Opportunities and challenges of regenerative energy: the pivotal role of chemistry

The pivotal role of chemistry

by Robert Schlögl

The nuclear disaster in Japan is still emerging but political consequences are widely debated. The sensitive reaction in Germany is seen as indication for a more general distrust to energy policy rather than as a spontaneous outbreak of anxieties. Multiple changes in our energy scenario are debated. This contribution aims at underlining options and contributions of chemistry to the energy challenge covering only a fraction of the multi-dimensional problem. Despite the regional character of the present energy discussion (Germany accounts for about 2% of the global energy consumption) it is felt that the underlying concepts are of more general relevance. weiterlesen…

Die Chemie als strategischer Wegbereiter in der Energiewende

von Robert Schlögl

Während sich die japanische Reaktorkatastrophe noch entwickelt, wird weithin über energiepolitische Konsequenzen debattiert. Die umfassende Reaktion in Deutschland dürfte mehr dem latenten Unbehagen über unsere Energieversorgung und einer “gefühlten Unsicherheit”, als einer konkreten Bedrohung entsprungen sein. Vielfache Konzepte einer „Energiewende“ werden diskutiert. Der Beitrag beschreibt die Rolle der Chemie in dieser Wende. Diese Rolle trägt trotz ihrer strategischen Bedeutung nur einen Bruchteil zur vielschichtigen Problematik der Energieversorgung bei. Deutschland verbraucht etwa 2% des Weltenergieaufkommens. Trotz der damit regionalen Bedeutung unserer Energieversorgung kommt den nationalen Entwicklungen durch Exporte von Technologien und einer Vorbildfunktion allgemeine Bedeutung zu. weiterlesen…

Albert Einstein-Stipendium 2013 ausgeschrieben

Aktuelle Ausschreibung zum Albert Einstein-Stipendium herausgegeben.
Das Stipendium wird vom Einstein Forum und der Daimler und Benz Stiftung für das Jahr 2013 gemeinsam vergeben.

Mit dem Stipendium möchten das Einstein Forum und die Daimler und Benz Stiftung herausragenden jungen Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit bieten, ein Forschungsvorhaben zu realisieren, das sich außerhalb ihrer bisherigen Arbeit ansiedelt. Das Stipendium ist mit EUR 10.000,- dotiert und verbunden mit einem fünf- bis sechsmonatigen Aufenthalt im ausgebauten Gartenhaus des Sommerhauses Albert Einsteins in Caputh bei Potsdam. Das Einsteinhaus ist ein sowohl wissenschafts- als auch architekturhistorisch bedeutsamer Ort mit Anbindung an die Universitätsstandorte Potsdam und Berlin.
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Newsletter des MPI für Plasmaphysik

Die Ausgabe 1/2012 des IPP-Newsletters „Energie-Perspektiven – Forschung für die Energieversorgung von morgen“ ist erschienen.

In der neuen Ausgabe geht es unter anderem um eine Bilanz des Energiejahres 2011, den umstrittenen Abbau kanadischer Ölsand-Vorkommen, mögliche Beiträge energieintensiver Industriebetriebe zur Netzstabilisierung und um den Baufortschritt der Fusionsanlage Wendelstein. DerNewsletter Energie-Perspektiven richtet sich an alle am Thema „Energie“ Interessierte. Er berichtet aufknappe allgemeinverständliche Weise über aktuelle Entwicklungen und gibt Hintergundinformationen. weiterlesen…

Wasserstoff-Rekordfahrt

Hyundai ix35 FCEV absolviert Rekordfahrt

Mitte April startete die norwegische Umweltorganisation ZERO mit zwei Hyundai ix35 Fuel Cell Electric Vehicles(FCEV) von Oslo aus einen Rekordversuch. Das Fahrzeug mit Brennstoffzelle wollte die längste gefahrene Route ohne begleitendes Tankfahrzeug absolvieren. Durch die Reichweite der Hyundai ix35 FCEV von rund 500 Kilometern reichten fünf Tankstopps an Wasserstofftankstellen in Hamburg, Köln, Karlsruhe, Freiburg und Grenoble aus, um die Gesamtdistanz von 2160 Kilometern bis zum Zielort Monte Carlo in drei Tagen zu absolvieren. weiterlesen…

Weltrekord bei OPV

10,7% Effizienz für organische Tandemzelle sind neuer Weltrekord (Heliatek)

10,7 % Zelleffizienz auf einer aktiven Fläche von 1,1 cm² bedeuten neuen Weltrekord für organische Photovoltaik (OPV). Die Heliatek GmbH, Technologieführer für organische Solarfolien, hatte das akkreditierte und unabhängige Prüfinstitut SGS mit einer Testserie für seine neusten organischen Photovoltaikzellen beauftragt. Zusätzlich wurde die überdurchschnittlich hohe Leistungskraft der organischen Photovoltaiktechnologie bei Schwachlicht und hohen Temperaturen im Vergleich zu traditionellen Solartechnologien bestätigt. weiterlesen…

DLR: Globaler Atlas für Sonnen- und Windenergie

Globaler Atlas für Sonnen- und Windenergie vorgestellt
Weltweite Datenbank soll den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen
Energieminister beim internationalen Forum für kohlenstoffarme Energie

Den ersten weltweiten Atlas für Sonnen- und Windenergie stellten die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien IRENA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem Clean Energy Minsterial Forum am 25. und 26. April 2012 in London vor. Der Atlas bietet frei zugängliches Wissen darüber an, wo Sonnen- und Windenergie am besten genutzt werden kann und soll den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen. weiterlesen…

Nanoantennen preisgekrönt

Optische Nanoantennen steigern PV-Wirkungsgrad
Physiker der Universität Jena mit Nachwuchspreis „Green Photonics“ ausgezeichnet

Der Physiker Toni Eichelkraut von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gehört zu den Gewinnern des erstmals vergebenen Nachwuchspreises „Green Photonics“. Der 25-Jährige ist im Rahmen der diesjährigen Hannover Messe für seine Masterarbeit „Plasmonic Nanostructures to Enhance Up-Conversion Processes“ mit dem ersten Preis in der Kategorie Bachelor, Master- und Diplomarbeiten geehrt worden. Toni Eichelkraut arbeitete im Institut für Festkörpertheorie und -optik und dem Abbe Center of Photonics und wurde von Juniorprofessor Dr. Carsten Rockstuhl betreut. Sein Preis ist mit 1.500 Euro dotiert. weiterlesen…

MPG: Neues vom CO2-Recycling

Fehler bringen Reaktionsbeschleuniger in Fahrt
Einsichten zu dem Katalysator, der Kohlendioxid in Methanol umwandelt, könnten das Recycling des Treibhausgases ermöglichen.

In chemischen Produktionsstätten gibt es nun ein Geheimnis weniger. Seit Jahrzehnten produziert die Industrie im großen Stil Methanol aus einem Gemisch von Kohlendioxid und Kohlenmonoxid sowie Wasserstoff. Ein internationales Team um Chemiker des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin hat nun aufgeklärt, warum der dabei verwendete Katalysator aus Kupfer- und Zinkoxidpartikeln mit einem kleinen Aluminiumoxidanteil so gut funktioniert. Sie erkannten dabei auch, warum dieser Reaktionsbeschleuniger auf die bewährte Art und Weise hergestellt werden muss. Wie die Forscher feststellten, machen erst Defekte und eine bislang unbekannte Vermischung von Kupfer und Zinkoxid den Katalysator so aktiv. Diese Erkenntnisse können zum einen dazu beitragen, den Katalysator weiter zu verbessern. Zum anderen helfen sie den Forschern, Katalysatoren zu entwickeln, die reines Kohlendioxid effizient umsetzen. Mit diesen ließe sich das Treibhausgas, das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht, wiederverwerten. weiterlesen…