Wetterdienst contra Windgeneratoren

Konflikt Windenergie und DWD vor Bundesverwaltungsgericht

Windkraftanlagen in Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160519219 Windkraftanlagen mit 649 MW konnten 2015 nicht gebaut werden, weil der Deutsche Wetterdienst (DWD) Widerspruch einlegte – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2013 mit 430 MW. Der DWD betreibt 17 Wetterradarstationen in Deutschland, deren Arbeit er immer häufiger durch Windgeneratoren gestört sieht. Nun befasst sich das Bundesverwaltungsgericht mit zwei Verfahren, wie der Bundesverband Windenergie mitteilte.
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EEG Novelle: Alle heulen

Blogbeitrag von Karlheinz Remmers in Neue Energiewelt

Falls Sie sich jetzt über diese Überschrift wundern sollten:
Ja, ich habe keine Lust mehr auf die kollektive Heulerei, die von allen (z.T. verfeindeten) Seiten reflexartig mit dem Abschluss der EEG-Novelle 2016 eingesetzt hat. Und ja, auch mir geht die Energiewende weiterhin viel zu langsam und zu unkoordiniert. Zu meckern hab ich auch vieles, aber ich habe mich entschieden dies heute nicht zu thematisieren. weiterlesen…

250.000 Fledermäuse sterben im Jahr an Windkraftanlagen

NABU-Zahl des Monats – Rotorenblätter drehen sich genau auf Flughöhe der Tiere

Eine Pilotstudie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung sorgt für neue, überraschende Erkenntnisse – selbst für erfahrene Fledermausforscher. Demnach finden 95 Prozent der Flüge des Großen Abendseglers in einer Höhe zwischen Null und 144 Metern statt. Dies ist problematisch für diese Fledermausart, da sich die Rotorblätter der meisten Windkraftanlagen in einer ähnlichen Höhe drehen. weiterlesen…

BEE: Bescheidene Halbjahresbilanz 2016

Dekarbonisierung noch in weiter Ferne, saubere Energieversorgung stagniert bei Wärme und Verkehr, Zuwächse nur im Stromsektor

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland stagnierte in der ersten Hälfte 2016 in den Bereichen Wärme und Mobilität, im Stromsektor war bescheidener Zuwachs zu verzeichnen – aber nur deshalb, weil einige Offshore-Windparks in Betrieb genommen wurden – diagnostizierte der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in seiner Halbjahresbilanz 2016. weiterlesen…

„Klima- und Artenschutz miteinander vereinbaren“

Untersuchung: Windkraft und Fledermäuse

Vor allem weibliche Fledermäuse scheinen im Frühsommer regelrecht von Windkraftanlagen angezogen zu werden. Das ist eines der Ergebnisse der Pilotstudie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Die Forscher hatten den nächtlichen Flug des einheimischen Großen Abendseglers via GPS-Tracking beobachtet. Einige Resultate verblüfften selbst die Experten. weiterlesen…

Rotordurchmesser-Rekord

Enercon-Prototyp offiziell in Betrieb

Der Auricher Windturbinenhersteller von getriebelosen Anlagen Enercon hat seinen angekündigten 4,2-Megawatt-Prototyp in Lelystad in den Niederlanden errichtet. Das Modell mit einem Rotordurchmesser von 126 Metern ist das erste einer neuen Plattform für Binnenlandanlagen, das zweite Modell für die eigentlichen Schwachwindstandorte mit 141 Meter Rotordurchmesser soll zum Jahresende folgen. weiterlesen…

Zubaudeckel und Einmaldegression

Harte Daumenschrauben für die Windindustrie?
Ein Resümee von Nicolai Herrmann und Daniel Peschel
-mit freundlicher Genehmigung-

Feste Brutto-Zubaumenge ab 2017

Die im Vorfeld zur Gesetzesnovelle am häufigsten diskutierte Frage war wohl die nach dem Ausschreibungsvolumen in den ab 2017 stattfindenden Auktionen für Windenergie an Land. Der erste Referentenentwurf enthielt eine „Weltformel“, welche Onshore-Windenergie zum nachrangigen Lückenfüller zur Erreichung der EE-Ziele gemacht hätte. Diese Regelung ist im jetzigen Beschluss gestrichen worden und durch eine feste Ausbau-Obergrenze ersetzt worden. Von Seiten der Windindustrie wurde eine großzügige Zubaumenge von mindestens 2.500 MW/Jahr netto (d.h. ohne die für Repowering / Bestandserhalt notwendigen Kapazitäten) gefordert. Dieser Forderung ist die Politik nicht vollumfänglich nachgekommen. Stattdessen schreibt der Kabinettsentwurf eine Brutto-Zubaumenge von 2.800 MW jährlich fest. weiterlesen…

EEG wird auf Wettbewerb umgestellt

Bundesregierung legt Gesetzentwurf vor

Weil der Wettbewerb bei der Förderung Erneuerbarer Energien in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen soll, werden neue Wind-, PV- und Biomasse-Anlagen ausgeschrieben, damit „die Zahlungen, die die erneuerbaren Energien für den Betrieb ihrer Anlagen benötigen, wettbewerblich ermittelt werden“ können, heißt es in dem von der Bundesregierung in den Bundestag eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von Ausschreibungen für Strom aus erneuerbaren Energien und zu weiteren Änderungen des Rechts der erneuerbaren Energien (18/8832). Der Ausbaukorridor solle eingehalten werden – meldet der parlamentseigene Dienst heute im Bundestag (hib). weiterlesen…

Deutschland liegt zurück…

…bei der Einhaltung der Pariser Klimaziele

Deutschland muss erheblich mehr Ökostrom produzieren als bislang geplant (das heißt: jährlich 15 Gigawatt PV-Leistung neu installieren), wenn es die Pariser Klimaziele nicht deutlich verfehlen will. Das hat Greenpeace Energy in einer Studie die Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) ermitteln lassen. Die „Sektorkopplungsstudie“ rechnete erstmals neben dem Stromsektor auch den Energiebedarf von Verkehr, Wärmeversorgung und Industrie ein. weiterlesen…

„Tag des Windes“

…doch Erfolge der vergangenen Jahre stehen durch Reformstau beim Ökostromgesetz in Frage

Pünktlich zum internationalen „Tag des Windes“ am 15. Juni, an dem weltweit auf die saubere und sichere Stromerzeugung durch Windkraftanlagen aufmerksam gemacht wird, präsentierte das österreichische Verkehrs- und Technikministerium (bmvit) die Marktentwicklung der Windbranche im vergangenen Jahr. Mit einem Branchenumsatz von 1,1 Mrd. Euro trage die Windenergie entscheidend zur österreichischen Wirtschaftsleistung bei, heißt es in einer Studie. weiterlesen…