CO2 verursacht Erdbeben
Erkenntnisse einer 10-Jahres-Untersuchung im Apennin
L’Aquila, Amatrice, Visso, Castelsantangelo sul Nera, Ussita: 600 Menschen starben und 120.000 mussten evakuiert werden, als im Apennin zwischen 1997 und 2016 wiederholt die Erde bebte. Gleichzeitig mit den Dutzenden von Erdbeben wurden große Mengen Kohlendioxid emittiert. Inzwischen glauben Forscher vom National-Institut für Geophysik und Vulkanologie in Bologna, dass die Treibhausgasmassen die Erschütterungen mindestens zum Teil verursacht hatten. Carlo Cardellini und Giovanni Chiodini zogen diesen Schluss nach zehn Jahren Aufzeichnungen. Sie publizierten ihre Erkenntnisse am 26.08.2020 in Science Advances. weiterlesen…
Der weltweite Bodenverlust durch abfliessendes Wasser könnte in den nächsten 50 Jahren deutlich zunehmen – als Folge des Klimawandels und einer intensiven Bodenbewirtschaftung. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam unter Leitung der
thyssenkrupp will Steuergeld für die Umstellung auf grünen Stahl und drängt auf schnelle Entscheidungen. Stahlproduzenten könnten die klimaneutrale Stahlherstellung nicht aus eigener Kraft stemmen. Das sei „eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, meinte der neue Thyssenkrupp-Steel-Chef Bernhard Osburg gegenüber der
Wenn er aus nicht-fossilen Quellen hergestellt wird, ist Wasserstoff der emissionsfreie Kraftstoff der Zukunft. Die Vergasung von Biomasse oder die Elektrolyse von Wasser sind mögliche saubere Wege, um diesen sogenannten grünen Wasserstoff zu gewinnen. Für eine globale Anwendung muss das Material für die Elektroden des Elektrolyseurs nachhaltig, skalierbar und im Vergleich zu den derzeitigen Elektroden auf Edelmetallbasis kostengünstiger sein. Eine Schlüsselanforderung an nachhaltige und grüne Energiesysteme ist darüber hinaus auch, dass alle schädlichen oder seltenen Ressourcen, die in dem Gewinnungs- und Umwandlungsprozess verwendet werden, Teil eines geschlossenen Materialkreislaufs sein müssen.
Ab einem Ozonwert von 180 µg/m3 (Mikrogramm pro Kubikmeter Luft) im Ein-Stunden-Mittelwert werden über die Medien Verhaltensempfehlungen an die Bevölkerung gegeben. Diese Schwelle ist 2020 bereits einige Male überschritten worden. Problemregionen sind vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland. Aktuelle Werte und Prognosen für die nächsten zwei Tage gibt es hier
Forscher der Stanford University haben eine netzunabhängige, kostengünstige modulare Energiequelle entwickelt, die nachts effizient Strom erzeugen kann. Das System nutzt kommerziell erhältliche Technologie und könnte schließlich dazu beitragen, den Bedarf an nächtlicher Beleuchtung in städtischen Gebieten zu decken oder in Entwicklungsländern für Beleuchtung zu sorgen – so ein Artikel in
Die menschengemachte Erwärmung des Planeten wird Produktion und Wohlstand in aller Welt voraussichtlich deutlich stärker beeinträchtigen als durch bisherige Modellstudien beziffert: Eine empirische Untersuchung unter MCC-Federführung kommt auf 7 bis 14 Prozent Verlust der Wirtschaftsleistung im Jahr 2100. Jede Tonne CO2, die 2020 emittiert wird, verursacht umgerechnet 76 bis 148 Euro Schäden. Zu diesem Ergebnis kommt, auf Basis empirischer Daten aus 1.500 Regionen in 77 Ländern der Erde, eine neue Studie des
Die Zeit beim Klimaschutz drängt. Einen Lösungsansatz bietet das Treibhausgas CO2 als Rohstoff für Chemikalien. Hierfür hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in dem von der EU geförderten Projekt
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