MPG: Neuer Auftritt für www.max-wissen.de

Relaunch des erfolgreichen Max-Planck-Internetportals für Schüler und Lehrer

Zum zehnjährigen Jubiläum hat die Webseite max-wissen.de einen ganz neuen Auftritt bekommen. Neben dem klassischen MAX-Heften finden sich dort neueste Informationen, Bilder und jetzt auch aufwändig produzierte Videos zu spannenden Themen aus der Forschung wie Pflanzenabwehr, Stammzellen, Klimawandel oder Biomaterialien. Im Jahr 2005 hatte die Max-Planck-Gesellschaft ihr mit Mitteln des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft finanziertes Portal max-wissen.de freigeschaltet. Seitdem hat sich die Internetseite zu einer beliebten Anlaufstelle für Lehrer und Schüler entwickelt, die sich über aktuelle Forschungsthemen informieren und tiefer einsteigen wollen als es herkömmliche Schulbücher erlauben. weiterlesen…

Smart-Grid – einfach dezentral selbstorganisiert

Stromangebot und –nachfrage lassen sich in einem intelligenten Stromnetz vollständig dezentral aufeinander abstimmen

Um die Schwankungen von Strom aus Sonne und Wind besser abzupuffern, soll das Stromnetz künftig mitdenken. In einem intelligenten Stromnetz, einem -Grid, wollen Stromversorger den Verbrauch abhängig vom Angebot regeln. Zu diesem Zweck sollen intelligente Stromzä die Elektrogeräte entsprechend an- und abschalten. Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation zeigen jetzt, dass die intelligenten Stromzähler die Nachfrage dezentral und selbstorganisiert mit dem Stromangebot abstimmen können. weiterlesen…

Auf dem Weg zur künstlichen Photosynthese

HZB-Forscher beschreiben effizienten Mangan-Katalysator für die Umwandlung von Licht in chemische Energie

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Materialien und Energie (HZB) haben die Elektronenzustände eines Mangan-Katalysators exakt beschrieben, der Licht in chemische Energie umwandeln kann. Die Forscher haben damit einen wichtigen Schritt gemacht, um Photosynthese – die Energiegewinnungsmethode grüner Pflanzen – in künstlichen Systemen besser zu verstehen. weiterlesen…

Wasserstoffumsetzung durch Enzym „Hydrogenase“

Direkte Erfassung der Wasserstoffumwandlungs-Produkte

Forscher des Max-Planck-Institutes für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) berichten in nature über eine neue, ultrahoch aufgelöste Kristallstruktur des katalytisch aktiven Zustandes der [NiFe]-Hydrogenase. Wasserstoffatome werden erfasst durch sorgfältige Präparation von Einkristallen mit herausragender Qualität ausreichend für eine Auflösung im subatomaren Bereich. weiterlesen…

Zur Interpretation von Energieszenarien

Diskussionspapier des Akademienprojekts
Energiesysteme der Zukunft

Energieszenarien spielen in der Diskussion über die Energiewende eine wichtige Rolle: Sie sollen Entscheidungen unterstützen und Orientierung bieten. Häufig werden dahinter stehende Annahmen und Modellstrukturen jedoch nicht transparent gemacht. Dies sowie die Vielzahl und Heterogenität der verfügbaren Szenariostudien erschweren es, sie angemessen zu interpretieren und ihre Aussagekraft zu bewerten.Vor diesem Hintergrund soll die Analyse „Zur Interpretation von Energieszenarien“ des Akademienprojekts Energiesysteme der Zukunft eine Hilfestellung bieten. Solarify dokumentiert Zusammenfassung (zu Beginn) und Fazit (am Ende). weiterlesen…

Vier von neun „planetaren Grenzen” bereits überschritten

Klimawandel und Artensterben von entscheidender Bedeutung

Vier von neun der so genannten „planetaren Grenzen“ sind durch den Einfluss des Menschen bereits überschritten: Klimawandel, Biodiversität, Landnutzung und biogeochemische Kreisläufe. Das zeigte jetzt ein internationales Team von 18 Wissenschaftlern im Fachjournal Science. Ihrer Einschätzung nach sind zwei dieser Grenzen, nämlich Klimawandel und Artensterben, von entscheidender Bedeutung – werden sie deutlich überschritten, könnte dies das Erdsystem in einen neuen Zustand versetzen. Das Team stellte seine Ergebnisse in sieben Seminaren beim World Economic Forum in Davos vor (Siehe agenda.weforum.org/2015/01/new-hope-to-avert-climate-catastrophe). Eine Mitteilung des PIK-Potsdam. weiterlesen…

Weizsäcker fordert Ausgleichsabgabe für Ölpreissturz

Sonst Schaden für Klimaschutz zu befürchten

Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident des Club of Rome und Vordenker der Energiewende, drängt auf mehr Umwelt- und Klimaschutz und fordert deshalb eine Abgabe zum Ausgleich für den abgesackten Ölpreis, die auf den Preis aufgeschlagen werden soll. Der Physiker und Biologe sagte der Frankfurter Rundschau, wenn Öl wieder teurer werde, bedeute das mehr Anreize zum Energiesparen und für den Klimaschutz. weiterlesen…

Steckdose in der Tasche

Netzunabhängige Ladestation – weltweite Nachfrage für zukunftsträchtige Neu-Entwicklung

Forschern des Dresdner Unternehmen eZelleron GmbH scheinen mit ihrem Klein-Kraftwerk für die Hosentasche auf Erfolgskurs zu liegen. Am 05.01.2015 hat eZelleron GmbH auf der US-amerikanischen Internetplattform kickstarter.com ihr kraftwerk vorgestellt. Innerhalb weniger Tage sind daraufhin 6.000 Vorbestellungen eingegangen, das Start-up hat 4.500 Unterstützer weltweit gefunden und  700.000 Euro eingesammelt (aktueller Stand hier). weiterlesen…

H2-Auto geht wie warme Semmeln

Fast viermal soviel verkauft wie erwartet

Toyotas Brennstoffzellenfahrzeug Mirai hat bereits im ersten Monat des Verkaufs alle Erwartungen weit übertroffen. Der weltgrößte Kraftfahrzeugproduzent rechnete mit einem Absatz von lediglich 400 Einheiten im ganzen Jahr, doch sind nach Herstellerinformationen bereits jetzt schon um die 1.500 Bestellungen eingegangen, davon 60 Prozent von Behörden und Unternehmen, 40 Privatkunden. Vor allem im dicht besiedelten Tokio ist das Brennstoffzellenauto besonders gefragt. Erst ab September wird er in Deutschland zu haben sein. Doch hier wird ersich nicht so rasend verkaufen: Erstens gibt es in Deutschland nur ganze zwölf [[H2-]]-Tankstellen, schwerer wird aber der Preis wiegen: Satte 65.500 Euro (nettmelno) – mehr als Tesla für das Modell S verlangt und gar doppelt so viel wie den BMW-i3. Der Mirai (nach japanisch: „Zukunft“) ist  das erste echteht wie warme Seme Brennstoffzelle-Serienfahrzeug der Welt.
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Billig-Sprit Gift für Umwelt

CAM-Untersuchung – Flüssiggas und Strom als Auswege

Die niedrigen Sprit-Preise haben laut der aktuellen Studie AutomotiveINNOVATIONS 2014 des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach die Nachfrage nach Geländewagen (SUV) steigen lassen und den Trend sinkender CO2-Emissionen bei Autos in Deutschland im Jahr 2014 gegenüber den Vorjahren verlangsamt.  Gleichzeitig sinkt das Interesse an Autos mit alternativen Antrieben. Doch beides ist schädlich für die Umwelt. weiterlesen…