Weniger Speicher nötig

Netzausbau und internationaler Stromaustausch verringern Speicherbedarf

Eine neue Metaanalyse der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) vergleicht 15 wissenschaftliche Arbeiten hinsichtlich ihrer Aussagen zum Bedarf, zum Potenzial und zur Entwicklung verschiedener Speichertechnologien in Deutschland. Wesentliches Ergebnis: der Bedarf für Langzeitspeicher wie die Power-to-Gas-Technologie ist erst bei hohen und längeren Stromüberschüssen gegeben, wie sie bei einem Anteil der Erneuerbaren Energien von mindestens 60 bis 80 Prozent zu erwarten sind. Kurzzeitspeicher wie Pumpspeicher und Batterien werden deutlich früher benötigt, aber die Unsicherheit hinsichtlich des sinnvollen Umfangs ist groß. Viel hängt davon ab, wie gut andere Flexibilitätsoptionen erschlossen werden und wie gut der Ausbau der Stromnetze vorankommt. weiterlesen…

Wege in die neue Mobilitätswelt

BEE-Studie vom InnoZ

Der Aufbruch in die CO2-arme Mobilitätsgesellschaft kann gelingen, wenn wir alle es wirklich wollen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. „Ideen und Innovationen gibt es in Deutschland genug; gemeinsam mit den Menschen, Medien und der Politik ist es zu schaffen.“  Das ist das Ergebnis einer Grundlagenstudie, die das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) für den BEE erstellt hat. weiterlesen…

Flexibilität ist Trumpf

Diskussionen beim BEE-Unternehmertag

Die Erneuerbaren Energien sind trotz starker Schwankungen integrierbar, besser integrierbar als bisher weithin stets behauptet. Allein die Bioenergie ist inzwischen marktkonformer geworden. Einerseits sind irgendwann 100 Prozent Erneuerbare möglich, andereseits werden wir noch lange die Konventionellen brauchen, wenn eine stabile und bezahlbare Versorgung garantiert werden soll. Das ist das Ergebnis der Diskussionen beim ersten Unternehmertag des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) am 14.01.2014 in Berlin. Am Nachmittag wurde dann ein einheitlicher Bundesverband Erneuerbare Energien gefordert – wie bereits Karl-Heinz Remmers Ende November 2014 beim Forum Solarpraxis. weiterlesen…

Bauen geht auch ressourcenschonend

BAU 2015 in München: DBU zeigt Beispiele für ressourcenschonendes und energieeffizientes Bauen

Der Bausektor in Deutschland gehört zu den rohstoff­intensivsten Wirtschaftsbereichen. Sein Anteil am Rohstoff- und Energieverbrauch ist erheblich: 560 Mio. t – und somit rund 90 % aller in Deutschland verwendeten mineralischen Rohstoffe – werden jedes Jahr zur Herstellung von Baustoffen und -produkten eingesetzt. Am Abfallaufkommen in Deutschland ist der »Bau« mit über 54 % beteiligt. Insgesamt resultieren etwa 40 % des gesamten Endenergiebedarfs aus Energieverbräuchen in Gebäuden – für Raumbeheizung, Warmwasseraufbereitung und Strombereitstellung. Die DBU informiert. weiterlesen…

CO2 als Solarthermie-Wärmeträger

CSP weiter entwickeln

CSP-Kraftwerke können prinzipiell rund um die Uhr Strom liefern. Bisher wurden dazu Thermoöle aufgeheizt, jetzt suchen Wissenschaftler nach effizienterem Ersatz. So könnte Gas als Trägermedium taugen. Ob sich damit wirtschaftliche Wirkungsgrade erzielen lassen, veröffentlichten nun spanische Forscher im Fachblatt Energy Conversion Management. Jan Oliver Löfken fasst auf Wissenschaft-aktuell.de und energiereporter.com zusammen. weiterlesen…

Neue Plastik-Generation

Bio-Plastik, das hält, was es verspricht

In Verpackungen wird Bio-Plastik bisher kaum eingesetzt. Denn es schützt die Ware nicht ausreichend vor Gerüchen, Sauerstoff und Wasserdampf. Fraunhofer-Forscher entwickeln nun in einem EU-Projekt ein kompostierbares, bio- abbaubares funktionelles Material, um Bio-Kunststoffe zu beschichten. So werden neue Einsatzmöglichkeiten für umweltfreundliche Verpackungen möglich. weiterlesen…

Das Gesetz der zwei Pole

Neues vom Magnetismus

Mit Neutronenstrahlen und unter Extremtemperaturen dringen Forscher in die Geheimnisse von Magneten ein – und könnten mit ihren Ergebnissen eine bisher unangefochtene Gewissheit ins Wanken bringen. Magnete haben zwei Pole – das ist eine der Gesetzmäßigkeiten, die Kinder bereits in der Grundschule lernen. Womöglich zu Unrecht. weiterlesen…