2016er Etat für Bildung und Forschung

„Beste Bildungschancen für jeden“

So überschreibt das BMBF seine Pressemeldung anlässlich seines Haushalts 2016 –  die Ausgaben für Bildung und Forschung steigen auf rund 16,4 Milliarden Euro. Ein großer Teil werde für mehr Bildungsgerechtigkeit eingesetzt, sagte Bildungsministerin Wanka im Bundestag. Denn „Bildungschancen sind Lebenschancen, zum Beispiel auch für Zuwanderer.“ weiterlesen…

Antarktiseis schmilzt komplett:

Neue Forschungen des PIK-Potsdam et al.

Wenn der CO2-Ausstoß weiter auf hohem Niveau verbleibt, kann die antarktische Eisdecke ganz wegtauen, haben Forscher des PIK-Potsdam zusammen mit Kollegen anderer Institute*) in Simulationen erarbeitet. Ihr Ergebnis haben sie im Fachjournal Science Advances veröffentlicht. „Über einen Zeitraum von 10.000 Jahren kann die Antarktis eisfrei werden, wenn wir unsere fossilen Ressourcen vollständig verfeuern“, sagte Leitautorin Ricarda Winkelmann. Wenn alle fossilen Vorkommen verbrannt würden, hätte das Kohlendioxid-Emissionen von rund 10.000 Gigatonnen (Gt C – Milliarden Tonnen) zur Folge. weiterlesen…

PIK-interne Debatte vor COP21

Debatte im Vorfeld der Klimaverhandlungen in Paris

Was steht bei der nächsten Klimakonferenz, der COP21 im Dezember, zur Debatte? Dazu trafen sich am 10.09.2015 die Mitarbeiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zu einem Austausch von Einblicken und Ideen. Viele Beiträge von verschiedenen Wissenschaftlern beschäftigten sich mit dem neuesten Stand der Forschung und eine lebhafte Diskussion. weiterlesen…

MPI schafft Grundlage für Gesetze

Schutz für brasilianische Feuchtgebiete

Forschungsergebnisse von Max-Planck-Wissenschaftlern schaffen die Basis für neue Umweltschutzgesetze in Brasilien. Das dortige Umweltministerium hat Vorschläge für neue Bestimmungen ausgearbeitet, um die empfindlichen Ökosysteme der ausgedehnten Feuchtgebiete in der Amazonasregion, im Pantanal und an den Küsten zu erhalten. Die beabsichtigten Schutzmaßnahmen für die ökologisch und ökonomisch sehr bedeutenden Gebiete beruhen auf der Definition und Klassifizierung aus einer Studie, an der Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz beteiligt waren, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. weiterlesen…

Nanoperlen für die Stahlschmiede

Mögliche Änderung der Kristallstruktur von Metallen an Liniendefekten – Beeinflussung der Eigenschaften der Materialien

Stahl gibt es inzwischen seit rund 3000 Jahren und heute sogar in mehreren Tausend Variationen, und trotzdem ist er immer wieder für Überraschungen gut. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung in Düsseldorf haben in einem manganhaltigen Stahl nun eine Entdeckung gemacht (eben in Science veröffentlicht), die vermutlich im Guten wie im Schlechten die Eigenschaften des Materials beeinflusst. Sie haben nämlich festgestellt, dass die Legierung an linienförmigen Defekten eine andere Kristallstruktur bildet, als sie typisch für das Material ist.
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Magnete mit seltener Anziehungskraft

Permanentmagnete ohne Seltene Erden

Starke Dauermagnete sind für viele technische Anwendungen unerlässlich, etwa in der medizinischen Diagnostik, zur Energieerzeugung oder für die Elektromobilität. Derzeit werden dafür Legierungen verwendet, die Metalle der Seltenen Erden enthalten. Deren Ressourcen sind begrenzt. Daher suchen die Forscher des Heusler-Projektes vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden und dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, Halle a. d. Saalenach gleichnamigen Verbindungen, in denen verschiedene meist nicht-magnetische Metalle ein dauermagnetisches Material bilden. weiterlesen…

Grundlagen- und angewandte Forschung Hand in Hand

Zehn Jahre Kooperationsprogramm zwischen Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft

Wissen für die Praxis schaffen, aus abstrakten Erkenntnissen Anwendungen für Medizin oder Elektromobilität entwickeln – diese Ziele leiten ein vor zehn Jahren initiiertes Kooperationsprogramm zwischen Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft. Dabei arbeiten die Wissenschaftler explizit in Projekten zusammen, bei denen es sowohl auf Grundlagenforschung als auch auf angewandte Forschung ankommt. Finanziert aus Mitteln des Paktes für Forschung und Innovation konnten bisher 20 Projekte erfolgreich abgeschlossen werden, elf Forschungsvorhaben laufen aktuell. Ein Blick auf die Echtzeit-MRT zur Diagnostik im Krankenhaus zeigt, wie die Partner einander ergänzen. weiterlesen…

DPG: Wärmepumpe schlägt oft KWK

Grund: Energieaufnahme aus der Umgebung

Seit der Beherrschung des Feuers wandelt der Mensch Brennstoffe in Wärme um. Selbst der beste Heizkessel kann aber für die Gebäudeheizung nicht mehr Energie bereitstellen als über den Brennstoff hineingesteckt wird. Das ist bei elektrisch betriebenen Wärmepumpen anders. Sie nehmen zusätzlich Energie aus der Umgebung auf. Die neue Ausgabe von Physikkonkret der Deutschen Physikalischen Gesellschaft stellt Argumente für und wider die Wärmepumpe, vor allem im Vergleich mit Blockheizkraftwerken, gegenüber. weiterlesen…

Lemke/RLP: Atom- und Kohleausstieg gleichzeitig möglich

Studie bestätigt technische und juristische Ausstiegsaspekte

Eine Studie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme, (IZES) Saarbrücken und  der Hochschule für Wirtschaft und Recht, (HWR) Berlin erklärt, warum ein vorzeitiger Ausstieg aus der Kohleverstromung die Sicherheit und die Systemstabilität der Stromversorgung in Deutschland nicht gefährden würde. Darüber hinaus prognostizieren Uwe Leprich (IZES) und Stefan Klinski (HWR), welchen Beitrag der Stromsektor zum Erreichen der nationalen Klimaschutzziele mit einer Abkehr von Braun- und Steinkohle  leisten könnte. weiterlesen…

PERC-Zellen lasern

LFC-Prozess: Höherer Wirkungsgrad – billigere Herstellung

Mittels Laser-Technik lassn sich Solarzellen mit einem höheren Wirkungsgrad herstellen. Sie ersetzt bisher erforderliche aufwändige Bearbeitungsschritte. Forscher vom Fraunhofer ISE haben ein Verfahren zur Laserkontaktierung der Solarzellenrückseite entwickelt, das in bestehende Produktionslinien für Siebdrucksolarzellen integriert werden kann. Mit der neuen Technik können die Zellen kostengünstiger hergestellt werden. weiterlesen…