Wechselstrom

Strom, der durch eine Wechselspannung erzeugt wird, die in Abhängigkeit von der Zeit ihre Polarität und ihren Spannungswert ändert. Wechselspannung wird in Kraftwerken durch Generatoren erzeugt, deren Rotoren sich fortwährend drehen, wodurch eine Spannung mit wechselnder Polarität und sinusförmigem Verlauf entsteht. weiterlesen…

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist ein Maß für die Wirksamkeit eines Energieumwandlungsprozesses. Er bestimmt sich als Verhältnis von abgegebener Leistung zu aufgenommener Leistung und wird in Prozent angegeben. Der Wirkungsgrad ist immer kleiner als eins, da in der Realität stets Verluste, z. B. in Form von Abwärme, auftreten. In der Energietechnik steht das griechische Eta als Symbol für den Wirkungsgrad. weiterlesen…

Zero Emission

Zero Emission ist der englische Ausdruck für »Nullausstoß« (von Abgasen bei Kraftfahrzeugen). Bei elektrischen Schienenfahrzeugen oder bei Kraftfahrzeugen mit Elektroantrieb ist die Nullemission erreicht, wobei allerdings die im Kraftwerk zur Stromgewinnung entstehenden Emissionen unberücksichtigt bleiben(wenn keine Wind- oder Wasserkraft also doch keine Nullemission!). Neben den Zero Emission Vehicles gibt es auch Fahrzeuge mit sehr geringen Emissionen: Sie heißen Ultra Low Emission Vehicles (ULEV). In Kalifornien in den USA ist der Einsatz eines geringen Prozentsatzes von Fahrzeugen mit Nullausstoß bereits in wenigen Jahren gesetzlich vorgeschrieben. weiterlesen…

Fracking

Auch Hydraulic Fracturing (engl. to fracture ‚aufbrechen‘, ‚aufreißen‘), Hydrofracking, Fraccing, Frac’ing oder Frac Jobs genannt, ist eine Methode der geologischen Tiefbohrtechnik, bei der durch Einpressen einer Flüssigkeit in eine durch Bohrung erreichte Erdkrustenschicht dort Risse erzeugt und stabilisiert werden. Ziel ist es, die Gas- und Flüssigkeitsdurchlässigkeit der Gesteinschicht so zu erhöhen, so dass ein wirtschaftlicher Abbau von Bodenschätzen (z. B. Erdgas -sog. Shale Gas oder unkonventionelles Erdgas- und Erdöl) ermöglicht wird. Doch ist Fracking wegen seiner Umweltgefährdung stark umstritten. weiterlesen…

Solarthermie der Zukunft: Energie aus der Turmspitze

Solarkraftwerk liefert erstmals 24 Stunden lang Strom

Torresol Energy (Joint Venture zwischen der Technologie-Gruppe SENER und Masdar, Abu Dhabi) hat in Fuentes de Andalucía (Sevilla) das Sonnenkraftwerk Gemasolar gebaut, eine Weltneuheit: das erste kommerzielle solarthermische Kraftwerk mit Energiekonzentration auf einen zentralen Turm-Empfänger und einem Speichersystem aus geschmolzenem Salz. Es hat einen deutlich höheren Wirkungsgrad als andere Solar-Kraftwerke. Mit dem Salz-Speichersystem kann Strom für 15 Stunden ohne Sonne produziert werden,also nachts oder bei bewölktem Himmel. Damit wird  Solarenergie berechenbar und grundlastfähig.
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Strombatterien in den Alpen

Europas Strombatterien in den Schweizer Alpen

Viele Länder möchten ihren Atomstrom durch erneuerbare Energien wie Wind und Sonne ersetzen. Doch fallen diese unregelmässig an. Mit Ausgleichs-Wasserbecken in den Schweizer Alpen ließen sich diese Fluktuationen auch gesamteuropäisch ausgleichen. Schneebedeckte Berge, Gletscher, Flüsse und reißende Bäche: Deren Wasser ergießt sich in die Täler und fließt weiter durch ganz Europa. Die Schweizer Alpen dienen dem Kontinent als eine der wichtigsten Wasserquellen. In Zukunft könnten sie auch als wichtige Energiequelle dienen, in denen Strom gespeichert und bei Bedarf in die europäischen Länder weitergeleitet wird. weiterlesen…

Smart Grid-Technik macht Wärmepumpen wirtschaftlicher

Verbesserte Wärmedämmungen senken den Verbrauch der Heizung. Zu einem bedeutenden Kostenfaktor wird daher die Warmwasserbereitung. Der Grund: Heiz- und Brennwertkessel sind für Dauerbetrieb angelegt. Sie erreichen für die kurze Zeit der Warmwasserbereitung im Sommer extrem niedrige Wirkungsgrade und verursachen so unnötig hohe Kosten. weiterlesen…

Energiespeicher und Systeme – wie lösen wir das Energieproblem?

Energiewende und mehr
Eine Präsentation von Robert Schlögl

Die Energiewende ist in aller Munde. Jeder hat eine Meinung dazu. Die meisten glauben, sie sei eine Konsequenz aus dem Atomausstieg. Der Atomausstieg macht jedoch nur einen kleinen Teil der Energiewende aus, denn sie wird unweigerlich notwendig durch den bereits beginnenden Rohstoffmangel und den Klimawandel. Die Energiewende betrifft zudem nicht nur die Stromerzeugung und -versorgung. Es geht um einen systemischen Ansatz. Alle haben dabei ihre Aufgaben zu erledigen: Die Forschung muss Konzepte und Technologien entwickeln, Politik und Gesellschaft die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, die Industrie die Wende praktisch umsetzen. Daher müssen alle Beteiligten gemeinsam planen und handeln. Deutschland kommt, ob wir das gut finden oder nicht, dabei eine internationale Rolle zu; wir sitzen gewissermaßen im Schaufenster: Das Ausland beobachtet sehr genau, wie die Deutschen das machen: Sonst haben sie immer einen Plan… weiterlesen…

EE-Analyse der Golfstaaten

Analyse
Neue Energieformen im Blick
Erste Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung in den  Golfstaaten

Mit einer detaillierte Analyse der Fortschritte und Initiativen im Bereich der erneuerbaren Energien in den sechs Staaten des Golfkooperationsrates (GRK), dehnt die Friedrich-Ebert-Stiftung ihren Aktionsradius aus. Die nun vorliegende Publikation ist das Ergebnis der ersten Kooperation mit dem in Dubai und Jeddah ansässigen Gulf Research Center. Neben einer Analyse der politischen Rahmenbedingungen für den Ausbau erneuerbarer Energien, präsentiert die Autorin Imen Jeridi Bachellerie die Entwicklungen und Kapazitäten in Industrie und Forschung sowohl in Bahrain, Kuwait und im Oman als auch in Qatar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auf mehr als 200 Seiten deckt sie dabei die gesamte Bandbreite des Themas, von Stromerzeugung über Wasserentsalzung bis hin zu „Green Buildings“ ab. weiterlesen…