Germanium aus Blättern?

Bergbau mit Pflanzen – Germaniumgewinnung aus Biomasse (PhytoGerm)

Germanium (Ge) ist ein wichtiges Schlüsselelement für die Hightech-Industrie. Das Halbmetall kommt jedoch nur in Spuren im Boden vor und ist somit schwer abzubauen, oft ist eine wirtschaftliche bergmännische Gewinnung dieses Rohstoffs gar nicht möglich. Eine ökonomisch aussichtsreiche Möglichkeit der Ge-Gewinnung ist das sogenannte Phytomining, bei dem das Element mittels Pflanzen wie Mais und Hirse aus Böden extrahiert und in der Biomasse angereichert wird. weiterlesen…

Fortschritte bei Öko-Sprit-Entwicklung

Hongkonger Forscher erfolgreich bei Suche nach alternativem Treibstoff

Aufgrund der abnehmenden Erdölfunde und der steigenden Anzahl von Autos auf den Straßen des chinesischen Festlandes, Indiens und anderer aufstrebender Wirtschaftsnationen suchen Wissenschaftler schon länger nach sinnvolle Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Jetzt sind sie fündig geworden, teilte die Presseabteilung der Chinese University of Hong Kong (CUHK) mit. weiterlesen…

E-Auto beim Fahren aufladen?

England will induktive Ladespuren testen

Die Suche nach der effektivsten Infrastruktur zum Aufladen von Elektro-Autos geht weiter. Laderoboter, nachgerüstete Laternen und solarbetriebene Ladeparkplätze gibt es schon. Bald sollen auf britischen Autobahnen E-Fahrzeuge während der Fahrt mit Hilfe von unter der Straßenoberfläche installierten induktiven Geräten drahtlos  aufgeladen werden. Kein E-Fahrer müsste mehr seine Fahrt unterbrechen, um seinen Akku aufzuladen. Das Reichweitenproblem wäre gelöst. weiterlesen…

Lesehinweis: Warum die Windstudie nicht stimmt

Verbrauchte Luft –  ERNEUERBARE ENERGIEN widerspricht der fundierten Effizienzstudie zu Windkraft

Windenergie ist angeblich weit weniger effizient als bisher angenommen – möglicherweise gar um den Faktor sieben. Mit dieser These hat eine Studie anerkannter Wissenschaftler zwei Tage lang bundesweit medial Furore gemacht. Kritiker der Studie (siehe solarify.eu/die-grenzen-des-windes) schütteln hingegen nur den Kopf. Ein lesenwerter Artikel von Tilman Weber in ERNEUERBARE ENERGIEN. weiterlesen…

Nasa-Forscher: Meeresspiegel steigen gefährlich an

Mindestens ein Meter unvermeidlich

Die US-Weltraumbehörde fürchtet laut ZEIT-Online (und vielen weiteren Medien), dass die Meeresspiegel innerhalb der nächsten 200 Jahre um einen Meter steigen werden – andere Veröffentlichungen sprechen von 90 Zentimetern, allerdings ohne Zeitangabe. weiterlesen…

Windgeneratoren contra Tourismus?

Studie zum Einfluss von Windkraftanlagen auf Tourismus in Deutschland: Überschaubare Effekte

Wissenschaftler des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie an der Leibniz Universität haben in einer Studie mit dem nostalgischen Titel „Gone with the wind? The impact of wind turbines on tourism demand“ („Vom Winde verweht – der Einfluss von Windgeneratoren auf die touristische Nachfrage“) mögliche Konflikte zwischen Windenergieanlagen und Attraktivität touristischer Regionen untersucht. Landstriche mit vielen Windturbinen gelten gemeinhin als nicht besonders attraktiv für den Tourismus. Kritiker reden gar von „Verspargelung der Landschaft“. Bisherige Studien deuten auf einen negativen Zusammenhang zwischen Windenergie und touristischer Nachfrage hin. Allerdings basieren alle Studien auf Stichprobenerhebungen, die lediglich für bestimmte Regionen und Zielgruppen repräsentativ und aussagekräftig sind. weiterlesen…

Offshore-Windkraftwerke können Stürme zähmen

Windturbinen vernichten Energie

Küstennahe Windturbinen in großen Offshore-Windparks können auflandige Wirbelstürme abschwächen. Das zeigte eine Forschergruppe um Professor Mark Z. Jacobson von der Stanford University anhand von Simulationen, die zwar aus dem Februar 2014 stammen, die aber jetzt, im Zusammenhang mit der jüngst publizierten MPG-Studie (siehe Solarify: „Die Grenzen des Windes“) wieder häufig zitiert werden. weiterlesen…

Die Grenzen des Windes

MPI: Große Windparks bremsen Wind und Energiegewinnung

„Viel Wind – weniger Energie?“ fragte die Deutsche Welle am 24.08.2015 in einem Artikel über eine am gleichen Tag veröffentlichte Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena – dessen Forscher gemeinsam mit Experten aus den USA und Frankreich errechnet haben, dass dem Windenergiepotenzial überraschende Grenzen gesetzt sind. Die Nutzung des Windes für die Stromproduktion ist weniger effektiv als angenommen. weiterlesen…

Windgas senkt Energiewendekosten um Milliarden…

…und ermöglicht 100 Prozent Erneuerbare

Erst die Windgas-Technologie zur Speicherung von Strom aus Wind und Sonne ermöglicht in Deutschland bis 2050 eine vollständige Stromversorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien und senkt zugleich die Kosten für die Energiewende um hohe Milliardenbeträge. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie „Bedeutung und Notwendigkeit von Windgas für die Energiewende in Deutschland“ der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) und des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool, die im Auftrag von Greenpeace Energy erstellt wurde. weiterlesen…

Fortschritte beim Human-Biomonitoring

Neue Methoden zur Messung von Chemikalien im menschlichen Körper

Gemeinsam mit der Chemischen Industrie lässt das BMUB neue Methoden zur Messung von Chemikalien im menschlichen Körper entwickeln. Im Fokus dieses Human-Biomonitorings stehen Substanzen, die von der Bevölkerung möglicherweise vermehrt aufgenommen werden oder die eine besondere Gesundheitsrelevanz haben könnten. Für bis zu fünfzig dieser ausgewählten Stoffe soll es bis 2020 Analysemethoden geben. Kooperationspartner des BMUB ist der Verband der Chemischen Industrie (VCI). weiterlesen…