Impulse für Fachhochschulen

Forschungsförderung

Bundesforschungsministerin Wanka will mit einer neuen Initiative die Zusammenarbeit von Fachhochschulen und Wirtschaft strategisch fördern. Die Initiative FH-Impuls soll mehr regionale Partnerschaften von Fachhochschulen vor allem mit kleinen und mittleren Unternehmen ermöglichen. Dafür stellt das Ministerium rund 100 Millionen Euro für bis zu acht Jahre Förderung bereit. weiterlesen…

MPG trifft sich in Berlin

66. Jahresversammlung mit Verleihung des Stifterverbandspreises

Am 17. und 18.06.2015 hielt die Max-Planck-Gesellschaft in Berlin ihre 66. Jahresversammlung ab: Neben den Direktorinnen und Direktoren der Max-Planck-Institute und den Fördernden Mitgliedern der Gesellschaft kamen die wichtigsten Entscheidungsgremien der Forschungsorganisation zusammen. Höhepunkt war die Festversammlung am 18.06. in der Orangerie des Charlottenburger Schlosses mit MPG-Präsident Martin Stratmann, Forschungsministerin Johanna Wanka und dem jüngst gekürten Nobelpreisträger Stefan Hell. weiterlesen…

Klimaveränderungen: Bootsbauer in der Wüste

Vor 24.000 Jahren

Der Lake Mungo hat Australier vor 24.000 Jahren möglicherweise dazu inspiriert, inmitten der Wüste das Boot erneut zu erfinden. Geologen und Archäologen vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der La Trobe University (Australien) und der University of Wollongong (Australien) haben inmitten der australischen Wüste erstmals Belege dafür gefunden, dass der Lake Mungo-See vor 24.000 Jahren einen größeren Füllgrad hatte, als bislang angenommen. Diese Entdeckung wird maßgeblich dabei helfen, frühere Klimaveränderungen besser zu verstehen. Darüber hinaus präsentieren die Forscher archäologische Belege dafür, dass die damaligen Menschen wiederholt eine in der Mitte des Mega-Sees entstandene Insel besuchten. Dazu hatten sie möglicherweise innerhalb der kurzen Zeit, die der Mega-See bestand, das Bootsfahren noch einmal erfunden. weiterlesen…

Energiewende braucht Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung bei der Energiewende ist wichtig – Ergebnisse einer Umfrage des IASS Potsdam und des VKU unter Stadtwerken

Kommunale und regionale Energieversorger messen der Bürgerbeteiligung für den Erfolg der Energiewende große Bedeutung bei. Das zeigen erste Auswertungen einer Umfrage, die der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) gemeinsam mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Potsdam im März 2015 unter den Stadtwerken im VKU durchgeführt hat. 91 Prozent der Befragten schätzen die Bürgerbeteiligung für das Gelingen der Energiewende als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein. Insgesamt beteiligten sich von 765 angefragten Unternehmen knapp 100 und damit 13 Prozent.
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Neues Zeolith kann mehr Wärme speichern

BINE: Ohne Binder hergestelltes Material beliebig formbar

Hydrophile Zeolithe verfügen über nahezu ideale Eigenschaften für den Einsatz in Wärmespeichern. Sie speichern die Wärme fast verlustfrei, sind umweltfreundlich und kostengünstig. Das BINE-Projektinfo „Wärmespeicher in Form gebracht“ (07/2015) stellt ein optimiertes Herstellungsverfahren für einen Zeolith-Wärmespeicher vor. Er überzeugt durch eine höhere Energiedichte, Leistungsdichte und Zyklenfestigkeit. weiterlesen…

Mit Sonnenernergie Aluminium schmelzen

Deutsche und südafrikanische Forscher entwickeln neues Verfahren

Südafrika hat Sonnenenergie im Übermaß und gleichzeitig eine große Anzahl an aluminiumverarbeitenden Industriebetrieben. Im Projekt SOLAM (Solares Schmelzen von Aluminium in einem direkt bestrahlten Drehrohrofen) erarbeiten Wissenschaftler und Unternehmen ein Verfahren, wie Aluminium-Gießereien Sonnenenergie zum Schmelzen des Metalls einsetzen können. Damit können die Betriebe ihren Stromverbrauch und den Ausstoß von [[CO2]] deutlich reduzieren. In dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordinierten Projekt arbeiten Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen aus Südafrika und Deutschland zusammen.
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Eine „gewisse Erwartungshaltung“ wurde enttäuscht

Merkel-Rede im Rahmen der Nationalen Konferenz der Bundesregierung zur Elektromobilität

„‚Es gab eine gewisse Erwartungshaltung, dass wir heute etwas konkretere Antworten bekommen werden.‘ Die Autoindustrie habe ihre Hausaufgaben gemacht. Nun sei die Politik am Zuge.“ So zitierte die Wirtschaftswoche Daimler-Boss Zetsche – eine Rüge mit netten Worten; denn die Erwartungen vor der Nationalen Konferenz Elektromobilität in Berlin (solarify.eu) waren hoch gesteckt. Doch die „WiWo“ konstatierte: „Die Bundeskanzlerin enttäuschte die anwesenden Industrievertreter,“ – als sie sagte: „Man erwartet noch in diesem Jahr eine Antwort von der Bundesregierung und wir werden uns Mühe geben“, habe der Saal fast resignierend gelacht: Da fügte sie entwaffnend hinzu: „Mehr kann ich heute nicht versprechen.“ weiterlesen…

Fraunhofer ISE startet neue Ausgründung „NexWafe GmbH“

„Kerfless Wafer“ Technologie reduziert Photovoltaikkosten und Materialverlust

Für den globalen PV-Markt wird 2015 ein Wachstum von 25% prognostiziert. Ähnlich hohe Zuwachsraten werden für die darauffolgenden Jahre vorhergesagt. Dieses starke Marktwachstum basiert auf den schon drastisch gesunkenen Preisen für PV-Module und dem immer noch hohen Kostensenkungspotenzial entlang der ganzen Wertschöpfungskette. Die Industrie braucht jedoch neue, bahnbrechende Technologien um den Modulwirkungsgrad zu steigern und den Materialund Energieverbrauch in der Produktion weiter zu reduzieren. weiterlesen…

Philae sendet Lebenszeichen mit 24 Watt

Landeeinheit der Rosetta-Mission wieder wach
Daten von Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko

Philae, die Landeinheit der Rosetta-Mission, ist aus ihrem Winterschlaf aufgewacht. Am Samstag, 13.06.2015, um 22.28 Uhr hat sich Philae zurückgemeldet und die ersten Daten zur Erde gesendet. Mehr als 300 Datenpakete wurden bisher im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ausgewertet. Sie enthalten vor allem Informationen zu Philaes „Gesundheitszustand“. Philae hat demnach eine Betriebstemperatur von minus 35 Grad Celsius und verfügt über 24 Watt Leistung. 85 Sekunden lang „sprach“ Philae mit seinem Bodenteam bei seinem ersten Kontakt seit dem Winterschlaf. weiterlesen…

Mikroalgen – kommerziell produziert

Vollautomatische Pilotanlage von Fraunhofer in Leuna

Seien es Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika oder Biodiesel: Mikroalgen dienen als Ausgangsstoff für viele Substanzen. In einer vollautomatischen Pilotanlage von Fraunhofer in Leuna können sie nun in großem Maßstab produziert werden: Die Algenkonzentration in diesen Reaktoren ist fünfmal so hoch wie in üblichen Modellen – so eine Pressemitteilung zur ACHEMA-Messe in Frankfurt am Main. weiterlesen…