Nehmen Ozeane mehr CO2 auf als gedacht?
Einer neue Theorie zur Bewegung von Phytoplankton zufolge könnten Ozeane bis 2100 anstatt weniger mehr CO2 aufnehmen
Phytoplankton benötigt zum Wachsen Licht und Nährstoffe. Beides gemeinsam in ausreichender Menge ist für die mikroskopischen Algen im Ozean aber selten zu finden. In den oberen Wasserschichten fehlen ihnen in der Regel die Nährstoffe, weiter unten das Licht. Eine Untersuchung des Helmholtz-Zentrums Hereon zusammen mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sagte kürzlich: Phytoplankton kann zwischen tieferen Schichten und der Wasseroberfläche hin- und herwandern. Sollte sich das bestätigen, hätte es enorme Konsequenzen für die Kalkulationen der natürlichen Kohlenstoffpumpe und damit auch für aktuelle Berechnungen des Kohlenstoffbudgets. Die Ergebnisse der Studie wurden am 02.08.2022 open access in Nature Climate Change veröffentlicht. (Bild: Phytoplankton unter dem Mikroskop – © Annegret Stuhr, GEOMAR) weiterlesen…
Drei Projekte des bilateralen Förderaufrufs „Forschungskooperation Grüner Wasserstoff mit Neuseeland“ haben ihre Arbeit aufgenommen und ergänzen damit die bestehenden deutschen Forschungskooperationen mit Neuseeland im Bereich Grüner Wasserstoff. Der 
„Wir müssen jetzt handeln. Je eher wir beginnen, CO2-Emissionen zu minimieren, desto größer die Chance, dass wir die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erreichen.“ Mit diesen eindringlichen Worten richtete sich Prof. Görge Deerberg an die Teilnehmenden des
Hydrologische Datensätze, also solche zu Grundwasserständen, Wasserabflussmengen oder Niederschlägen, können dabei helfen, diese und weitere Fragen rund um den Wasserhaushalt und die Auswirkungen des Klimawandels zu beantworten. Trotz eines der umfangreichsten hydro-meteorologischen Messnetzwerke weltweit liegt ein solcher einheitlicher Datensatz, „CAMELS“ genannt, für Deutschland bisher nicht vor. Diesen wollen Forschende des
Der Ukrainekrieg und die drohende Gasknappheit liefern neben der Klimakrise ein weiteres Argument, so schnell wie möglich aus fossilen Energieträgern auszusteigen, und sich vor allem unabhängig von russischen Gas- und Erdöllieferungen zu machen. Peter Hergersberg (MPG) sprach mit Prof. Robert Schlögl, Direktor am
Forschende – u.a. vom
In Zukunft werden immer mehr Medikamente, Materialien und Katalysatoren allein durch Computersimulationen entworfen, getestet und weiterentwickelt. Dafür sind jedoch Algorithmen nötig, die genau genug sind, um die Chemie des wirklichen Lebens vorherzusagen. Ein besonderes Beispiel ist die Katalyse, bei der die elementaren Ratenkonstanten (die Geschwindigkeit, mit der Reaktionen ablaufen) mit quantenchemischen Methoden modelliert werden können. Einem Team der
Ein Tag wie jeder andere. Das
Die großflächige Nutzung von Wasserstoff als Energieträger ist eine zentrale Aufgabe, um Klimaziele und Energieunabhängigkeit in Europa zu erreichen. Das von der EU geförderte Projekt