Solar-Kraftwerke des Landes zu bauen. Die Anlage soll nach Angaben des Unternehmens eine Kapazität von 70 Megawatt haben und in der Nähe der Stadt Kagoshima entstehen. An dem geplanten Projekt sei unter anderem die Großbank Mizhuho Corporate beteiligt. Die Kosten beliefen sich auf 25 Milliarden Yen (235 Millionen Euro). Der Bau soll im kommenden Juli starten. Japan plant Mitte des Jahres die Einführung eines neuen Einspeisetarifes für erneuerbare Energien. weiterlesen…

Solarstromplus in Q1-2012 mehr als 40%

Weltweite Überkapazitäten und unstete Förderpolitik:
Photovoltaik-Branche in Konsolidierungsphase

Mehr Rückendeckung durch Bundesregierung erwartet
Wind: 35% plus

Die Solarstrom-Erzeugung in Deutschland ist im ersten Vierteljahr 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 40 Prozent auf insgesamt 3,9 Milliarden Kilowattstunden gewachsen. Das entspricht dem Stromverbrauch von rund vier Millionen Haushalten. In den letzten drei Jahren wuchs der Solaranteil an der deutschen Stromversorgung damit von einem auf rund vier Prozent. Im gleichen Zeitraum ist es der Solarbranche durch eine Vielzahl von Innovationen und Rationalisierungsmaßnahmen gelungen, die Preise für schlüsselfertige Solarstromanlagen zu halbieren und damit die wiederholte Reduktion der Solarstrom-Förderung weitgehend zu kompensieren. Der weitere Ausbau der Solarstrom-Nutzung wirkt sich damit kaum noch auf die Verbraucher-Strompreise aus, erläutert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Aktuell liegt der durchschnittliche Endkundenpreis für fertig installierte Solarstromanlagen bis 100 kWp Leistung bei 1.969 Euro ohne Mehrwertsteuer pro Kilowatt (1. Quartal 2009: 3.922 Euro). weiterlesen…

Trilemma des Wachstums

Neue Veröffentlichung (Klingholz/Töpfer)

„Armut ist zuerst Energiearmut“, diese Erfahrung habe er aus seiner Zeit in Afrika mitgebracht; in Kenia hätten kaum 10 Prozent Zugang zu Energietechniken. Diese „klare Beziehung gefährdet das friedliche Zusammenleben der bald 9 Milliarden Menschen“, sagte Prof. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Potsdamer Instituts for Advanced Sustainability Studies und früherer UNEP-Direktor am 28.03.2012 bei der Vorstellung der Studie „Das Trilemma des Wachstums“ gemeinsam mit Dr. Reiner Klingholz, dem Leiter des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. weiterlesen…

PV-Module stapelbar

MIT-Team baut Leiter-Gerät – Module übereinander angeordnet

Weltweite intensive Forschung hat sich bisher auf die Effizienzsteigerung von Photovoltaik-Zellen und die Senkung ihrer Kosten konzentriert. Aber nur sehr wenig Aufmerksamkeit wurde auf die bestmögliche Anordnung  von PV-Modulen verwendet. In der Regel werden sie flach platziert, auf  Dächern, anderen Oberflächen oder  Trackern, welche die Zellen in Richtung Sonne ausrichten. weiterlesen…

Hoffmann wieder Epia-Chef

Winfried Hoffmann zum Epia-Präsidenten gewählt

Überraschung beim europäischen Solarindustrieverband Epia: Winfried Hoffmann ist neuer Präsident der Lobbyvereinigung mit Sitz in Brüssel. Die Epia-Mitglieder wählten ihn gestern mit 92 Prozent der Stimmen zum Präsidenten. Es gab keinen Gegenkandidaten. Hoffmann rückte durch Verzicht der anderen Vizepräsidenten – Boris Klebensberger von der Solarworld AG und Virgilio Navarro von Atersa – ins Präsidentenamt auf. Noch vor wenigen Tagen hatte Hoffmann das Präsidium von Epia verlassen müssen, weil ihm die Unterstützung des Maschinenherstellers Applied Materials Inc., in dessen Auftrag er das Epia-Mandat wahrgenommen hatte, entzogen worden war. Hoffmann nimmt sein Amt bei Epia nun unter der Flagge des Wechselrichterherstellers SMA Technology AG wahr. Er ist bereits zum wiederholten Male Präsident des Industrieverbandes. 22.03.2012 weiterlesen…

Italien vervierfacht Solarstrom-Aufkommen

In Italien stammen 3,2 Prozent des produzierten Stroms aus Photovoltaik. Laut einer Auswertung des italienischen Netzbetreibers Terna SpA hat jener Wert 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 394 Prozent zugenommen.m vergangenen Jahr kamen insgesamt 9.258 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom aus inländischen Anlagen ins italienische Netz. 2010 lag das Solarstrom-Aufkommen laut Terna SpA noch bei 1.874 GWh. Terna macht vor allem den Süden des Landes für das Wachstum verantwortlich. weiterlesen…

Zweifel an PV-Zubau

Zweifel am hohen Solaranlagen-Zubau 2011 in Deutschland

Die Bundesnetzagentur hat im Januar 2012 den geschätzten Zubau an Photovoltaik-Leistung in Deutschland für das Jahr 2011 mit 7.500 MW angegeben. Die tatsächlichen Zahlen werden nächste Woche erwartet. Mit den bis Ende 2010 installierten Solaranlagen in Höhe von 17.300 MW ergibt sich rein rechnerisch eine Photovoltaik-Gesamtleistung in Höhe von 24.800 MW zum 31.12.2011 in Deutschland. weiterlesen…

Energiewende ohne Photovoltaik?

Ein Beitrag von Anja Jasper, Leiterin der SMA-Unternehmenskommunikation – veröffentlicht auf „SUNNY, dem SMA Corporate Blog“. Solarify dokumentiert ihn in Auszügen: „Fakt ist bis heute, dass nur beim Einführungstermin nachgebessert wurde. Ansonsten hat sich die Politik noch nicht bewegt.“ weiterlesen…

Tunesines größtes Solarprojekt „TuNur“

Die DESERTEC Foundation will ihre Vision, die Menschheit mit sauberem Strom aus den Wüsten der Erde zu versorgen, gemeinsam mit der britischen Nur Energie Ltd. in Tunesien in die Tat umsetzen, Dies beginne, so die Stiftung, in der Wüste Tunesiens mit dem Projekt „TuNur“.

Mit 825.000 Spiegeln sollen die solarthermischen Kraftwerke des TuNur-Projektes bis zu 2 GW Strom erzeugen. Der Projektentwickler und Assoziierte Partnner der Desertec Initiative Dii Nur Energie (London) und seine tunesischen Partner, unter der Leitung von Top Oilfield Services, planen den Bau in mehreren Phasen. Baubeginn ist für 2014 geplant, zwei Jahre darauf Inbetriebnahme. Dann soll Strom über eine verlustarme Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitung (HGÜ), die allerdings noch gebaut werden muss, nach Italien fließen. Für das europäische Stromnetz mit seinen fluktuierenden erneuerbaren Energien, wie Solar- und Windstrom, sei der regelbare Strom von solarthermischen Kraftwerken eine ideale Ergänzung, sagt die Stiftung. Durch Wärmespeicher können die solarthermischen Kraftwerke von TuNur laut DESERTEC bis zu 700 000 europäische Haushalte auch nachts zuverlässig mit Strom versorgen. weiterlesen…