Klimaschutz zur Post-Corona-Wiederbelebung

Wirtschaftsweise Veronika Grimm setzt auf Wasserstoff

Die eben ernannte neue „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm glaubt, der Klimaschutz könne die Wirtschaft nach der Corona-Krise wiederbeleben. Grimm, seit April 2020 im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, erwartet tief greifende Änderungen von Lieferketten bis zur Energiewirtschaft: „Wir werden internationalen Lieferketten weniger vertrauen“, sagte sie dem Handelsblatt. Die Professorin für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg hält es „richtig, dass man für bestimmte Produkte auch heimische Produktion braucht“. Dies gelte etwa für das Gesundheitswesen und den Energiesektor. weiterlesen…

SPIEGEL: „Brennstoffzelle verändert weltweite Mobilität“

Lesehinweis: „Was dem Wunderantrieb Wasserstoff zum Durchbruch fehlt“

„Wunderantrieb“ nennt der SPIEGEL am 23.03.2020 eine Gesamtübersicht seines Autoren Christian Frahm: Brennstoffzellen-Autos sind rar, die Produktion des nötigen Wasserstoffs kompliziert. Dabei könnte er den Verkehr revolutionieren – zu Land, zu Wasser, in der Luft. Viel fehle den Forschern dazu nicht mehr. weiterlesen…

Wie grün kann Wasserstoff die Industrie machen?

Lesehinweis: Weg zur Klimaneutralität

Es ist ein simples Experiment, das jedem Chemielehrer die Aufmerksamkeit eines jeden noch so gelangweilten Schülers garantiert. Einen Luftballon mit gasförmigem Wasserstoff explodieren zu lassen – am besten vor einer Tafel, damit man den Wasserfleck, der dabei entsteht, gut erkennen kann. Aufmerksamkeit bekommt der Wasserstoff inzwischen auch von Politik und Industrie. Denn es ist dieser Wasserfleck, der großes Potential verspricht: Verbrennt Wasserstoff, entsteht Wasserdampf. Kein klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, kein Feinstaub, keine anderen Gase, die unsere Atmosphäre aufheizen. Energie ohne Emissionen, das ist ein Traum, der technologisch schon längst möglich wäre. Lange galt Wasserstoff als Nischentechnologie. Das ändert sich gerade. Für die Schwerindustrie ist das eine Chance auf dem Weg zur Klimaneutralität, wie Anna Steiner in der FAZ vom 08.04.2020 schrieb. weiterlesen…

H2Share-Projekt mit Demo-Lkw in den Niederlanden unterwegs

27-Tonnen-Wasserstofftruck wirbt für H2-Schwerlast-Antrieb

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEben ist – einzig in den Benelux-Ländern – in den Niederlanden ein Vorführ-Lkw mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb in seinen ersten Praxiseinsatz im Rahmen des EU-finanzierten Projekts „H2Share“ gestartet. Wystrach hat für das Projekt eine mobile Wasserstofftankstelle mit niedrigem Energieverbrauch entwickelt; zum ersten Mal wird ein Lkw in diesem Rahmen und in Kombination mit einer mobilen Tankstelle getestet. Der Start der Vorführungen ist ein großer Schritt voran für die Entwicklung einer emissionsfreien Schwerlast-Lkw-Industrie in Nord-Europa und liefert praktische Erfahrungen mit einem Brennstoffzellen-Truck. weiterlesen…

Europas größte netzgekoppelte Wasserstoffanlage

Grundstein für H2-Blockheizkraftwerk in Rostock gelegt

Die APEX Energy Teterow GmbH hat laut eigenen Angaben mit der Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerks (BHKW) der Firma 2G den Grundstein für ein im Bau befindliches Wasserstoffkraftwerk gelegt. Das innovative H2-BHKW ermöglicht einen Betrieb mit reinem Wasserstoff und dient als Herzstück der Zwei-Megawatt-Anlage. Die Eröffnung von Europas größter netzgekoppelter Wasserstoffanlage ist für den 12.06.2020 geplant. Das H2-BHKW soll den kompletten Standort mit CO2-neutraler Energie versorgen. weiterlesen…

Wasserstoff aus photokatalytischen optischen Fasern

Bahnbrechende Technologie erzeugt Ökosprit

Forscher der Universität Southampton haben optische Fasern in photokatalytische „Mikroreaktoren“ umgewandelt, die Wasserstoff mit Hilfe von Sonnenenergie aus Wasser gewinnen. Die bahnbrechende Technologie beschichtet das Innere von mikrostrukturierten Glasfaserstäben (MOFCs) mit einem Photokatalysator, der – mit Licht – Wasserstoff erzeugt, der eine breite Palette nachhaltiger Anwendungen antreiben könnte, wie die Universität Southampton am 27.03.2020 mitteilte. weiterlesen…

50 Meter und 140 Tonnen

Riesen-Lkw aus den USA – 2000 km Reichweite mit Brennstoffzelle

Das US-Start-up Hyzon bringt 2021 einen XXL-Wasserstoff-Lkw mit 50 Metern Länge an den Start und setzt dabei auf die Brennstoffzelle. Vorbild für den Road Train mit mehreren Anhängern und einem Gesamtgewicht von 140 Tonnen sind die in Australien üblichen Mega-Lkw-Gespanne, schreibt auf firmenauto.de. weiterlesen…

Power-2-X könnte gleich mehrere Probleme lösen

Hoffnungen auf Wasserstoff gewachsen

H2 grün - SymbolWasserstoff könnten ein Schlüssel zu neuen, erfolgversprechenden Geschäftsmodellen für Energieversorger werden. Das Vertrauen in die positive Entwicklung durch Power-to-Gas in den vergangenen zwei Jahren habe sich verdoppelt, aktuell rechneten rund 60 Prozent der Versorgungsunternehmen mittel- und langfristig mit hohen bis sehr hohen Margen. Das ist ein Ergebnis der Studie „Strategieentwicklung von Energieversorgern“ der Managementberatung Horváth & Partners. weiterlesen…

Weltweit erster Flüssigwasserstofftanker

Grüner Wasserstoff aus australischer Braunkohle?

Das weltweit erste Tankschiff für flüssigen Wasserstoff namens „Suiso Frontier“ soll den „Aufbau einer internationalen Energieversorgungskette mit dem Ziel einer kohlenstofffreien Gesellschaft starten“ – so verkündete Kawasaki Heavy Industries auf seiner Webseite vor kurzem die offizielle Taufe im Werk Kobe. Das Schiff wird verflüssigten Wasserstoff mit einem Achthundertstel des ursprünglichen Gas-Volumens, gekühlt auf -253° C, „sicher und in großen Mengen über lange Strecken auf dem Seeweg“ transportieren, hieß es. Doch noch ist der Wasserstoff eher blau. weiterlesen…

„Auf absehbare Zeit keine wirtschaftlichen Anreize“

Wasserstoff-Stahl: ArcelorMittal und HAW Hamburg legten bereits 2017 Studie vor

Als innovatives Stahlwerk ist ArcelorMittal Hamburg ständig auf der Suche nach alternativen, klima- und umweltverträglichen Stahl-Herstellungsprozessen und hat bereits 2017 eine die Direkt-Reduktion von Eisenerz mit Hilfe von Wasserstoff bewertende Studie veröffentlicht. Deren lakonisches Fazit: „Eine Abschätzung von Umwandlungskosten macht deutlich, dass es unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten auf absehbare Zeit keine wirtschaftlichen Anreize geben wird, in einen solchen Prozess zu investieren.“ weiterlesen…