BMWi-Studie: „Energiewende auf gutem Weg“

„Robust und widerstandsfähig“ – aber 150 Risikofaktoren drohen

PV-Dächer in Radolfzell, - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150808_134202In einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie geht es um das Risikomanagement für die Energiewende. Die Wissenschaftler haben dabei ganz unterschiedliche politische Faktoren untersucht, die einen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Energiewende in Deutschland nehmen können. Sandra Enkhardt von pv magazine hat die Studie gelesen. weiterlesen…

Bessere Klimasimulationen möglich

Stärke von Golfstrom und Kuroshio abhängig vom Energieaustausch mit Atmosphäre

Der Golfstrom ist die Warmwasserheizung Nordeuropas. Genauso wie sein Pendant im Pazifik, der Kuroshio, sind diese Meeresströmungen für das globale Klima von elementarer Bedeutung. Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel konnte nun nachweisen, dass die Stärke dieser Meeresströmungen vom Energieaustausch zwischen Verwirbelungen dieser Strömungen und der Atmosphäre abhängt. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Nature erschienen. weiterlesen…

Energie aus Obst- und Weinbau

Biomasse aus Schnittholz

Reben-Schnittholz - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160804Alljährlich fallen in der Europäischen Union mehr als 13 Millionen Tonnen Schnittholz (Trockenmasse) aus dem Schnitt von Obstbäumen und Weinstöcken an. Eine Studie zeigt nun das Potenzial für die energetische Nutzung auf. Diese Wertschöpfungskette hat Sinn – das ist das Ergebnis des auslaufenden europäischen Forschungsprojekts EuroPruning – so eine Medienmitteilung des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Potsdam. weiterlesen…

250.000 Fledermäuse sterben im Jahr an Windkraftanlagen

NABU-Zahl des Monats – Rotorenblätter drehen sich genau auf Flughöhe der Tiere

Eine Pilotstudie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung sorgt für neue, überraschende Erkenntnisse – selbst für erfahrene Fledermausforscher. Demnach finden 95 Prozent der Flüge des Großen Abendseglers in einer Höhe zwischen Null und 144 Metern statt. Dies ist problematisch für diese Fledermausart, da sich die Rotorblätter der meisten Windkraftanlagen in einer ähnlichen Höhe drehen. weiterlesen…

Klimaschutz – Paris ade

„Deutschland gibt der Welt ein Beispiel. Leider“

Zuerst sichere der Energie- und Wirtschaftsminister die künftige Energiegewinnung durch Kohle, und dann streiche das Kanzleramt der Umweltministerin ihren Klimaschutzplan 2050 zusammen. Da schwinde die Hoffnung, dass die von der Pariser Klimakonferenz COP21 beschlossenen Klimaziele noch erreicht werden könnten, wie Jan Heidtmann am 29.07.2016 in der Süddeutschen Zeitung schrieb. weiterlesen…

Klimagas Kohlendioxid als Rohstoff

Wissenschaftler entschlüsselten Mechanismus, wie plasmabehandeltes Kupfer aus CO2 Ethylen produziert

Der Traum, das Treibhausgas Kohlendioxid in eine nützliche Chemikalie zu verwandeln, ist ein Stück realistischer geworden. Bislang fehlte es den Katalysatoren aber an Effizienz. Nun entdeckte ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Beatriz Roldan Cuenya, wie plasmabehandeltes Kupfer das CO2 hochselektiv in Ethylen umwandelt – einen wichtigen Ausgangsstoff für die chemische Industrie. Für die Studie kooperierte das Team mit der Gruppe von Prof. Dr. Peter Strasser von der TU Berlin und zwei weiteren Forscherteams in den USA. Ihre Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht. weiterlesen…

Treibstoff aus Solarenergie

Auf dem Weg zu nachhaltigem Benzin

Die Sonne hat als saubere und unerschöpfliche Energiequelle das Potenzial, die Herausforderungen einer zukünftigen Energieversorgung zu lösen. Forscher am schweizerischen Paul Scherrer Institut PSI und an der ETH Zürich haben nun erstmals einen chemischen Prozess vorgestellt, in dem die Wärmeenergie der Sonne genutzt werden kann, um aus Kohlendioxid und Wasser direkt hochenergetische Treibstoffe herzustellen. Hierfür haben sie eine neue Materialkombination aus Ceroxid und Rhodium entwickelt. Damit ebnen sie den Weg für eine chemische Speicherung der Sonnenwärme. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden nun in der Fachzeitschrift Energy and Environmental Science. weiterlesen…

Zucker aus CO2

Bakterien dank künstlicher Evolution „umerzogen“

Ist es möglich, einen Organismus, der Zucker verbraucht und Kohlendioxid freisetzt, so „umzuprogrammieren“, dass er CO2 aus der Umwelt verbraucht und Zucker produziert, den er zum Aufbau seiner Körpermasse braucht? Genau das hat eine Gruppe von Forschern am israelischen Weizmann Institute of Science vor kurzem geschafft. Dem Forscherteam ist es gelungen, Escherichia Coli-Bakterien so zu verändern“, dass sie Kohlendioxid aufnehmen und in Zucker umwandeln können. Niv Antonovsky, der diese Forschungen im Labor von Prof. Ron Milo in der Abteilung Umwelt- und Pflanzenforschung des Instituts leitete, sagt, dass die Fähigkeit, die Kohlenstofffixierung zu verbessern, entscheidend dafür ist, mit zukünftigen Herausforderungen fertig zu werden, wie zum Beispiel trotz schrumpfender Landressourcen und abnehmenden Verbrauchs fossiler Brennstoffe Nahrungsmittel für eine wachsende Bevölkerung zu produzieren. weiterlesen…

FluidSTORY: innovative Lösung zur Energie-Speicherung

Frankreichs unterirdische Speicherforschung

Das von der nationalen Forschungsagentur Frankreichs (ANR) geförderte Projekt FluidSTORY, untersucht seit 2016 unterirdische Speichermöglichkeiten von Energie: Überschüssiger Strom wird in Form von Methan gespeichert – bei Bedarf wird er wieder in elektrische Energie zurück verwandelt, wie das Wissenschaftsportal der französischen Botschaft in Berlin mitteilt. weiterlesen…

Künstliches Blatt: Solarzelle „schluckt“ CO2

Treibstoff aus Kohlendioxid

Amerikanische Forscher haben eine Solarzelle entwickelt, die aus CO2 Treibstoff herstellt – ganz ähnlich, wie Pflanzen es tun. Das künstliche Blatt ist erstaunlich effizient: Die Erfindung könnte die Energiebranche revolutionieren, schreiben Robert Czepel auf science.ORF.at und Jan Oliver Löfken auf wissenschaft aktuell. weiterlesen…