BMWi: Reallabor der Energiewende bringt Wasserstoff voran

„WESTKÜSTE100“

Mit „WESTKÜSTE100″ geht ein neues Reallabor der Energiewende an den Start, das erste mit Fokus auf Wasserstofftechnologien. Mit den Reallaboren der Energiewende beschleunigt das BMWi einer Medienmitteilung vom 03.08.2020 zufolge die Anwendung von Innovationen aus der Forschung in der Praxis. Bundesminister Peter Altmaier hatte im Juli 2019 die 20 Gewinner des Ideenwettbewerbs (siehe: solarify.eu/altmaier-wir-wollen-bei-wasserstofftechnologien-die-nummer-1-in-der-welt-werden) verkündet. weiterlesen…

Seit August 2018 überfällig

Gemeinsame Verbändestellungnahme zur Novelle der 13. BImSchV

Das Bundesumweltministerium hat am 29.06.2020 einen Referentenentwurf zur Verordnung zur Neufassung der Verordnung über Großfeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen und zur Änderung der Verordnung über die Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen (Dreizehnte Verordnung zur Durchführung des BundesImmissionsschutzgesetzes – 13./17. BImSchV) veröffentlicht. , der B.KWK – Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. und die ASUE – Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. bezogen am 23.07.2020 zu Abschnitt 1 und Abschnitt 2 des Referentenentwurfs, speziell den Vorschlägen bezüglich der 13. BImSchV, im Interesse ihrer Mitglieder gemeinsam Stellung. weiterlesen…

Weltweit erste Wissenschaftsinitiative widmet sich dem Überleben der Amazonasregion

„Den größten und artenreichsten Regenwald der Welt retten“

Beraten von politischen Entscheidungsträgern, CEOs, kulturellen Repräsentanten und gewählten indigenen Führungspersönlichkeiten und angespornt durch die wachsende Dringlichkeit der katastrophalen Umweltbedrohungen für das Amazonasgebiet wird ein von 150 renommierten Wissenschaftlern aus acht Amazonasländern, Französisch-Guayana und globalen Partnern gebildetes Forschungsgremium die erste wissenschaftliche Bewertung des Zustands des Amazonasbeckens liefern, kündigte das Sustainable Development Solutions Network am 24.07.2020 an. weiterlesen…

VDI: Solarstrom könnte unter 1 ct/kWh fallen

Immer größere Anteile fluktuierenden Strombereitstellung aus PV-Systemen im Gesamtversorgungssystem

Aus heutiger Sicht sei „nicht davon auszugehen, dass die Energieversorgung Deutschlands oder Europas ausschließlich mithilfe der Photovoltaik realisierbar ist oder sein könnte“. Wenn aber die Defossilierung unseres Energiesystems angestrebt werde, könnte die photovoltaische Stromerzeugung eine der wesentlichen Schlüsseltechnologien darstellen, die eine derart weitgehende Reduzierung der Klimagasemissionen maßgeblich unterstützen würde – idealerweise im systemischen Zusammenspiel mit der Windenergie. Laut dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sind Kosten für den Solarstrom von unter 1 Cent je kWh mittelfristig denkbar. Das schreibt er in seiner neuen Publikation „Photovoltaik im Energiesystem – Der Joker der Energiewende?“. Die Ausarbeitung beleuchtet den Trend, wie die Photovoltaik eine der zentralen Schlüsseltechnologien bei der Defossilierung des Energiesystems werden könne. weiterlesen…

CO2-Grenzsteuer mehrfach abgelehnt

vbw lehnt CO2-Grenzausgleichsmechanismen ab

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht in ihrem aktuellen Positionspapier vom 31.07.2020 die Einführung eines CO2-Grenzausgleichsmechanismus (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) in der Europäischen Union äußerst kritisch. Nicht nur er. „Die Idee eines CO2-Grenzausgleichmechanismus ist nachvollziehbar, weil damit in der Theorie Wettbewerbsverzerrungen ausgeglichen werden. In der Praxis sind damit aber massive Umsetzungshürden und erhebliche handelspolitische Risiken verbunden. Gerade vor dem Hintergrund der Blockade des WTO-Berufungsgremiums und des Corona-bedingten Einbruchs des Welthandels können wir uns keine Handelskonflikte leisten“, so vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. weiterlesen…

UBA-Präsident soll Klimapolitik erklären

Gastbeitrag von Manfred Vohrer

Unter dem Eindruck der existenziellen Gefährdung durch die Corona-Pandemie begann die Politik, sehr genau auf den Rat der Wissenschaft zu hören. Vor diesem Hintergrund wird jedoch die widersprüchliche Haltung zum Klimawandel und zum Ressourcenverbrauch offensichtlich. Eine mittlerweile überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler weist uns darauf hin, dass die Erde bei Fortsetzung unserer derzeitigen Verhaltensweise schon für unsere Enkel vielerorts nicht mehr bewohnbar bleibt. Dies hält die Politik indes keineswegs davon ab, zuzulassen, dass weiter an dem Ast gesägt wird, auf dem wir sitzen. (1972: F.D.P. –Bundestags-Wahlplakat „Vorfahrt für Vernunft“ – Kandidat Manfred Vohrer mit seinem Vordenker Walter Scheel – Foto © privat) weiterlesen…

Heißzeit – Mojib Latifs Appell in Buchform

Keine Kompromisse mit der Natur

Einen „flammenden Appell“ nennt Mojib Latif sein Buch, in dem er nicht nur davor warnt, dass wir mit Vollgas in die Klimakatastrophe rasen. Immer noch. Trotz all der Klimakonferenzen, auf denen Staatsoberhäupter regelmäßig Schritte zur CO2-Reduzierung vereinbaren, schöne Reden halten, nach Hause fahren – und dann wird weitergefeuert wie bisher, werden immer neue Treibhausgas-Rekorde vermeldet. Mojib Latif ist nicht irgendwer, so die Leipziger Internetzeitung. weiterlesen…

Jobmotor Photovoltaik

Ausbau der Solarenergie kann pandemiebedingter Arbeitslosigkeit entgegenwirken

PV-Anlage - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Corona-Pandemie führt zu höherer Arbeitslosigkeit, wie die neuesten Arbeitslosen-Zahlen des Bundes bestätigen. Eine neue von der Schweizerischen Energie-Stiftung SES in Auftrag gegebene Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Wädenswil zeigt, dass der Ausbau der Solarenergie dagegen wirken kann: Eine beherzte Solar-Offensive kann in der Schweiz 14.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Und das in kurzer Zeit… weiterlesen…

Maßgeschneiderte Katalysatoren für Power-to-X

Schutz gegen gegen Deaktivierungsmechanismen

Für effiziente Power-to-X-Prozesse sind leistungsfähige Katalysatoren von großer Bedeutung – die molekularen Vorgänge bei ihrem Gebrauch wurden bislang aber nicht vollständig verstanden. Mithilfe von Röntgenstrahlung aus einem Synchrotron beobachteten Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nun erstmals einen Katalysator während der Fischer-Tropsch-Reaktion zur Produktion von synthetischen Kraftstoffen unter industriellen Bedingungen. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse sollen maßgeschneiderte Power-to-X-Katalysatoren entwickelt werden – ein Artikel aus Reaction & Chemical Engineering, DOI: 10.1039/c9re00493a. weiterlesen…

Kohleausstieg weltweit: Gerechtigkeit breit denken

Fachleute aus vier Kontinenten werben dafür, den Begriff von „Just Transition“ auf Industrie und Verbraucher auszuweiten

„Just Transition“, dieser Schlüsselbegriff inspirierte viele Transparente bei Klima-Demos – und steht in der Präambel des Weltklimaabkommens: Ein „gerechter Strukturwandel für die arbeitende Bevölkerung“, heißt es dort, sei „zwingende Notwendigkeit“ im Kampf gegen die Erderwärmung. Doch angesichts der bislang mäßigen Bilanz warnen jetzt Fachleute aus vier Kontinenten: Dieser Ansatz reiche nicht. Es sei an der Zeit, den Begriff „Just Transition“ auf Industrie und Verbraucher auszuweiten, argumentieren sie in der August-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Climate Change. Federführend bei dem Beitrag war das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). weiterlesen…