Energiewende paradox: Kohlekraftwerke schonen, Photovoltaik belasten

AEE weist auf ZDF-Frontal-21-Bericht hin

Einer der strittigsten Punkte der EEG-Novelle ist die geplante Belastung von selbst erzeugtem PV-Strom. Denn während zum Beispiel ein brandenburgischer Tagebau von Vattenfall weiterhin keine EEG-Umlage zahlt, weil der dort benötigte Strom aus eigenen, dreckige Braunkohlekraftwerken stammt, sollen zukünftig Besitzer einer PV-Anlage die EEG-Umlage zahlen, wenn sie den eigenen Strom nutzen. Wie es zu dieser „paradoxen“ Energiewende-Politik gekommen ist, zeigt ein Beitrag des ZDF-Magazins Frontal 21. weiterlesen…

Endlager-Kommission tagt öffentlich

Um sich der Frage zu nähern, wo Deutschlands radioaktiver Atommüll gelagert werden soll, kam die Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe am 30.06.2014 erstmals nach ihrer konstituierenden Sitzung im Mai zusammen. Staatssekretär Jochen Flasbarth vom Bundesumweltministerium erstattete Bericht über den Stand des Bundesamtes für Kerntechnische Entsorgung (BfE), das laut Standortauswahlgesetz 2014 gegründet werden soll. weiterlesen…

Neuartiges Pumpspeicherkraftwerk

Unterirdische Testanlage in Bayern geplant

Soll die Energiewende gelingen, werden dringend alle Arten von Speichermöglichkeiten gebraucht – fehlen sie, wird eine kontinuierliche Versorgung mit Ökostrom aus volatilen Energieträgern wie Sonne und Wind schwierig. Mit die älteste Lösung sind Pumpspeicherkraftwerke. Dabei wird Wasser in höher gelegene Becken gedrückt, das bei Bedarf abfließen und dabei Turbinen antreiben kann. Doch die nötigen Landschaftsveränderungen und Eingriffe ins Ökosystem provozieren Widerstände bei Anwohnern und Naturschützern, wie jüngst in Lam im Bayerischen Wald. Ein amerikanisches Unternehmen will einen Ausweg gefunden haben, so GreenWiwo. weiterlesen…

Emissionshandelssysteme analysiert

Kohlenstoff-Marktkopplung mit USA über CDM und andere Offsetting-Mechanismen

Während der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls haben sich die Zertifikate des Clean Development Mechanismus (CDM) zur globalen Währung des Emissionshandels entwickelt. Im Projekt “Kohlenstoff-Marktkopplung mit USA über CDM und andere Offsetting-Mechanismen” hat das Projektteam von Wuppertal Institut und Adelphi Consult sowohl die bestehenden Marktmechanismen als auch die gerade entstehenden neuen Emissionshandelssysteme in anderen Ländern analysiert. weiterlesen…

3,68 Liter Kerosin pro Fluggast und 100 km

„Die deutschen Fluggesellschaften haben einen neuen Effizienzrekord aufgestellt und verbrauchen durchschnittlich nur noch 3,68 Liter pro Passagier und 100 Kilometer. Das hilft auch dem Klimaschutz“, so Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft in einer Pressemitteilung. „Insgesamt konnten im Vergleich zum Vorjahr 353 Millionen Liter Kerosin eingespart werden – damit könnten 6,27 Millionen Passagiere auf der Strecke Berlin – Mallorca transportiert werden.“ Diese und andere Ergebnisse wurden am 27.06.2014 im neuen BDL-Report Energieeffizienz und Klimaschutz in Düsseldorf vorgestellt. weiterlesen…