Forschungsvorhaben „GridBatt“ gestartet

Batterietechnologien zur Sicherstellung eines sicheren Netzbetriebs

Um künftig auch auf Basis Erneuerbarer Energien eine stabile Energieversorgung zu garantieren, müssen die Anforderungen an die dazu notwendigen Speicher möglichst präzise formuliert werden. Das Vorhaben „GridBatt – Batterietechnologien zur Sicherung eines stabilen Netzbetriebes“ ist als eines der ersten Projekte im Rahmen der Förderlinie „Forschungsfabrik Batterie“ im dortigen Cluster „Batterienutzungskonzepte“ im Oktober offiziell gestartet und hat eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren. Das Forschungszentrum Energiespeichertechnologien (EST) der TU Clausthal koordiniert das Verbundprojekt. (Foto: In diesem Labor wird zu leistungsstarken Batteriespeichern geforscht. – © TU Clausthal) weiterlesen…

Die Rolle von Gas in der Energiewende

Forschungsprogramm Wasserstoff

Die Gesellschaft zur Förderung des Energiewirtschaftlichen Instituts (ewi) an der Universität zu Köln teilt mit: „Im Rahmen des ‚Forschungsprogramm Wasserstoff: Die Rolle von Gas in der Energiewende‘ wird die Rolle von Gas und dessen Infrastruktur im Rahmen der Energiewende untersucht. Der Fokus des Programms liegt auf dem Energieträger Wasserstoff, dem für eine ökonomisch effiziente Umsetzung der Klimaziele eine hohe Bedeutung zugesprochen wird.“ weiterlesen…

Klimawandel verschlimmert Biodiversitätsschwund

Studie in PNAS: Revidierte Ziele für biologische Vielfalt nach 2020 müssen Erderwärmung berücksichtigen

Der Klimawandel gefährdet massiv, dass viele bestehende und von internationalen Organisationen vorgeschlagene Ziele für die biologische Vielfalt nach 2020 erreicht werden – selbst wenn andere Hindernisse, wie die Ausbeutung von Lebensräumen, aus dem Weg geräumt werden. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren einer Analyse unter Leitung der Ökosystemforscherin Almut Arneth vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Wie die nun in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) publizierte Studie zeigt, beschleunigt die Erderwärmung den Schwund der biologischen Vielfalt. Umgekehrt können Maßnahmen zum Biodiversitätsschutz auch dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Flexible Methoden im Naturschutz würden es möglich machen, dynamisch auf die Folgen des Klimawandels für Lebenräume und Arten zu reagieren. weiterlesen…

Schmelzende Arktis im Schnellvorlauf

Permafrostböden tauen immer stärker auf

Der tiefgefrorene Permafrostboden in der Arktis taut in erschreckendem Ausmaß. Das haben Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt durch die Auswertung von Satellitenbildern eindrücklich bestätigt: Schmelzwasserseen in Alaska laufen reihenweise aus, weil der Boden immer weicher wird. Das Ausmaß des Seen-Kollapses war in der Saison 2017/2018 so extrem, wie die Wissenschaftler es eigentlich erst für das Ende dieses Jahrhunderts erwartet hatten. weiterlesen…

Buch: „Energie versus Kohlendioxid“

Rumäne schlägt Rezepte zur Rettung der Welt vor

„Verbrennungsmotor als Klimaretter“ überschrieb die Chemnitzer Freie Presse ihre Rezension des Buches „Energie versus Kohlendioxid“ von Cornel Stan aus dem Springer-Verlag. Es geht dem gebürtigen Rumänen und Weltbürger um nichts Geringeres als die Rettung der Welt. Die dekliniert er in 59 teils vertraut klingenden teils überraschenden Thesen durch. weiterlesen…

Klimawandel erwärmt Grundwasser in Bayern

Wärmeres Grundwasser setzt unterirdische Ökosysteme unter Druck

Die Grundwasserreservoirs in Bayern haben sich innerhalb weniger Jahrzehnte deutlich erwärmt. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die die Temperaturen an 35 Messstationen in unterschiedlichen Tiefen mit Daten aus den 1990er Jahren vergleicht. In einer Tiefe von 20 Metern ist das Wasser im Mittel fast ein Grad wärmer als vor 30 Jahren. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Frontiers in Earth Science“ veröffentlicht. (Grundwassermessstelle in Bayern – Foto © AG Angewandte Geologie Uni Halle) weiterlesen…

Neues Hybridspeichersystem BiFlow vom KIT

Dezentrale Energieversorgung durch innovative Strom-Wärme-Kopplung

Der Ausbau Erneuerbarer Energien im Rahmen der Energiewende erfordert große Speicherkapazitäten. Vor allem im Hinblick auf Ressourcenknappheit werden deshalb auch Alternativen zur Lithium-Ionen-Technologie erforscht. Im Projekt „BiFlow“ entwickelt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern ein neuartiges Hybridspeichersystem, das die spezifischen Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie und der Redox-Flow-Batterie kombiniert sowie gleichzeitig als Wärmespeicher dient. (Im Projekt „BiFlow“ wird das Studierendenwohnhaus STAGE76 in Bruchsal mit einem innovativen Energiespeicher ausgestattet, der die Bewohner mit Wärme und Strom versorgt. – Grafik © artbox Bruchsal) weiterlesen…

Guterres: „Unser Planet ist kaputt!“

Drastische Rede des UN-Generalsekretärs zum Klimawandel

Klimawandel und Waldsterben - Angst- und Lamettatriebe an Fichten am Jenner - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyUN-Generalsekretär Guterres hat zu mehr Klimaschutz aufgerufen – mit drastischen Worten wie noch nie. In einer Rede an der New Yorker Columbia University forderte er am 02.12.2020 ein Ende des „Krieges gegen die Natur“. Schon heute seien apokalyptische Feuer und Überschwemmungen die neue Realität. Sein Fazit: „Unser Planet ist kaputt!“ Bestätigung erhält er von neuen Studienergebnissen. Die Menschheit solle den Ausstoß von Treibhausgasen schnellstmöglich verringern, bzw. beenden, sagte Guterres. Der Weg aus der Corona-Krise biete jedoch auch eine Chance. weiterlesen…

Deutsch-australisches Wasserstoffprojekt „HySupply“

acatech und BDI kooperieren

Siemens-Elektrolyseur (Detail) auf der Intersolar 2018 - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDrei Monate nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen Deutschland und Australien startete am 01.12.2020 das Kooperationsprojekt „HySupply“ zwischen acatech und dem BDI in Zusammenarbeit mit einem australischen Konsortium unter Leitung der University of New South Wales in Sydney (UNSW). Finanziert wird das Projekt auf deutscher Seite durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als 1,7 Millionen Euro. weiterlesen…

Schwere Nutzfahrzeuge könnten Klimabeitrag leisten

Grüner Wasserstoff Schlüssel zur Emissionsreduzierung

Wasserstoff-Tanklastzug an Multi-Energie-Tankstelle - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyUm die nationalen Klimaziele zu erreichen, wird eine teilweise Umstellung des deutschen Straßenverkehrs auf Wasserstoff diskutiert. Ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat den Umstieg auf Wasserstoffantriebe anhand mehrerer Szenarien untersucht. Das Fazit: Wasserstoffbetriebene Mobilität könnte Treibhausgasemissionen reduzieren und die Luftqualität deutlich verbessern helfen – vor allem bei schweren Nutzfahrzeugen hätte das große Auswirkungen. weiterlesen…