Südostniedersachsen „Vorreiter für Kreislaufwirtschaft“ in Deutschland

EU nimmt die Region als Pionier in die „Circular Cities and Regions Initiative“ (CCRI) auf

Südostniedersachsen wird einerMedienmitteilung des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig zufolge neben München und Berlin in die Gruppe der „Circular Cities and Regions Initiative“ (CCRI) der Europäischen Union aufgenommen. Damit erhält die Region direkten Zugang zu Informationen und Erfahrungen aus dem europäischen Netzwerk der Pilotregionen und verbessert dadurch ihre Ausgangsposition bei der Umstellung der Prozesse zu einer systemischen Kreislaufwirtschaft. weiterlesen…

Kritik von Ökoenergie-Versorgern

Geplante Strompreisbremse ist Energiewendebremse

Die geplante Strompreisbremse droht die Vermarktung erneuerbarer Energien einzuschränken, während Atom und Braunkohle zusätzliche Vorteile erhalten. Die von der Bundes­regierung geplante Strompreisbremse bringe Vergünstigungen für Atom und Kohle und Nachteile für Erneuerbare Energien, warnten die Ökoenergie-Anbieter Green Planet Energy, naturstrom und Elektrizitätswerke Schönau (EWS) laut der Zeitschrift energiezukunftt am 22.11.2022 in einem offenen Brief an die Abgeordneten des Bundestags. Die Regelungen würden die Strompreise in vielen Fällen sogar zunächst verteuern. weiterlesen…

„Eine Art Ebay für industrielle Abfälle“

Circular Valley-Gründer Carsten Gerhardt über Start-ups in der Kreislaufwirtschaft

Höchste Zeit, dass wir bereits vor dem Produktionsbeginn überlegen, was mit den benutzten Rohstoffen am Lebensende der hergestellten Gegenstände geschieht – Circular Valley-Gründer Carsten Gerhardt in der Wirtschaftswoche über das neue Projekt: „Wir verorten das Circular Valley im gesamten Rhein-Ruhr-Raum, dem größten Ballungsraum Europas. Hier leben etwa 14 Millionen Menschen.“ Und: „Auch wenn die Energiekrise uns das zwischenzeitlich vergessen lässt: Künftig werden wir immer mehr Vorgaben sehen, was die Recyclingfähigkeit von Produkten angeht….“ weiterlesen…

Saarland will Vorreiter für klimaneutrale und energieeffiziente Kühlsysteme werden

Neuer Verbund

Elastokalorik: Hinter dem Begriff verbirgt sich ein Phänomen, das die Kühltechnologie revolutionieren könnte. Dass das Saarland zur führenden Region der Elastokalorik werden könnte, liegt an einem besonderen Projekt von Forschern der Saar-Universität, der htw saar, des Zentrums für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) sowie der Montanstiftung Saar. Der Weg von einer genialen Idee bis hin zu einer breiten Anwendung ist weit und dauert laut einer Medienmitteilung vom 23.11.2022 sehr lange, häufig mehrere Jahrzehnte. weiterlesen…

Konsortium „NFDI4Memory“ wird Teil der nationalen Forschungsdateninfrastruktur

Historische Forschung digitalisieren

Forschende produzieren wertvolles Wissen. Wie lässt es sich so erhalten, dass es auch künftig breit nutzbar ist? Für die geschichtswissenschaftliche Forschung beschäftigt sich hiermit das Konsortium „NFDI4Memory“, an dem u.a. die Hochschule Darmstadt (h_da) und die Bayerische Staatsbibliothek beteiligt sind, und das vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz koordiniert wird. Das Konsortium wurde laut einer Medienmitteilung vom 07. und 21.11.2022 von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) nun in die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) aufgenommen. weiterlesen…

Deutschlands energieeffizientester Rechner heißt Grete

Gebündelte Kompetenz für Künstliche Intelligenz

Die gestiegenen Ansprüche der Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), kontinuierlich immer leistungsfähiger werdende Hardware und die steigende Verfügbarkeit von Daten und Algorithmen haben zu enormen Fortschritten im Rahmen der KI geführt. Um diesen Prozess für kritische Infrastrukturen, insbesondere in den Bereichen Energie und Medizin, weiter zu fokussieren und künftig als kompetenter Ansprechpartner zu fungieren, erforschen laut einer Medienmitteilung vom 23.11.2022 fünf Einrichtungen aus der Mitte Deutschlands, wie ein KI-Servicezentrum aufgebaut werden kann. Das Verbundprojekt „KI-Servicezentrum für sensible und kritische Infrastrukturen“ (KISSKI) unter Leitung der Universität Göttingen wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über einen Zeitraum von rund drei Jahren mit 17 Millionen Euro gefördert. (Grafik: Gebündelte Kompetenz für Künstliche Intelligenz © KISSKI) weiterlesen…

Stuttgart und München wollen bis 2035 klimaneutral sein

Ziel: Stadtverwaltung soll das schon 2030 erreichen – Stadtwerke Stuttgart haben Strategie vorgelegt

Der Münchner Stadtrat hat einen Maßnahmenplan mit einem Finanzierungsvolumen von rund 500 Millionen Euro bis 2025 beschlossen. Darin sind 68 konkrete Einzelmaßnahmen festgehalten, um München in die Klimaneutralität zu führen. Zentraler Hebel ist dabei die Umsetzung einer kommunalen Wärmestrategie, die München zur ersten deutschen Großstadt macht, die es schafft, Gebäude ohne Heizöl und Erdgas zu beheizen und dabei die Heizkosten sozial verträglich zu halten. Grundlage hierfür ist die Münchner Wärmestudie. Stuttgarts OB Frank Nopper spricht von einem „Quantensprung“!: „Unsere Stadtwerke sollen mit der städtischen Kapitaleinlage von 100 Millionen Euro zum Motor der Energiewende werden. weiterlesen…

Vorsicht, weißes Eis!

Weißes Eis ist instabiler und wird in Zukunft wahrscheinlich häufiger auftreten

Die Qualität des Seeeises ist von größter Bedeutung für die Eissicherheit und die Ökologie eines Sees unter Eis, aber ihre zeitliche und räumliche Variabilität ist weitgehend unbekannt. Ein internationales Forschungsteam mit Hans-Peter Grossart (IGB – Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei) hat 2020/2021 in einem der wärmsten Winter seit 1880 in der gesamten nördlichen Hemisphäre eine koordinierte Probenahmekampagne zur Qualität des Seeeises durchgeführt. Das Team unter Leitung der schwedischen Universität Uppsala konnte zeigen, dass das Seeeis in diesem Zeitraum vor allem aus instabilem weißem Eis bestand. Es machte zeitweise bis zu 100 Prozent der Gesamteisdicke aus. weiterlesen…

Bahn in Hessen bald emissionsfrei

DB und RMV schieben fossile Treibstoffe aufs Abstellgleis

Ab Dezember (2022) fahren die ersten emissionsfreien Züge der Deutschen Bahn im Taunusnetz. Bis Ende Juni 2023 sollen die restlichen im Passagierverkehr folgen. Insgesamt werden sie auf vier Strecken einegsetzt. Die Bahn hat nach eigenen Angaben seit ihrer Teil-Umstellung auf Biokraftstoff im Nordwesthessennetz schon mehr als 620 Tonnen Kohlendioxid eingespart. weiterlesen…

182 Länder – sortiert nach Emissionsbilanzen und Klimaambitionen

DIW Berlin analysiert erstmals 182 Länder nach Emissionsbilanzen und Klimaambitionen

Die Weltklimakonferenz COP27 im November 2022 in Ägypten hat erneut die sehr unterschiedlichen Positionen der verschiedenen Länder zum Thema Klimaneutralität verdeutlicht – und die Grenzen der Verständigung aufgezeigt. Um künftige Verhandlungen zu erleichtern, haben Forschende des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Energy Access und Development Programs (EADP) die unterschiedlichen Ausgangspositionen von 182 Ländern mit Blick auf ihre aktuelle und historische Emissionsbilanz und Klimaschutzpolitik analysiert und am 23.11.2022 publiziert. (Grafik: Klima-unfreundliche Länder nehmen zu – © DIW-Berlin) weiterlesen…