Vom Süden lernen

Projekt FirEUrisk: Extreme Waldbrände in Mittelmeerländern liefern Lehren für Nordeuropa

Infolge der Klimakrise treten Waldbrände in Europa verstärkt auch in nördlichen Regionen auf, in denen dies in dieser heftigen Form bisher selten war, wie Forschende des internationalen FirEUrisk-Projekts erklären. „Der Klimawandel führt auch in Deutschland dazu, dass Extremereignisse stärker werden“, sagt Kirsten Thonicke, Waldbrand-Expertin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. weiterlesen…

Mit Melamin Kohlendioxid speichern

Einfaches, billiges Material zur CO2-Abscheidung

Mit Hilfe eines kostengünstigen Polymers namens Melamin – dem Hauptbestandteil von Formica – haben Chemiker der Universität von California in Berkeley und Stanford eine billige, einfache und energieeffiziente Möglichkeit geschaffen, Kohlendioxid aus Schornsteinen abzuscheiden, ein „wichtiges Ziel für die Vereinigten Staaten und andere Länder, die sich um eine Verringerung der Treibhausgasemissionen bemühen“, so die Universitäts-Internetseite. (Grafik: Neue Methode zur Entfernung von CO2 aus Rauchgasen – Grafik © mit frdl. Genehmigung von Haiyan Mao und Jeffrey Reimer, UC Berkeley) weiterlesen…

Marine Stressfaktoren Hitze und Säure

Kombinierte Extremereignisse belasten Ozeane besonders

Wenn marine Hitzewellen und Extreme von Ozeanversauerungen zusammentreffen, kann das schwerwiegende Auswirkungen auf die Meeresökosysteme haben. Forschenden des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern ist es erstmals gelungen, die Häufigkeit und die Treiber dieser kombinierten Ereignisse zu bestimmen, sowie deren zukünftige Entwicklung vorherzusagen. weiterlesen…

Risiken durch Extremwetter systemisch zusammen bewerten

Hitze und Dürre: Kaskadenartige Folgen gemeinsam beurteilen

Gleichzeitige extreme Hitze- und Dürreereignisse wirken sich auf unterschiedliche Bereiche komplex aus, auf Gesellschaft, Wirtschaft, Gesundheit und Ernährung. Zudem können solche Extremereignisse durch die vielschichtigen sozioökonomischen Verflechtungen zusätzliche Schäden verursachen, wie Forschende der Universität Zürich am 11.08.2022 zeigten. Um betroffene Regionen anpassungsfähiger zu machen, seien systemische Risikobewertungen nötig. weiterlesen…

Enzyme helfen Plastikproblem lösen

Abbau von PET-Flaschen möglich

Forscher des Manchester Institute of Biotechnology (MIB) haben eine  Enzym-Engineering-Plattform entwickelt und am 11.08.2022 in Nature Catalysis publiziert, um kunststoffabbauende Enzyme durch gezielte Evolution zu verbessern. Zur Veranschaulichung der Nützlichkeit ihrer Plattform haben sie ein Enzym entwickelt, das erfolgreich Poly(ethylen)terephthalat (PET) abbauen kann, aus dem üblicherweise Plastikflaschen bestehen. weiterlesen…

Warum Atomkraft uns jetzt gar nicht hilft

Kampagnen-Netzwerk Campact listet Gründe für weiteren Ausstieg auf

Union und FDP fordern, die Atomkraft weiterlaufen zu lassen, angetrieben von Konzern-Lobbyisten, so Campact in einer Medienmitteilung vom 13.08.2022. Dabei seien AKW kein Mittel, die Energiekrise zu überwinden, argumentiert die NGO. Campacts Fakten zu den vier größten Irrtümern. weiterlesen…

Bessere Magnete für grüne Energie

Feste und duktile Weichmagnete durch Mehrkomponenten-Legierung

Weichmagnetische Werkstoffe sind Schlüsselmaterialien für die Energiewende. Sie werden in Elektromotoren eingesetzt, welche die Energie aus nachhaltigen Quellen wie Wind und Wasser in Elektrizität umwandeln. Allerdings sind herkömmliche Weichmagnete bei starker mechanischer Beanspruchung anfällig für Schäden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (MPIE), der Technischen Universität Darmstadt und der Central South University, China, haben eine neue Designstrategie entwickelt, welche die Lebensdauer von weichmagnetischen Werkstoffen erhöht und High-Tech Anwendungen wie Hochgeschwindigkeitsmotoren ermöglicht. Ihre Ergebnisse wurden am 10.08.2022 in Nature veröffentlicht. (Foto: Elektromagnet – © Life-Of-Pix, auf pixabay.com) weiterlesen…

Wendelstein 7-X feiert Fertigstellung der Forschungsanlage

Martin: Nachhaltige Energie ist das Zukunftsthema

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, besuchte am 09.08.2022 zusammen mit Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, anlässlich des Abschlusses der Ausbauarbeiten am Fusionsreaktor das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald. Martin würdigte dabei die herausragende Bedeutung des Forschungsprojektes Wendelstein 7-X. (Bild: Das erste Plasma im Wendelstein 7-X (2015) bestand aus Helium und erreichte rund eine Million Grad Celsius – © IPP/MPG.de) weiterlesen…

Haushalt: Bildungs- und Forschungsetat steigt leicht

Gesetzentwurf sieht 20,57 Mrd. vor

Der Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll 2023 leicht steigen – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Laut Gesetzentwurf für den Haushalt 2023 (20/3100, Einzelplan 30) sind Gesamtausgaben in Höhe von rund 20,57 Milliarden Euro geplant – etwa 210 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Für Zuweisungen und Zuschüsse sind Ausgaben von rund € 18,69 Mrd. und für Investitionen etwa € 2,19 Mrd. veranschlagt. weiterlesen…

Methode zur Umwandlung von Methan in Methanol

Entdeckung brasilianischer Wissenschaftler

In Brasilien spielt Methanol eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Biodiesel und in der chemischen Industrie, die es für die Synthese zahlreicher Produkte verwendet. Darüber hinaus ist die Abscheidung von Methan aus der Atmosphäre von entscheidender Bedeutung, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels abzumildern, da das Gas 25mal mehr (laut IPCC 84mal) zur globalen Erwärmung beitragen kann als beispielsweise CO2. Eine Mitteilung der Staatlichen Stiftung zur Unterstützung der Forschung in São Paulo. weiterlesen…