Mit Sonnenernergie Aluminium schmelzen

Deutsche und südafrikanische Forscher entwickeln neues Verfahren

Südafrika hat Sonnenenergie im Übermaß und gleichzeitig eine große Anzahl an aluminiumverarbeitenden Industriebetrieben. Im Projekt SOLAM (Solares Schmelzen von Aluminium in einem direkt bestrahlten Drehrohrofen) erarbeiten Wissenschaftler und Unternehmen ein Verfahren, wie Aluminium-Gießereien Sonnenenergie zum Schmelzen des Metalls einsetzen können. Damit können die Betriebe ihren Stromverbrauch und den Ausstoß von [[CO2]] deutlich reduzieren. In dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordinierten Projekt arbeiten Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen aus Südafrika und Deutschland zusammen.
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Eine „gewisse Erwartungshaltung“ wurde enttäuscht

Merkel-Rede im Rahmen der Nationalen Konferenz der Bundesregierung zur Elektromobilität

„‚Es gab eine gewisse Erwartungshaltung, dass wir heute etwas konkretere Antworten bekommen werden.‘ Die Autoindustrie habe ihre Hausaufgaben gemacht. Nun sei die Politik am Zuge.“ So zitierte die Wirtschaftswoche Daimler-Boss Zetsche – eine Rüge mit netten Worten; denn die Erwartungen vor der Nationalen Konferenz Elektromobilität in Berlin (solarify.eu) waren hoch gesteckt. Doch die „WiWo“ konstatierte: „Die Bundeskanzlerin enttäuschte die anwesenden Industrievertreter,“ – als sie sagte: „Man erwartet noch in diesem Jahr eine Antwort von der Bundesregierung und wir werden uns Mühe geben“, habe der Saal fast resignierend gelacht: Da fügte sie entwaffnend hinzu: „Mehr kann ich heute nicht versprechen.“ weiterlesen…

Fraunhofer ISE startet neue Ausgründung „NexWafe GmbH“

„Kerfless Wafer“ Technologie reduziert Photovoltaikkosten und Materialverlust

Für den globalen PV-Markt wird 2015 ein Wachstum von 25% prognostiziert. Ähnlich hohe Zuwachsraten werden für die darauffolgenden Jahre vorhergesagt. Dieses starke Marktwachstum basiert auf den schon drastisch gesunkenen Preisen für PV-Module und dem immer noch hohen Kostensenkungspotenzial entlang der ganzen Wertschöpfungskette. Die Industrie braucht jedoch neue, bahnbrechende Technologien um den Modulwirkungsgrad zu steigern und den Materialund Energieverbrauch in der Produktion weiter zu reduzieren. weiterlesen…

Philae sendet Lebenszeichen mit 24 Watt

Landeeinheit der Rosetta-Mission wieder wach
Daten von Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko

Philae, die Landeinheit der Rosetta-Mission, ist aus ihrem Winterschlaf aufgewacht. Am Samstag, 13.06.2015, um 22.28 Uhr hat sich Philae zurückgemeldet und die ersten Daten zur Erde gesendet. Mehr als 300 Datenpakete wurden bisher im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ausgewertet. Sie enthalten vor allem Informationen zu Philaes „Gesundheitszustand“. Philae hat demnach eine Betriebstemperatur von minus 35 Grad Celsius und verfügt über 24 Watt Leistung. 85 Sekunden lang „sprach“ Philae mit seinem Bodenteam bei seinem ersten Kontakt seit dem Winterschlaf. weiterlesen…

Mikroalgen – kommerziell produziert

Vollautomatische Pilotanlage von Fraunhofer in Leuna

Seien es Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika oder Biodiesel: Mikroalgen dienen als Ausgangsstoff für viele Substanzen. In einer vollautomatischen Pilotanlage von Fraunhofer in Leuna können sie nun in großem Maßstab produziert werden: Die Algenkonzentration in diesen Reaktoren ist fünfmal so hoch wie in üblichen Modellen – so eine Pressemitteilung zur ACHEMA-Messe in Frankfurt am Main. weiterlesen…

Umwelt nach wie vor Grund zur Besorgnis

Konferenz „Erfolgreicher Wandel zur Nachhaltigkeit“: Nachhaltige Entwicklung erfordert auch einen gesellschaftlichen Wandel

Die aktuellen ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen machen einen umfassenden gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit notwendig. Inzwischen ist klar, dass engagierte Ziele, Szenarien und einzelne Instrumente sowie Technologieentwicklungen allein nicht ausreichen. Trotz großer Erfolge der deutschen Umweltpolitik gibt die Situation der Umwelt nach wie vor Grund zur Besorgnis – so das BMUB in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem UBA. weiterlesen…

BINE: Stabiles Netz trotz flexibler Einspeisung

Forscher modellieren Stromnetz mit 100 Prozent erneuerbarer Energie

Damit die Verbraucher zuverlässig mit Strom versorgt werden können, müssen Frequenz und Spannung im Netz stabil bleiben. Allerdings liefern Windenergie und Solaranlagen nur unregelmäßig elektrische Energie. Wie die Stromversorgung trotzdem zuverlässig funktionieren kann, schildert das BINE-Projektinfo „Stabiles Netz mit 100 Prozent Ökostrom“ (06/2015). weiterlesen…

Wie die „dunklen Flauten“ überbrücken?

ESYS-Diskussionsforum: Energie.System.Wende. Wie bleibt unsere Versorgung sicher?
Die Verbindung von Zentralität und Dezentralität

Bis zum Jahr 2050 soll die Stromversorgung in Deutschland überwiegend auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Doch wie überbrückt man die „dunklen Flauten“ – jene Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Wie sicher wäre ein dezentral organisiertes Energiesystem, das über das Internet gesteuert wird? Und woher kommen die metallischen Rohstoffe für Netzausbau und Stromspeicher? Diese und weitere Fragen waren Thema beim Diskussionsforum Energie.System.Wende. am 11.06.2015 in Berlin. Unter dem Motto „Wie bleibt unsere Versorgung sicher?“ stellten sich Mitglieder des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) der Diskussion mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. weiterlesen…

DKK: Herausforderung Klimawandel

Deutsches Klima-Konsortium stellte Positionspapier in Berlin vor: Perspektiven für Klimaforschung bis 2025

Gernot Klepper, Umweltökonom, Mojib Latif, Klimaforscher und Meteorologe, DKK-Geschäftsführerin Marie-Luise Beck und die Politikwissenschaftlerin Silke Beck stellten am 10.06.2015 in Berlin unter dem Titel „Perspektiven für die Klimaforschung 2015 bis 2025“ ein Positionspapier des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) vor. weiterlesen…

Welttag der Meere: Plastik vermüllt Ozeane

Jährlich bis zu 13 Millionen Tonnen

Am 08.06.2015, dem Internationalen Welttag der Meere, legten die UN 2015 den Schwerpunkt auf die Meeresverschmutzung durch Plastik. Auch im Rahmen des G7-Gipfels stand das Thema auf der Tagesordnung. Eine Kurzanalyse der Greenpeace-Meeresexpertin Dr. Sandra Schöttner. weiterlesen…