Algorithmen helfen beim Umweltmonitoring

Gemeinsam effektiver: Informatiker und Ökologen untersuchen Veränderungen in Ökosystemen

Klimawandel und veränderte Landnutzung haben unumkehrbare Auswirkungen auf die Biodiversität von Landökosystemen. Die Folgen dieser Bedrohungen für unsere Ökosysteme sind jedoch nur teilweise verstanden. Heute verfügen Forscher über eine Fülle neuer Datenquellen, mit der sie die grundlegenden Veränderungen unseres Planeten und deren Ursachen untersuchen. In den vergangenen vier Jahren haben Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen aus sieben europäischen Ländern zu diesem Themengebiet in dem von der Europäischen Union geförderten Projekt „BACI“ intensiv zusammengearbeitet. Nun wollen sie sich vom 27. bis 28.03.2019 zu einem abschließenden Gedankenaustausch am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena treffen. weiterlesen…

Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten

Nationale und globale Interessen nicht notwendigerweise Gegensätze

Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter. Stichhaltige ökonomische Argumente, warum sich der Aufwand lohnt, liefern jetzt neue Computersimulationen eines internationalen Forscherteams, wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung am 23.03.2020 mitteilte. weiterlesen…

Carbon Tracker: Kohlekraftwerke ökonomisch sinnlos

Finanz-Think-Tank: Kohleinvestoren riskieren 600 Milliarden Dollar an Stranded Assets

Erneuerbaren Energien werden weltweit konkurrenzlos. Am 12.03.2020 berichtete der unabhängige Finanz-Think-Tank Carbon Tracker unter dem Titel „Wie man über eine halbe Billion Dollar verschwenden kann“ über die wirtschaftlichen Auswirkungen Erneuerbarer Energien auf Investitionen in Kohlekraftwerke. Denn: neue Wind- oder Sonnenenergie-Anlagen seien bereits billiger als 60% der in Betrieb befindlichen Kohlekraftwerke. weiterlesen…

„Umgekehrte Brennstoffzelle“ wandelt Abfallkohlenstoff in wertvolle Produkte um

Von Forschern der Universität Toronto entwickelt

Brennstoffzellen wandeln Chemikalien in Elektrizität um. Jetzt hat ein Team der Fakultät für angewandte Wissenschaften und Ingenieurwesen der Universität Toronto die Technologie von Brennstoffzellen so angepasst, dass sie das Gegenteil tut: Sie macht Elektrizität nutzbar, um aus Kohlendioxidabfällen wertvolle Chemikalien herzustellen. Die Forschung wurde vor kurzem in Science veröffentlicht (Medienmitteilung). (Foto: In dem verbesserten Elektrolyseur läuft die Reaktion in einer dünnen Schicht ab, die einen Katalysator auf Kupferbasis mit Nafion, einem ionenleitenden Polymer, kombiniert. Die einzigartige Anordnung dieser Materialien ermöglicht eine 10mal höhere Reaktionsgeschwindigkeit als bei früheren Designs – © Daria Perevezentsev) weiterlesen…

Wasserstoff statt Kohle – grüner Stahl?

E-Hochöfen können klima­neutrale Stahlproduktion ermöglichen

Mehr als 20 Prozent der deutschen Treibhausgase stößt die Industrie aus – jährlich knapp 200 Millionen Tonnen CO2-Äqui­va­lente. Größter Emittent: die energieintensive Stahl- und Eisenbranche. Denn die Hochöfen der traditionellen Stahlproduktion werden mit Kohle betrieben und stoßen viel CO2 aus. In der Stahl- und Eisenproduktion könnten grüner Wasserstoff und elektrifizierte Prozesse eine klima­neutrale Stahlproduktion ermöglichen. Wie, beschreibt Henning Bartels am 16.03.2020 im neuen BDEW-Magazin Wasserstoff statt Kohle: Wie wird Stahl grün? weiterlesen…

Doppelter Mini-Teilchenbeschleuniger mit Energie-Recycling

Experiment belegt Machbarkeit eines gekoppelten Terahertz-Beschleunigers mit langen Pulsen

Ein DESY-Team hat einen zweistufigen Mini-Beschleuniger gebaut, der einen Teil der eingespeisten Laserenergie recycelt und damit die beschleunigten Teilchen ein zweites Mal anschiebt. Das Gerät arbeitet mit sogenannter Terahertz-Strahlung aus dem Wellenlängenbereich zwischen Infrarotlicht und Radiowellen. Jede einzelne Beschleunigerröhre ist lediglich 1,5 Zentimeter lang und hat 0,79 Millimeter Durchmesser. Hauptautor Dongfang Zhang und seine Kolleginnen und Kollegen von Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) bei DESY stellen einer DESY-Medienmitteilung zufolge ihren experimentellen Teilchenbeschleuniger im Fachblatt „Physical Review X“ vor. (In dem Mini-Beschleuniger schieben Terahertz-Wellen die Elektronenpakete an und lassen sich für eine zweite Beschleunigungsstufe recyceln – Illustration © DESY, Science Communication Lab) weiterlesen…

UN-Wasserentwicklungsbericht: Klimawandel verknappt Trinkwasser

UN-Weltwassertag am 22. März – Report und Stimmen der Verbände

Das Trinkwasser wird knapper: Die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) warnen in ihrem neuesten Weltwasserbericht vom 22.03.2020 vor einer drastischen Ausdehnung von Trockengebieten in der Welt. Weltweit fehlt 2,2 Milliarden Menschen schon jetzt der Zugang zu sauberem Wasser. Der Klimawandel verschärfe die Situation und gefährde die Wasserversorgung von weiteren Milliarden. Die Autoren des UNESCO-Berichts fordern, dass Staaten wesentlich klarer gegen die zunehmende Wasserknappheit und sinkende Trinkwasserqualität vorgehen. weiterlesen…

ISE legt Wasserstoff-Roadmap vor

Internationaler Handel mit Wasserstoff und seinen Syntheseprodukten bekommt großes Gewicht

Grüner Wasserstoff kann als Kernelement des zukünftigen Energiesystems einen wesentlichen Beitrag zur angestrebten Treibhausgasneutralität aller Sektoren bis 2050 leisten und zur Systemintegration Erneuerbarer Energien beitragen. Während die Bundesregierung ihre Nationale Strategie Wasserstoff (NSW) dauer-ankündigt, in der die wesentlichen Eckpunkte für die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft ausgearbeitet werden sollen, hat die Fraunhofer-Gesellschaft jetzt ihre eigenen wissenschaftlichen Positionen zur Wasserelektrolyse und Wasserstoffnutzung entwickelt und den an der Strategieentwicklung beteiligten Ministerien (BMBF, BMU, BMWi, BMVI, BMZ) sowie dem Kanzleramt zugeleitet. weiterlesen…

Trotz Corona „Perspektiven für Energiewende intakt“

Woodmac: Erholung in der chinesischen PV- und Speicherlieferkette

Die Analysten der international renommierten Forschungs- und Beratungsgruppe Woodmac befürchten in einer aktuellen Bewertung von Anti-Corona-Maßnahmen eine Erosion der globalen Nachfrage, deren Ausmaß noch nicht vollständig absehbar sei. So seien kurzfristige Realisierungen von Projekten gefährdet. Langfristig erwartet Woodmac aber eine Erholung der Märkte und sieht die Perspektiven für die Energiewende als intakt an – wie am 18.03.2020 im Portal pv magazine schreibt. weiterlesen…

Birol und Barkindo: Ölpreis-Verfall schadet armen Ländern

IEA-Exekutivdirektor und OPEC-Generalsekretär diskutierten aktuelle Situation auf globalen Ölmärkten

Der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, und der Generalsekretär der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC), Mohammad Sanusi Barkindo, erörterten am Telefon die aktuelle Situation auf den globalen Ölmärkten. Dabei äußerten sie übereinstimmenden Medienmitteilungen vom 16.03.2020 zufolge tiefe Besorgnis über das Coronavirus (COVID-19), das bereits eine schwerwiegende und beispiellose globale Gesundheitskrise mit möglicherweise weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen darstelle. weiterlesen…