ETS-Verfall – weder Rezession noch EE schuld

CO2-Preissturz: Rezession unschuldig

Die wirtschaftliche Rezession und der Ausbau Erneuerbarer Energien können gerade einmal zehn Prozent des Preisrückgangs von CO2-Zertifikaten beim EU ETS erklären. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), die im Fachmagazin Energy Policy veröffentlicht worden ist. Inwieweit die Unsicherheit über künftige politische Regulierung einen Anteil an den noch unerklärlichen 90 Prozent der Preisbildung hat, soll nun Gegenstand weiterer Forschung sein. weiterlesen…

EWärmeG im Ländle wird novelliert

Künftig auch Nichtwohngebäude einbezogen

Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat ihren Entwurf zur Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) vorgelegt. Es soll durch die verstärkte Einsparung fossiler Brennstoffe einen höheren Beitrag zum Klimaschutz leisten und dazu beitragen, dass sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung in Baden-Württemberg deutlich erhöht. Bis 2020 soll dieser Anteil von derzeit 8 auf 16 Prozent ausgebaut werden. weiterlesen…

EEG-Umlage verfassungswidrig?

EEG-Umlage: Drechsel zieht vors Verfassungsgericht

Der Textilveredler Drechsel aus dem oberfränkischen Selb hat Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs eingereicht. Dieser hatte mit Urteil vom 25.06.2014 die Klage des Unternehmens gegen die Zahlung der EEG-Umlage abgewiesen. Die Drechsel GmbH klagt stellvertretend für die gesamte Textilbranche und wird dabei vom Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie (t+m) unterstützt. weiterlesen…

Mikroplastik-Untersuchungen in Baden-Württemberg

Umweltminister Untersteller gibt Startschuss – Landesanstalt nimmt Proben in Rhein, Neckar und Bodensee

Umweltminister Franz Untersteller gab am 07.08.2014 in Lauffen am Neckar den offiziellen Startschuss für Mikroplastikuntersuchungen in den baden-württembergischen Gewässern. Für diese Untersuchungen wird das Messschiff Max Honsell der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg eingesetzt. Die LUBW koordiniert die Untersuchungen und konnte für die wissenschaftliche Betreuung den Spezialisten Professor Dr. Christian Laforsch von der Universität Bayreuth gewinnen. Untersteller ließ für die erste symbolische Probennahme im Neckar ein Netz von der „Max Honsell“ ins Wasser(s.u.). Dabei handelt es sich um ein „Manta Trawl“, das speziell für die Probenahme von Wasseroberflächen entwickelt wurde. weiterlesen…

Kaum Klimazweifler in Miami

Floridas Metropole immer öfter unter Wasser

Lesehinweis auf Frankfurter Rundschau, ZEIT, Welt und andere. Der Klimabericht der US-Regierung hat verheerende Folgen des anthropogenen Klimawandels für die USA vorausgesagt, die zum Teil bereits sichtbar sind, schrieb die Wochenzeitung DIE ZEIT Anfang Mai. Während in trockenen Gegenden Wasser immer knapper werde, gebe es in feuchten Regionen zunehmend sintflutartige Regenfälle. Häufigere und schlimmere Hitzewellen wechselten mit anderen extremen Wetterereignissen – ebenso wie großflächige Brände oder von Insekten ausgelöste Waldsterben, schreiben die Wissenschaftler im National Climate Assessment. weiterlesen…

Nanoröhrchen nach Maß

Kohlenstoffnanoröhrchen mit gewünschter Struktur aus geeigneten Vorläufermolekülen

Forschern der schweizerischen Empa*) und des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung ist es erstmals gelungen, einwandige Kohlenstoffnanoröhrchen (CNT) mit einer einzigen, vorbestimmten Struktur – und damit mit identischen elektronischen Eigenschaften – zu „züchten“. Der entscheidende Trick hierbei: Nach einer Idee der Stuttgarter Max-Planck-Forscher haben sich die CNT aus maßgeschneiderten organischen Vorläufermolekülen auf einer Platinoberfläche quasi „von selbst“ aufgebaut,.  wie die Forscher in der neusten Ausgabe der Fachzeitschrift Nature berichten. Solche CNT lassen sich gezielt mit den Eigenschaften ausstatten, die sie etwa für elektronische Anwendungen brauchen und könnten in Zukunft in ultrasensiblen Lichtdetektoren und kleinsten Transistoren zum Einsatz kommen. weiterlesen…

Schutzschirm für die Brennstoffzelle

Ein Redoxhydrogel schützt Hydrogenasen, mit deren Hilfe sich aus Wasserstoff Strom erzeugen lässt, vor Sauerstoff

Aus Wasserstoff könnte sich künftig kostengünstiger Strom gewinnen lassen als bisher: Wissenschaftler des Zentrums für Elektrochemie – CES an der Ruhr-Universität Bochum und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr haben eine Möglichkeit gefunden, in Brennstoffzellen preiswerte Biokatalysatoren einzusetzen. Brennstoffzellen erzeugen Strom, indem sie Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser umsetzen. Bisher verwendeten Wissenschaftler und Ingenieure für diesen Prozess Katalysatoren auf Edelmetallbasis. Diese sind zwar effizient und stabil, aber nur in geringen Mengen verfügbar und deshalb teuer. Das Team der Bochumer und Mülheimer Forscher hat nun einen Weg gefunden, die ebenfalls sehr effizienten, aber besser verfügbaren und preiswerteren Enzyme mit einem Puffer vor den Bedingungen in der Brennstoffzelle zu schützen, unter denen die ungeschützten Katalysatoren rasch zerstört wurden. weiterlesen…

US: Energiespeichermarkt interessant für die Großen

Sharp steigt in Kalifornien ein – später in Hawaii, New York und Puerto Rico

Die „größere Fische“ zeigen mehr und mehr Interesse am mittelständischen Energiespeichermarkt – sie wollen Kaptal schlagen aus der Nutzung des technologischen Fortschritts und erwarteter Aufträge für Energiespeicher-Lösungen seitens der Regierungen in Kalifornien, Hawaii, New York und Puerto Rico. Das meldet das Internet-Portal Triple Pundit. Dem Vorgehen der Unternehmens-Startups wie Green Charge Networks in Santa Clara, Kalifornien, folgend kündigte die Sharp Electronics Coropration am 29.07.2014 an, ihre SmartStorage-Lösung sei jetzt im „Golden State“ (Kalifornien) verfügbar. weiterlesen…

Leibniz-Forschungsverbund Energiewende

22 Leibniz-Institute  begleiten Prozess

Für die Forschung bietet die Energiewende viele Ansatzpunkte – immerhin steht das deutsche Energiesystem vor dem größten Umbau in seiner Geschichte. Daher haben sich 22 Leibniz-Institute zum Forschungsverbund Energiewende zusammengeschlossen. Gemeinsam begleiten sie – zunächst fünf Jahre lang – diesen Prozess. So eine Meldung im Newsletter des WZB (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung). weiterlesen…