Jahrbuch Windenergie 2014

Aktuelles Jahrbuch Windenergie veröffentlicht

Für alle, die sich intensiv mit der Windenergie beschäftigen, ist das Jahrbuch Windenergie ein kompaktes Nachschlagewerk und ein wertvoller Begleiter für die tägliche Praxis. Das Werk hat sich in den vergangenen Jahren zum Standardwerk der Windbranche entwickelt. Unter dem prägnanten Titel Jahrbuch Windenergie 2014 hat sich die bisherige BWE-Marktübersicht in ihrer 24. Auflage einen neuen Namen, ein frisches Layout, einen Hardcovereinband und ein leserfreundliches Farbleitsystem verdient. weiterlesen…

Regierung: Wasserkraft und Geothermie zweitrangig

Anfrage der Grünen: „Kein ambitionierter Ausbau

Ein ambitionierter Ausbau der Wasserkraft ist in Deutschland nicht vorgesehen. Dies gelte ebenso für die Geothermie, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (18/1176) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/803). Dies sei insbesondere dadurch bedingt, „dass dem weiteren Ausbau der Wasserkraft aufgrund von Restriktionen durch den Natur- und Gewässerschutz enge Grenzen gesetzt sind und es sich bei der Geothermie um eine vergleichsweise teure Erzeugungstechnologie handelt“, schreibt die Bundesregierung. weiterlesen…

NRZ: „Wolken über Windkraft ziehen ab“

Positive Signale aus Branche nach politischer Einigung – Problem Offshore

Bremerhaven ist ein wichtiges Zentrum der Windenergie. Auf die Euphorie nach dem Bau der ersten Offshore-Windparks folgte Enttäuschung, weil die hohen Kosten auch die Windbranche auf den Boden der Tatsachen zurückholten. Investoren verschoben oder strichen Bauvorhaben, Leih- und Zeitarbeiter verloren Jobs – 2.000 der  18.000  in der Offshore-Branche – mehrere Firmen gaben auf. Doch selbst nach der Einigung auf die EEG-Reform sind laut Windenergie-Agentur (WAB) weitere 1000 Jobs in Gefahr. Allerdings kommen aus der Branche seit der politischen Einigung wieder positivere Signale. weiterlesen…

Vollintegration und Kapazitätsmärkte gefährden EE

Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt

von Eike Schwarz – mit freundlicher Genehmigung des Autors

Aufgrund des inzwischen 25-prozentigen Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung fordern Elektrizitätswirtschaft und Teile der Politik , die Strom­erzeu­gung aus erneuerbaren Energien vollständig in den Strommarkt zu integrieren (EEG-Novelle) und einen so genannten Kapazitätsmarkt zur Kapazitätsmarkt zur Erhaltung der Sicherheit der Stromversorgung. Wichtigstes Ergebnis der folgenden, an Entscheidungsträger in Politik und Ministerien gerichteten Stellungnahme des Bonner Energieexperten Eike Schwarz: „Beide Maßnahmen benachteiligen Windkraft- und PV-Anlagen grundsätzlich gegenüber konventionellen Kraftwerken und gefährden dadurch die Erreichbarkeit der Ziele der Energiewende“. Solarify dokumentiert die Schlussfolgerungen von Schwarz – die gesamte Studie hier. weiterlesen…

Revolution der Windenergie?

Radio Stimme Russlands: Wissenschaftler stehen kurz davor

Russische Spezialisten haben neue Meeres-Windturbinen entwickelt, die einen Umbruch in der Windenergie auslösen könnten, berichtet Olga Sobolewskaja bei Radio „Stimme Russlands“. Die „Windunbeständigkeit“ des Wetters wäre dann kein Problem mehr. Die neuen Windgeneratoren mit vertikaler Drehachse würden zum alltäglichen Bild gehören, seien die Wissenschaftler überzeugt. weiterlesen…

Wind und PV billiger als Atom

Agora Energiewende: Wettbewerbsfähig

Neue Wind- und Solarstromanlagen können im Vergleich zu neuen Atomkraftwerken Strom zum halben Preis produzieren. Dieses Ergebnis haben Analysen der Prognos AG im Auftrag von Agora Energiewende erbracht. Sie gehen von den Vergütungssätzen für neue Atomkraftwerke in England aus sowie von den Vergütungssätzen für Ökostrom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland in Verbindung mit der Verpressung von CO2 in unterirdischen Kavernen (Carbon Capture and Storage, CCS). Schon heute sei PV und Wind-Strom günstiger als Atomstrom – auch mit gasbetriebenen Ausgleichskraftwerken. weiterlesen…

Windenergie Report Deutschland 2013

Fraunhofer IWES: Anlagen neuer Leistungsklasse und Zubaurekord bei Windenergie

In Deutschland waren zum Ende des Jahres 2013 insgesamt rund 34.200 MW Windleistung installiert. Onshore übernehmen die Turbinen der 3 bis 5-MW-Klasse zunehmend Marktanteile. Die Anlagendimensionen sind im Schnitt auf Rotordurchmesser von 95,4 m und Nennleistungen von 2,6 MW gewachsen. weiterlesen…

Politiker am Nasenring der Energie-Multis

Gastkommentar von Ernest Lang, Bayerischer Rundfunk

Es hatte sich so gut angehört: Als Ministerpräsident Seehofer nach dem Reaktorunfall von Fukushima im Jahr 2011 im Landtag den Ausstieg aus der Atomenergie verkündete, wollte er Bayern zum Musterland der erneuerbaren Energien machen. Tatsächlich glänzen auf vielen Dächern Photovoltaik-Anlagen in der Sonne, haben Regionale Planungsverbände und Landkreise ihre Hausaufgaben gemacht und Vorrangflächen für die Windkraft ausgewiesen – und dennoch mehren sich in jüngster Zeit die Zweifel, ob der Atomausstieg wie geplant bis zum Jahr 2022 zu schaffen ist. Vor allem verstärkt sich der Eindruck, dass in den Amtsstuben der zuständigen Ministerien der Wille zur Energiewende eher ein bloßes Lippenbekenntnis ist. So kann der ehemalige CSU-Minister Ramsauer jetzt auch ungeniert ein weiteres Festhalten am Atomstrom fordern. Auch Ministerpräsident Seehofer selbst scheint massive Zweifel zu haben, ob seine 2011 euphorisch verkündete Vision vom energiepolitischen Musterland Bayern noch mit der Realität in Einklang zu bringen ist. weiterlesen…

China baut zweitgrößten PV- und größten Windpark der Welt

2019: Mit 1,1 GW das größte der Welt – und 20 GW Wind

China denkt in anderen Größenordnungen: In der Provinz Gansu entsteht das zweitgrößte Sonnenkraftwerk der Welt. Im Endausbau soll die Anlage 2019 sogar die weltgrößte werden: sie kann dann mit 1,1 GW so viel Strom erzeugen wie ein großes Kohle oder Atomkraftwerk. Schon 2009 wurde ein Mega-Windkraftwerk begonnen, das ab 2020 20 GW Strom produzieren wird. weiterlesen…