Anti-Dreckschleuder

England baut erstes Kraftwerk mit negativen Emissionen

Jenseits des Kanals könnte bald das erste Kraftwerk entstehen, das CO2 absorbiert statt es auszustoßen. Englands größter Stromanbieter Drax will seine Produktion auf Erneuerbare Energien aus Biomasse umstellen. Bald könnte das erste Kraftwerk der Welt mit negativer CO2-Bilanz ans Netz gehen, so das Webportal WIRED.
weiterlesen…

Tödliche Treibstoffe

IWF: Billige Spritpreise lassen Jahr für Jahr 1,6 Millionen Menschen sterben

Der Internationale Währungsfonds hat ermittelt, dass die G20-Staaten fossile Treibstoffe mit umgerechnet 918 Euro (1.000 Dollar) pro Kopf und Jahr subventionieren – wie der englische Guardian berichtet. Die erschreckende Zahl ist aber eine andere: Laut IWF sterben jedes Jahr 1,6 Millionen Menschen auf Grund des Billigsprits. weiterlesen…

„Bürgerwissenschaftler werden uns noch positiv überraschen“

Peter Finke im Solarify-Selbst-Gespräch über „die famose Erfindung des kostenlosen wissenschaftlichen Mitarbeiters“

Der Wissenschaftsforscher und einschlägige Buchautor („Freie Bürger, freie Forschung: Die Wissenschaft verlässt den Elfenbeinturm“) Prof. em. Peter Finke äußert sich im Solarify-Selbst-Gespräch über wichtige Fragen der gegenwärtigen Citizen Science-Debatte. Er findet, dass die Bürgerwissenschaft vielfach auf Voreingenommenheit stößt und von der überkommenen Wissenschaft zu Unrecht in die Dilettanten-Ecke gestellt wird. Das neue BMBF-Förderprogramm nennt er einen „Etikettenschwindel“, es sei nicht viel mehr als „ein Förderprogramm für Wissenschaftsprofis, die nach neuen Geldquellen Ausschau halten, die sie erschließen können, wenn sie sich Beschäftigungsaufgaben für kenntnisreiche Laien ausdenken“. weiterlesen…

GEO-Engineering nützt nichts

CO2 aus der Luft zurück zu holen kann die Ozeane nicht retten – wenn wir weiter Kohle und Öl verfeuern

Treibhausgase aus dem Verbrennen von Kohle und Öl verursachen nicht nur eine rasche Erwärmung der Meere, sondern auch eine Versauerung des Wassers – und dies schneller denn je in den vergangenen Jahrmillionen. Um die Risiken für das Leben in den Ozeanen zu verringern, kam die Idee auf, künstlich CO2 aus der Luft zurück zu holen. Geschieht dies aber zu spät, nützt es kaum noch etwas, wie eine neue Studie auf der Grundlage von Computer-Simulationen jetzt zeigt. Ähnlich auch: solarify.eu. weiterlesen…

UN-Agenda für Nachhaltige Entwicklung

Staatengemeinschaft setzt sich neue Ziele bei Armut und Umweltschutz – Hendricks: „Historische Entscheidung!“

Eine Mitteilung aus dem BUMB: Die Weltgemeinschaft hat sich mit der Post 2015-Agenda erstmals eine umfassende Agenda für Nachhaltige Entwicklung gesetzt. Sie wurde am am 02.08.2015 nach einer zwölftägigen Verhandlungsphase per Akklamation von allen UN-Mitgliedsstaaten angenommen. Der erfolgreiche Ausgang der Verhandlungen bildet die Grundlage für den UNO-Nachhaltigkeitsgipfel aller Staats- und Regierungschefs in diesem September, bei dem die Agenda abschließend verabschiedet wird. Die Entscheidung verschafft auch der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember eine gute Ausgangslage. weiterlesen…

Energiegewinnung durch vibrierenden Balken im Windkanal

US-Wissenschaftler bauen effizientes System

Die Vibrationen eines einseitig im Windkanal eingespannten Kohlefaserbalkens eignen sich zur effizienten Energiegewinnung. Das innovative System wurde von den Forschern Mohamed Y. Zakaria, Mohammad Y. Al-Haik, und Muhammad R. Hajj vom Center for Energy Harvesting Materials and Systems(CEHMS) entwickelt und ausführlich in der aktuellen Ausgabe von „Applied Physics Letters“ beschrieben. weiterlesen…

Schadstoffabsorption durch Nanopartikel

Einfache Beseitigung durch UV-Bestrahlung

Forscher der Universität Regensburg und des Massachusetts Institute of Technology (MIT, Cambridge, USA) haben biologisch abbaubare Nanopartikel entwickelt, die Schadstoffe aus Wasser und Erdreich absorbieren können. Doch nicht nur das: Nach dem Gebrauch lassen sich die Nanopartikel auch relativ einfach beseitigen, da sie verklumpen, wenn man sie UV-Licht aussetzt. Die Erfindung wurde jetzt in „Nature Communications“ vorgestellt. weiterlesen…

Who is who der Energiewende in Deutschland

AA und BMWi präsentieren Handbuch der RENAC zur Energiewende

Für alle, die sich auf dem weiten Feld der „Energiewende“ tummeln, gibt es (seit März) eine hilfreiche Publikation mit Adressen, Funktionen und Ansprechpartnern aus  Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das „Who is Who der Energiewende in Deutschland“ der Renewable Academy (RENAC), Berlin, am 15.07.2015 von AA und BMWi vorgestellt, präsentiert Profile und Ansprechpartner aus staatlichen Institutionen, der Energiewirtschaft, der Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die an der Gestaltung der Energiewende mitwirken. weiterlesen…

46 Mio. für Erforschung von Energiematerialien

Neue Labor-Plattform: Helmholtz Energy Materials Foundry

Sechs Helmholtz-Zentren richten eine gemeinsame Infrastruktur für die Entwicklung neuartiger Energiematerialien ein, die auch externen Nutzergruppen zur Verfügung steht. Der Helmholtz-Senat hat den Aufbau einer groß angelegten Infrastruktur für die Synthese und Entwicklung neuartiger Materialsysteme zur Energieumwandlung und -speicherung beschlossen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 46 Mio. Euro (2016 -2020). Kooperation mit der MPG: dem Fritz-Haber-Institut (FHI), Berlin, und dem MPI für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim. weiterlesen…

„Unser Freund, das Atom“

Wissenschaftshistoriker der Uni Jena an EU-Großprojekt zur Geschichte der Kernenergie in Europa beteiligt

„Atomkraft, nein danke!“-Aufkleber zieren zwar nur noch wenige Autos – er ist aber Ausdruck eines gesellschaftlichen Umgangs mit dem Thema Kernenergie. Der ursprünglich amerikanische Werbeslogan „Unser Freund, das Atom“ macht sich da skurril bis zynisch aus. Politisch haben sich die Einstellungen gegenüber der Atomkraft nach der Fukushima-Katastrophe verändert. Doch während u. a. in Deutschland der Ausstieg im Eilverfahren beschlossen wurde, halten andere europäische Staaten weiter an der Nukleartechnologie fest. Diesen Entscheidungen liegen historisch gewachsene Strukturen zu Grunde, die nun in einem EU-Großprojekt unter Mitwirkung von Wissenschaftshistorikern der Friedrich-Schiller-Universität Jena untersucht werden. weiterlesen…