CO2-Steuer besser als Emissionshandelssystem

Saubere Technologie kann niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen

Eine geschickte Förderung sauberer Technologien kann einen niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen und damit helfen, die Zwei-Grad-Grenze nicht zu überschreiten. Das zeigt eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).  Selbst wenn der Welt-Klimagipfel Ende des Jahres erfolgreich ist, führt dies im kommenden Jahrzehnt voraussichtlich nicht zu einem hinreichend hohen CO2-Preis und entsprechend starken Emissionsminderungen. weiterlesen…

Wertvolle Stoffe in Hüttenhalden finden

„REStrateGIS“ – bisher unbekannte Schätze im Abraum

Metallische Rohstoffe sind hierzulande knapp. Deutschland ist auf Importe angewiesen. Dabei lagern einige dieser wertvollen Materialien unbeachtet in Halden. Fraunhofer-Forscher erstellen nun ein deutschlandweites Ressourcenkataster: Es verrät, wo sich solche Lagerstätten befinden und welche Metalle sich dort verbergen. weiterlesen…

Horizon 2020: Erste Ausschreibungsrunde abgeschlossen

MPG: Exzellenzförderung – wichtige Impulse für den gemeinsamen europäischen Forschungsraum

Die erste Ausschreibungsrunde von so genannten Teaming-Projekten im Rahmen von Horizon 2020 ist abgeschlossen. Mit 21 Beteiligungen stellt Deutschland mit Abstand die meisten Forschungspartner, gefolgt von Österreich und Großbritannien mit je sechs sowie Finnland und den Niederlanden mit je fünf Beteiligungen. Mit den heute veröffentlichten Ergebnissen hat die Europäische Union einen bedeutenden Schritt getan, um exzellente Forschung in ganz Europa zu fördern – so eine Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft. weiterlesen…

Alge produziert zweierlei Bio-Treibstoffe

Kerosin und Biodiesel

Amerikanische Forscher haben aus einer Algenart, die bieher als Fischfutter diente, sowohl Kerosin als auch Biodiesel gewonnen – wie aus einem Artikiel in der Fachzeitschrift energy & fuels hervorgeht. Die Algensorte Isochrysis galbana enthält spezielle Substanzen, wie Greg O’Neil, Western Washington University, und Chris Reddy, Woods Hole Oceanographic Institution, herausgefunden haben: Omega-3 Fettsäuren, Aminosäuren, höhere ungesättigte Fettsäuren, spezielle Fette, Alkenone. Diese sind für die Treibstoffherstellung wichtig. weiterlesen…

Ermittlung des Stromverbrauchs in Computer-Algorithmen

Kooperation mit Uruguay zum energiebewussten Hochleistungsrechnen

Energieeffizienz bestimmt heute auch die Entwicklung neuer Algorithmen für Supercomputer. Daher analysieren Mathematiker des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg in einem Kooperationsprojekt mit der Universidad de la República (UDELAR) in Montevideo Rechenoperationen und entwerfen neue energieeffiziente Rechenverfahren, um den enormen Stromverbrauch heutiger Hochleistungsrechner (HPC) zu senken. weiterlesen…

NYT: Amerikaner für Obamas Klimapolitik

Umfrage ergibt überwältigende Mehrheit: Klimaleugner chancenlos

Die meisten Amerikaner heißen die Regierungs-Maßnahmen gegen den Klimawandel gut, so eine Umfrage: Eine überwältigende Mehrheit der amerikanischen Öffentlichkeit, darunter fast die Hälfte der Republikaner, unterstützt Maßnahmen der Regierung, um die globale Erwärmung zu bremsen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die von New York Times, Stanford University und der überparteilichen Umweltforschungsgruppe Ressourcen für die Zukunft (Resources for the Future, RFF)  durchgeführt wurde.
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DLR mit neuem Wärme-Speicherkonzept

Flexible und preiswerte Wärme für Industrieprozesse: DLR-Energieforscher stellen erstmals neues Speicherkonzept CellFlux vor

Ob im Kraftwerksbereich oder bei energieintensiven Produktionsprozessen: Wärmespeicher gewinnen zunehmend an Bedeutung. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben deshalb das neuartige Wärmespeicherkonzept „CellFlux“ entwickelt, mit dem sich Wärme aus Industrie- und Kraftwerksprozessen wesentlich preiswerter als bisher und mit großer Flexibilität hinsichtlich Temperatur, Speichermedium und Leistung speichern lässt (Solarify berichtete von der Testphase). weiterlesen…

Neue Basis für das Kilogramm

Silizium-Kugeln

Auf der Erde gibt es nur ein einziges Objekt, dessen Masse exakt bestimmt ist: Der Internationale Kilogramm-Prototyp – auch Urkilogramm genannt. Das ist ein etwa 39 Millimeter hoher Zylinder mit ebenfalls 39 Millimetern Durchmesser, der aus einer Platin- Iridium-Legierung besteht und in einem Safe in der Nähe von Paris aufbewahrt wird. Im Internationalen Einheitensystem (SI) definiert er, was ein Kilogramm ist. Alle anderen Referenz- oder Arbeitsnormale leiten sich von ihm ab. Ein Vergleich zeigt jedoch, dass er in den vergangenen 120 Jahren möglicherweise um rund 60 Mikrogramm leichter geworden ist. weiterlesen…

Klimamodelle doch fehlerfrei

Trotz Erwärmungspause: Keine systematischen Fehler

Im 21. Jahrhundert hat sich die Erde zwar deutlich schwächer erwärmt, als sämtliche Modelle vorhersagen – doch das war nur Zufall. Skeptikern, die immer noch am menschengemachten Klimawandel zweifeln, bricht nun eines ihrer letzten Argumente weg: Zwar gibt es eine Erwärmungspause, die Erdoberfläche hat sich seit der Jahrtausendwende also deutlich schwächer aufgeheizt, als sämtliche relevanten Klimamodelle vorhergesagt hatten. Aber die Kluft zwischen berechneter und gemessener Erwärmung entsteht nicht, weil die Modelle systematische Fehler machen, wie die Skeptiker behaupten, sondern weil es im Klima stets zu zufälligen Schwankungen kommt. weiterlesen…