Die Meere können nicht mehr

Forscher befürchten grundlegenden Wandel der Ozeane – auch mit Treibhausgas-Reduktion

Die Weltmeere brauchen eine sofortige und umfassende Reduktion der Treibhausgas-Emissionen durch den Menschen. Anderenfalls können weiträumige und größtenteils unumkehrbare Schäden im Lebensraum Meer eintreten, von deren Folgen vor allem auch Entwicklungsländer betroffen sein werden. So lautet das Fazit einer neuen Review-Studie, die am 02.07.2015 im Fachmagazin Science erscheint, und auf die das Alfred-Wegener-Institut aufmerksam macht. Darin bewertet das Forscherteam der Ocean 2015-Initiative zum einen die aktuellsten Erkenntnisse zu den Risiken des Klimawandels für die Meere. Zum anderen zeigen die Wissenschaftler auf, wie grundlegend sich die Ökosysteme der Ozeane verändern werden, wenn wir Menschen weiterhin so viel Treibhausgase freisetzen wie bisher. weiterlesen…

Metallmäntel optimieren chemische Reaktionen

Wärmeleitfähigkeit um Fünffaches erhöht

Für die chemische Industrie sind sie Massenware: Aufgeschüttete Füllkörper, die als Katalysator oder Adsorptionsmittel in Reaktoren und Wärmespeichern eingesetzt werden. Forscher vom Fraunhofer-IKTS entwickelten einen Metallmantel für die einzelnen Füllkörper, der ihre Wärmeleitfähigkeit um das Fünffache erhöht. weiterlesen…

USA: Umstellung auf 100% EE kann 2 Mio. Arbeitsplätze schaffen

Umstellung unter kleineren Vorbehalten technisch machbar und wirtschaftlich empfehlenswert

Zu diesem Ergebnis kommt eine vor kurzem erschienene Studie unter der Leitung von Mark Z. Jacobson, Professor an der Stanford Universität und Mitglied im Wissenschaftlernetzwerk der Energy Watch Group mit dem Titel „100% clean and renewable wind, water, and sunlight (WWS) all-sector energy roadmaps for the 50 United States“ weiterlesen…

BMWi: Mehr Geld für F+E und Energiewende

Bundeshaushalt 2016: Wirtschaftsministerium stärkt Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Energiewende

Das Bundeskabinett hat am 01.07.2015 den Entwurf des Bundesetats 2016 und den des BMWi-Einzelhaushalts beschlossen. Letzterer sieht im kommenden Jahr Ausgaben von mehr als 7,5 Mrd. Euro vor – eine Steigerung um rund 2 % gegenüber 2015 (Stand Nachtragshaushalt). Das geht aus einer Pressemitteilung des BMWi hervor. weiterlesen…

Gauck-Rede bei Fraunhofer-Jahrestagung

„Größte Organisation  anwendungsorientierter Forschung Europas“

In Rahmen der Jahrestagung der Fraunhofer-Gesellschaft hielt Bundespräsident Joachim Gauck am 09. 06.2015 in Wiesbaden die Festrede – er begann mit einem Blick zurück: „Der Blick auf die Naturwissenschaft – zumal der anwendungsbezogenen – weist nach vorn. Ich bitte  Sie um Verständnis dafür, dass ich zu Beginn einmal in die Vergangenheit zurückschaue.“ Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Viele Promovierende unzufrieden

Nachwuchs an Unis braucht Sicherheit

Planbare, verlässliche und transparente Karrierewege sind an deutschen Hochschulen gerade für den wissenschaftlichen Nachwuchs nicht die Regel. Oft ist das Gegenteil der Fall. Das wurde in einer öffentlichen Anhörung zu dem Thema „Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes“ am Montagnachmittag deutlich. Zu der Anhörung hatte der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung eingeladen. Der Anhörung lagen die Drucksachen (17/13670), (18/1463) und (18/4804) zugrunde. Heute aus dem Bundestag berichtete. weiterlesen…

Neue Fertigungstechnik für Lithium-Ionen-Akkus

MIT-Forscher: Billiger, leistungsstärker, besser recycling-fähig

Eine neuartige Produktionsmethode  für Lithium-Ionen-Batterien, ein Hybrid-Design zwischen Flussbatterie und klassischer Lithium-Ionen-Zelle, entwickelt von Forschern am Massachusetts Institute of Technology und einer Spinoff-Gesellschaft namens 24M, verspricht, die Kosten des meistverwendeten Typs wiederaufladbarer Batterien entscheidend zu senken, bei gleichzeitiger Leistungsverbesserung und erleichtertem Recycling. weiterlesen…

Photonische Kristallfaser als Sensor für alle Fälle

Fliegendes Mikrokügelchen in hohler Glasfaser misst Temperatur, Vibrationen und elektrische Felder mit hoher räumlicher Auflösung

Glasfasern können mehr als Daten transportieren. Ein spezieller Typ von Glasfasern lässt sich auch als hoch präziser Mehrzwecksensor nutzen, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen nun zeigen. Durch das Innere dieser hohlen photonischen Kristallfasern schickten die MPL-Forscher ein winziges Glaskügelchen, das unterschiedliche physikalische Größen wie ein elektrisches Feld, die Temperatur oder Vibrationen regelrecht erfühlen kann. Das fliegende Teilchen erfasst die Messgrößen über lange Strecken hinweg mit hoher Ortsgenauigkeit, und das sogar unter rauen Bedingungen, etwa in einer aggressiven chemischen Substanz oder im Innern einer Ölpipeline. weiterlesen…

Drei Open-Access-Journale wechseln zu Springer

Die Living Reviews sind nun an starken Fachverlag angeschlossen

Springer übernimmt von der Max-Planck-Gesellschaft drei bedeutende ‚living‘ Open-Access-Zeitschriften: Living Reviews in Relativity (Impact Factor 19.25), Living Reviews in Solar Physics (Impact Factor 17.64) und Living Reviews in Computational Astrophysics. Darüber hinaus erwirbt Springer die Domainnamen livingreviews.org und livingreviews.eu, alle dazu eingetragenen Marken Living Reviews sowie die entsprechenden Zeitschriftenmarken in Wort und Bild. weiterlesen…