Wasserstoff und Brennstoffzelle „zusammen Kraftpaket“

„Sechs Gründe für Wasserstoff“

H2 grün - Symbol„Ausgestattet mit diesen sechs Erkenntnissen kann die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie den Antrieb für ein neues, sauberes Energiezeitalter liefern“, endet eine Folge von sechs Pro-Wasserstoff-Grafiken der kanadischen Wasserstoff- und Brennstoffzellenvereinigung (Canadian Hydrogen and Fuel Cell Association, CHFCA), die der Dienst Visual Capitalist zitiert. Denn Wasserstoff und Brennstoffzellen würden weithin als Lösungen für ein nachhaltiges 21. Jahrhundert angesehen, da sie eine effiziente, saubere und zuverlässige Strom- und Wärmequelle für eine Reihe von Anwendungen bieten könnten, bei denen eine Reihe von Energiequellen genutzt würden. weiterlesen…

Salzwasser statt Trinkwasser

Elektrolyse von Meerwasser könnte neuen Schub für Wasserstoff als Energieträger liefern

Wasserstoff als Energieträger könnte ein wesentlicher Eckpfeiler einer neuen, CO2-neutralen Energieversorgung werden. Idealerweise wird die dafür notwendige Elektrolyse von Wasser durch erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wasser, Geothermie oder Wind angetrieben. Der heutige Stand der Technik erfordert für diese Art der Elektrolyse allerdings Wasser in Trinkwasserqualität – ein global immer teureres Gut. Gemeinsam mit internationalen Kollegen hat Prof. Peter Strasser, Leiter des Fachgebiets Technische Chemie an der TU Berlin, jetzt eine Studie über die Möglichkeiten und technischen Herausforderungen der Elektrolyse von Salzwasser in Nature Energy veröffentlicht. weiterlesen…

CO2-Reduktion kostet mehr als 100 Milliarden Euro

Europäische Stahlindustrie vor Mega-Investition in Wasserstoff-Technik

Bildmontage © SolarifyDie europäische Stahlindustrie ist unter Zugzwang: Im Augenblick ist das stahlproduzierende Gewerbe mit 22 Prozent der größte industrielle CO2-Emittent in Europa. Gleichzeitig hat die Europäische Union zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens beschlossen, bis 2050 klimaneutral zu werden. Mit den derzeit angewandten Methoden zur Herstellung von Roheisen und Stahl, wird dieses Ziel verfehlt. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Produktion auf eine neue, großflächig einsetzbare und vor allem klimaneutrale Technologie umstellen. Ein weiteres Problem: Die Zeit drängt. Denn es bleiben nur noch fünf bis zehn Jahre, um die technologische Neuausrichtung einzuleiten, die dann in 30 Jahren vollendet sein soll. Eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger unter dem Titel „The future of steelmaking – How the European steel industry can achieve carbon neutrality“ bewertet mögliche Technologien und zeigt auf, wie eine Transformation gelingen kann. weiterlesen…

Power-to-X für die Energiewende

„Ein wegweisendes Pilotprojekt“

Ökostrom aus Sonne und Wind ist klimaneutral und unbegrenzt verfügbar – aber leider nicht unbedingt zu den Zeiten und an den Orten, an denen man gerade viel Strom benötigt. Ein möglicher Ausweg: Chemische Energieträger als Zwischenspeicher nutzen. Die Technik dafür ist da – nur sie rechnet sich bislang nicht. Der Ralf Krauter hat eine Power-to-Gas-Pilotanlage in Falkenhagen in der Prignitz besucht. Seine Reportage wurde am 26.04.2020 im Deutschlandfunk gesendet. weiterlesen…

Tausend Experten online

Wiener Motorensymposium 2020

Jedes Jahr folgen mehr als 1.000 Experten dem Ruf des Internationalen Wiener Motorensymposiums in der Wiener Hofburg als hochkarätigem Gipfeltreffen von Antriebs- und Fahrzeugspezialisten aus aller Welt. 2020 war die 41. Ausgabe für 22. bis 24. April geplant. Die Corona-Pandemie zwang jedoch den ÖVK, den Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik, als Organisator die reale Veranstaltung in eine virtuelle umzuwandeln. ÖVK-Vorsitzender Prof. Bernhard Geringer teilte als Verantwortlicher mit, rund die Hälfte der ursprünglich mehr als 60 Vortragenden habe sich bereit erklärt, ihren Vortrag als Videopräsentation zur Verfügung zu stellen. Die Themen reichen von neuen Verbrennermotoren über Elektro-Hochleistungs-SUV, Brennstoffzellen-Antrieben, automatisiertem Fahren bis zum Wasserstoff. weiterlesen…

Wasserstoffstreit in der Koalition

H2-Strategie der Regierung lässt auf sich warten – Diskussion geht weiter – Vorschlag von Fraunhofer

H2 grün - SymbolDie Meinungsverschiedenheit könnte sich zur Regierungskrise auswachsen: Während die SPD auf dem Weg in die (grüne) Wasserstoff-Industrie schneller vorangehen will, bremst die CDU. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich warf der Koalitionspartnerin am 19.04.2020 in der ARD ganz generell Dauer-Bremsen vor. Sein Energieexperte Bernd Westphal hatte schon 17.04.2020 der Nachrichtenagentur Reuters gesagt: „Wir sollten den Stein ruhig ein bisschen weiter ins Wasser werfen und mit mutiger Politik den Hochlauf organisieren“. weiterlesen…

Europäische Energieversorger wollen bessere Bedingungen für Power-to-Gas-Technologie

Marktbasierter Wasserstoff-Hochlauf gefordert

In einem gemeinsamen Aufruf wendet sich eine EU-Versorgerallianz klar gegen die Beteiligung von Netzbetreibern an entsprechenden Projekten. In einem der Redaktion von energate messenger vorliegen dreiseitigen „Power-to-X Pledge“ bezeichnen die Unternehmen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Skandinavien (RWE, Steag, Uniper, Fortum, Engie, Statkraft, Verbund, Ørsted und Vattenfall) die Wasserstofftechnologie als wesentlich, um die Dekarbonisierungsziele der EU, insbesondere für die Industrie zu erreichen. weiterlesen…

Klimaschutz zur Post-Corona-Wiederbelebung

Wirtschaftsweise Veronika Grimm setzt auf Wasserstoff

Die eben ernannte neue „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm glaubt, der Klimaschutz könne die Wirtschaft nach der Corona-Krise wiederbeleben. Grimm, seit April 2020 im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, erwartet tief greifende Änderungen von Lieferketten bis zur Energiewirtschaft: „Wir werden internationalen Lieferketten weniger vertrauen“, sagte sie dem Handelsblatt. Die Professorin für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg hält es „richtig, dass man für bestimmte Produkte auch heimische Produktion braucht“. Dies gelte etwa für das Gesundheitswesen und den Energiesektor. weiterlesen…

SPIEGEL: „Brennstoffzelle verändert weltweite Mobilität“

Lesehinweis: „Was dem Wunderantrieb Wasserstoff zum Durchbruch fehlt“

„Wunderantrieb“ nennt der SPIEGEL am 23.03.2020 eine Gesamtübersicht seines Autoren Christian Frahm: Brennstoffzellen-Autos sind rar, die Produktion des nötigen Wasserstoffs kompliziert. Dabei könnte er den Verkehr revolutionieren – zu Land, zu Wasser, in der Luft. Viel fehle den Forschern dazu nicht mehr. weiterlesen…

Wie grün kann Wasserstoff die Industrie machen?

Lesehinweis: Weg zur Klimaneutralität

Es ist ein simples Experiment, das jedem Chemielehrer die Aufmerksamkeit eines jeden noch so gelangweilten Schülers garantiert. Einen Luftballon mit gasförmigem Wasserstoff explodieren zu lassen – am besten vor einer Tafel, damit man den Wasserfleck, der dabei entsteht, gut erkennen kann. Aufmerksamkeit bekommt der Wasserstoff inzwischen auch von Politik und Industrie. Denn es ist dieser Wasserfleck, der großes Potential verspricht: Verbrennt Wasserstoff, entsteht Wasserdampf. Kein klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, kein Feinstaub, keine anderen Gase, die unsere Atmosphäre aufheizen. Energie ohne Emissionen, das ist ein Traum, der technologisch schon längst möglich wäre. Lange galt Wasserstoff als Nischentechnologie. Das ändert sich gerade. Für die Schwerindustrie ist das eine Chance auf dem Weg zur Klimaneutralität, wie Anna Steiner in der FAZ vom 08.04.2020 schrieb. weiterlesen…