VW jetzt auch noch im CO2-Zwielicht


Vorwürfe aus internen Quellen wg. Spritverbrauchs

Trotz Absatzsteigerung in den USA (“Amerikas Absatzkönig im September”) erneut schlechte Schlagzeilen (und Nachrichten) für Volkswagen: “VW: Erst Stickoxid-Betrug, jetzt CO2-Schummeleien?” titelte Wallstreet-Online, “Abgasskandal kostet Volkswagen 2,5 Milliarden mehr” das Finance Magazin, und die Überschrift auf T-Online-Nachrichten lautete: “VW-Mitarbeiter sollten Messwerte verschleiern”. Wie immer drastisch BILD: “Abgas-Skandal – Die geheime Schmutz-Liste von VW”. Es ist höchstwahrscheinlich, das weiterlesen…

VW will DUH kleinkriegen


Abgas-Poker: Volkswagen nutzt immer noch Abschaltsoftware – Streitwert eine Million

Es hat absurde Züge und erinnert an die Klagepraktiken eines Donald Trump: Der hat in seinen 3.500 Prozessen den Streitwert jeweils so hochtreiben lassen, dass die Anwaltsgebühren die Gegner überforderten. So jetzt auch die Volkswagen AG: Deren Anwälte haben den Streitwert in einem Verfahren gegen einer DUH-Medienmitteilung über die betrügerischen Abschalteinrichtungen auf eine Million Euro getrieben und bringen die Deutsche Umwelthilfe damit in Existenznot: Bereits jetzt liegen die Anwaltskosten bei mehr als 100.000 Euro. Dabei legte das Klageverfahren unfreiwillig offen, dass VW in seinen Betrugs-Dieseln selbst nach den Software-Updates weiterhin Abschalteinrichtungen nutzt – und die DUH-Messwerte nicht einmal bestreitet, sie als “unerheblich” abtut. weiterlesen…

Softwareupdate bei VW-Betrugs-Diesel unwirksam


Deutsche Umwelthilfe erhebt Klage gegen Kraftfahrt-Bundesamt

Straßenmessungen vor und nach dem Softwareupdate eines VW Golf Diesel (Euro 5) zeigten immer noch 3,3-fache Überschreitungen des Stickoxid-Grenzwerts. Die DUH reicht daher Klage beim Verwaltungsgericht Schleswig gegen die vom Kraftfahrt-Bundesamt gegenüber VW erlassene Rückrufanordnung ein. Das Bundesverkehrsministerium verweigert nach wie vor die Auskunft über die Anforderungen zum Rückruf. weiterlesen…

Hoher VW-Manager in den USA verhaftet


Chef des US-Compliance-Büros vor Haftrichter – 169 Jahre?

nyt-logoWährend in Detroit eine der größten Automessen eröffnet wird – auch VW ist dabei – glänzt Konzernchef Matthias Müller völlig unüblich mit Abwesenheit. Er wird wissen, warum, denn wie die New York Times (NYT) meldete, hat das FBI am 07.01.2017 in Florida den Volkswagen-Manager Oliver Schmidt verhaftet. Ihm VW-Six - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunftwird vorgeworfen, er habe geplant, “die Vereinigten Staaten zu betrügen”, als Quellen zitiert das Blatt “zwei Personen, die Kenntnis von der Verhaftung hatten”, und nennt die Festnahme “eine Eskalation der Ermittlungen gegen den Autohersteller im Betrugsskandal wegen Dieselemissionen”. weiterlesen…

Abschalteinrichtung illegal, Betriebserlaubnis erloschen


Urteil des Landgerichts München II: VW verliert reihenweise im Abgas-Skandal

landgericht-muenchen-ii-wappenDas Landgericht München II hat einen Händler zur Rücknahme eines manipulierten VW Golf verurteilt. Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass die Betriebserlaubnis von Gesetzes wegen erloschen sei und dass der Vortrag von VW, es werde keine illegale Abschalteinrichtung verwendet, offensichtlich falsch sei. Es liege eine illegale Abschalteinrichtung vor, urteilte das Gericht (AZ 12 O 1482/16). Eine Mitteilung der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Lahr. weiterlesen…