Die Gletscher sterben

Bolivien: Der Gletscher im höchsten Skigebiet der Welt ist verschwunden

Der Chacaltaya in der bolivianischen Cordillera Real mit seinen zwei Gipfeln (Bergstation des ehemaligen Skilifts 5.395 m) ist eine Musterbeispiel für den Klimawandel – vor allem sein Gletscher. „Am Chacaltaya-Gletscher lag einmal das höchste Skigebiet der Welt. Bevor er geschmolzen ist. Wer nicht an die globale Erwärmung glaubt, kann sie sich dort anschauen,“ schrieb die FAZ bereits vor fünf Jahren. Wiwo Green beschreibt die Folgen: Energie- und Wassermangel. weiterlesen…

Klima-Migration – neues Wort

Klimawandel neben Krieg und Vertreibung weitere Fluchtursache

Radio Vatikan interpretiert in einer Serie die päpstliche Enzyklika „Laudato Si“ (siehe: solarify.eu) – in Folge 22 geht es um die „Klima-Migration“. Denn Flüchtlingsproblematik und Klimawandel hätten unmittelbar miteinander zu tun, auch wenn dies nicht so scheine, sagt das IPCC-Mitglied Oliver Christian Ruppel. Es gebe nämlich nicht nur eine Flucht vor Waffen und Gewalt, sondern auch die vor klimatischer Bedrohung – die zur Klimamigration führe. weiterlesen…

Wasserstoff statt Diesel

Gleiche Infrastruktur nutzen

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie im EU-Projekt NEMESIS2+ ein neues Verfahren entwickelt, um Wasserstoff aus Diesel und Biodiesel herzustellen. Es kann in Zukunft überall dort zum Einsatz kommen, wo Wasserstoff dezentral benötigt wird – beispielsweise für das Betanken von Brennstoffzellenfahrzeugen oder für Prozesse in der Glas- und Stahlindustrie. Im Zuge des Projekts wurde außerdem ein Anlagenprototyp gebaut und erfolgreich getestet. Er besitzt die Größe eines Transportcontainers und kann somit ohne größeren Aufwand in bereits bestehende Infrastruktur eingebunden werden. weiterlesen…

Algen tiefkühlten Erde vor Jahrmillionen

Schneeball Erde: Entstehung eukaryotischer Zellen und Diversifizierung des Lebens könnten zu extremen Eiszeiten geführt haben

Der Siegeszug einzelliger Algen vor vielen Millionen Jahren hat womöglich entscheidend zur fast vollständigen Vereisung der damaligen Erde beigetragen: Ozeane gefroren teilweise zu Eis, die Landmassen verschwanden unter Schneedecken, selbst in Äquatornähe herrschte Winter. Jetzt haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung diese unerwarteten Mittäter für zumindest eine der globalen Eiszeiten ausgemacht. weiterlesen…

Otmar D. Wiestler neuer Helmholtz-Präsident

„Exzeptionelle Grundlagenforschung, Systemanalyse und Translation in anwendungsnahe Aspekte“

Prof. Dr. med. Otmar D. Wiestler, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums, trat am 01.09.2015 sein Amt als Helmholtz-Präsident an. Er löste Jürgen Mlynek ab, der satzungsgemäß nach zehn Jahren und zwei Amtszeiten an der Spitze der Helmholtz-Gemeinschaft ausschied. weiterlesen…

Germanium aus Blättern?

Bergbau mit Pflanzen – Germaniumgewinnung aus Biomasse (PhytoGerm)

Germanium (Ge) ist ein wichtiges Schlüsselelement für die Hightech-Industrie. Das Halbmetall kommt jedoch nur in Spuren im Boden vor und ist somit schwer abzubauen, oft ist eine wirtschaftliche bergmännische Gewinnung dieses Rohstoffs gar nicht möglich. Eine ökonomisch aussichtsreiche Möglichkeit der Ge-Gewinnung ist das sogenannte Phytomining, bei dem das Element mittels Pflanzen wie Mais und Hirse aus Böden extrahiert und in der Biomasse angereichert wird. weiterlesen…

Fortschritte bei Öko-Sprit-Entwicklung

Hongkonger Forscher erfolgreich bei Suche nach alternativem Treibstoff

Aufgrund der abnehmenden Erdölfunde und der steigenden Anzahl von Autos auf den Straßen des chinesischen Festlandes, Indiens und anderer aufstrebender Wirtschaftsnationen suchen Wissenschaftler schon länger nach sinnvolle Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Jetzt sind sie fündig geworden, teilte die Presseabteilung der Chinese University of Hong Kong (CUHK) mit. weiterlesen…

E-Auto beim Fahren aufladen?

England will induktive Ladespuren testen

Die Suche nach der effektivsten Infrastruktur zum Aufladen von Elektro-Autos geht weiter. Laderoboter, nachgerüstete Laternen und solarbetriebene Ladeparkplätze gibt es schon. Bald sollen auf britischen Autobahnen E-Fahrzeuge während der Fahrt mit Hilfe von unter der Straßenoberfläche installierten induktiven Geräten drahtlos  aufgeladen werden. Kein E-Fahrer müsste mehr seine Fahrt unterbrechen, um seinen Akku aufzuladen. Das Reichweitenproblem wäre gelöst. weiterlesen…

Lesehinweis: Warum die Windstudie nicht stimmt

Verbrauchte Luft –  ERNEUERBARE ENERGIEN widerspricht der fundierten Effizienzstudie zu Windkraft

Windenergie ist angeblich weit weniger effizient als bisher angenommen – möglicherweise gar um den Faktor sieben. Mit dieser These hat eine Studie anerkannter Wissenschaftler zwei Tage lang bundesweit medial Furore gemacht. Kritiker der Studie (siehe solarify.eu/die-grenzen-des-windes) schütteln hingegen nur den Kopf. Ein lesenwerter Artikel von Tilman Weber in ERNEUERBARE ENERGIEN. weiterlesen…