Batterie-Firma mit ökologischem Energiespeicher

Speicherlösungen von höchster Umweltverträglichkeit

Der Anteil regenerativer Energien soll in der EU 2020 bereits 20 Prozent des Energiebedarfs decken. Deutschland hat mit 50 Prozent des Bruttostromverbrauchs bis 2030 noch ambitioniertere Ziele. Dazu sind Speichertechnologien erforderlich, die umweltfreundlich erzeugte Energie ebenso ökologisch speichern. weiterlesen…

CO2-Entnahme aus der Luft als Klimaschutz-Alternative

Kosten für Klimaschutz senken

Der Luft CO2 direkt zu entziehen – dieser Ansatz kann die Kosten für die Vermeidung gefährlichen Klimawandels grundlegend verändern. Damit könnte etwa der Ausstoß von CO2 in der Transportwirtschaft, bei der eine Abkehr von fossilen Brennstoffen schwierig und deshalb teuer ist, etwas verlängert und die finanzielle Last der Emissionsreduktion für zukünftige Generationen verringert werden, so zeigt eine jetzt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte Studie. Sie untersucht die Rolle der CO2-Entnahme aus der Luft am Beispiel der Energieerzeugung aus Biomasse, kombiniert mit der Abspaltung und Einlagerung von Kohlenstoff (Carbon Capture and Storage, CCS). Die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre kann unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten des Klimaschutzes senken, weil sie ein Ausgleich ist für die Emissionen, deren Verringerung am teuersten wäre. Sie kann aber keinesfalls den Großteil der nötigen Emissionsreduktionen ersetzen, so die Wissenschaftler. weiterlesen…

Klima-Zeppelin unterwegs nach Finnland

Zahlen und Daten zur Klimaforschung

Seit Mitte April fliegt der Zeppelin NT im Auftrag der Klimaforscher vom Jülicher Forschungszentrum von Friedrichshafen nach Nordeuropa. Ungefähr zwei Wochen wird er bis zum finnischen Flughafen Jämijärvi unterwegs sein, um rund um seinen Zielort Hyytiäla Messungen durchzuführen. Geplante Stopps sind in Mainz-Finthen, Hildesheim, Lübeck und der schwedische Flughafen Skavsta. Von dort wird der Zeppelin über den Bottnischen Meerbusen gegen Ende April nach Finnland fliegen. weiterlesen…

Fraunhofer ISE: Jahresbericht 2012

Auf dem Weg zur „umfassenden Modellierung des deutschen Energiesystems  zu vollständiger Versorgung aus erneuerbaren Quellen“

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat seinen Jahresbericht 2012 vorgelegt. Das ISE setzt sich nach eigener Auskunft „für ein nachhaltiges, wirtschaftliches, sicheres und sozial gerechtes Energieversorgungssystem ein. Es schafft technische Voraussetzungen für eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung, sowohl in Industrie- als auch in Schwellenund Entwicklungsländern. Hierzu entwickelt das Institut Materialien, Komponenten, Systeme und Verfahren in insgesamt acht Geschäftsfeldern“. weiterlesen…

Klimaskeptiker und Verschwörungstheorien – neue Untersuchungen

Diskussionsbeitrag auf klimaretter.info – australische Studie

Solarify weist auf einen Diskussionsbeitrag der Seite klimaretter.info und eine neue Studie australischer Wissenschaftler über die psychologischen Motive der Klimaskeptiker hin. Michael Schwarz, Biologe, Experte für globale Umweltveränderungen und Blogger bei klimaretter.info greift die FDP scharf an. Obwohl inzwischen immer klarer werde, „dass das bisherige neoliberale Wirtschaftsmodell direkt in die Klimakatastrophe führt“, gebe es ein Interesse, „den ganzen Klimawandel als Unsinn, Schwindel oder kommunistische Verschwörung zu verteufeln.“ weiterlesen…

Wasserstoff aus Windenergie rückt weiter vor

DLR-Know-how für Power-to-Gas-Anlage von E.ON Hanse

Mit dem beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) weiterentwickelten PEM-Verfahren (Protonen-Austausch-Membran) kann Wasserstoff sehr viel flexibler und effizienter als bisher hergestellt werden. Mit dieser Technologie realisiert E.ON Hanse AG in Hamburg nun eine Power to Gas-Anlage, die Wasserstoff im Großmaßstab in ein Erdgasnetz einspeisen soll. Bereits im Januar hatte RWE ebenfalls einen Großversuch mit PEM angekündigt: „Wasserstoff aus Strom: RWE Power testet PEM“ – damals ging es um eine neue Testanlage im Innovationszentrum Kohle am Kraftwerk Niederaußem, das vom BMWi im Rahmen der Forschungsinitiative CO2RRECT gefördert wird. Siehe auch: Wasserstoff macht Karriere. weiterlesen…

Siemens: „Wasserstoff macht Karriere“

Baustein für mehr Effizienz – Elektrolyse

Wasserstoff wird in Zukunft für die Energieversorgung immer wichtiger – etwa um überschüssigen Strom aus Wind- und Solarkraftwerken zu speichern oder als Treibstoff für Fahrzeuge. Und die chemische Industrie kann regenerativ erzeugten Wasserstoff zusammen mit dem Treibhausgas Kohlendioxid als Ausgangsmaterial für Kunststoffe nutzen.
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Atomforschung am KIT

Grüne legen Anfrage zu Atomforschung am Karlsruher Institut für Technologie vor

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird neben der Forschung der erneuerbaren Energien auch Atomforschung betrieben, schreiben die Grünen in ihrer Kleinen Anfrage „Atomforschung am Karlsruher Institut für Technologie“ (17/12935). Sie möchten wissen, in welcher Höhe die Bundesregierung in dieser, also der 17. Wahlperiode Atomforschungsprojekte am KIT fördert.
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Fortschritt bei Silizium-Grenzflächendefekten

Magnetischer Fingerabdruck von Grenzflächendefekten im Photostrom von Siliziumsolarzellen gefunden

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Berlin haben mit einer hochempfindlichen Messmethode – der elektrisch detektierten magnetischen Resonanz (EDMR) –  erstmals an Heterokontakt-Siliziumsolarzellen (Heterojunction-Zellen) wichtige Defektzustände direkt nachgewiesen, denen man schon lange auf der Spur war. Defekte an der Oberfläche von kristallinen Siliziumwafern sind nach Angaben der Forscher unter anderem dafür verantwortlich, dass auch im Labor bei kristallinen Solarzellen bisher noch nie ein Wirkungsgrad von mehr als 25 Prozent erreicht wurde, obwohl Siliziumwafer theoretisch bis zu 30 Prozent des Sonnenlichts umwandeln können. Unterstützt durch Computersimulationen, die an der Universität Paderborn erstellt wurden, konnten sie nun die Natur dieser Defekte mit atomarer Genauigkeit bestimmen. Die Defekte lagern sich genau an der Grenze zwischen dem Siliziumwafer und der nur wenige Millionstel Meter dünnen Schicht aus amorphem Silizium an. weiterlesen…