Einblicke in Wechselspiel topologischer Isolatoren

Schlüssel für neuartige „spintronische“ Bauelemente

Wolfram-di-Tellurid (WTe2) hat sich zuletzt als vielversprechendes Material zur Realisierung topologischer Zustände bewährt. Diese gelten aufgrund ihrer einzigartigen elektronischen Eigenschaften als Schlüssel für neuartige „spintronische“ Bauelemente und Quantencomputer der Zukunft. Physiker des Forschungszentrums Jülich konnten mittels Untersuchungen am Rastertunnelmikroskop nun erstmals nachvollziehen, wie sich die topologischen Eigenschaften mehrlagiger WTe2-Systeme systematisch verändern lassen. Die Ergebnisse wurden in Nano Letters veröffentlicht. (Foto: Rastertunnelmikroskop – © Eigenes Werk, commons.wikimedia.orgCC BY-SA-3.0) weiterlesen…

Nanopartikel auf Perowskit schützen vor Verkoken

Recycling von Treibhausgasen

Aus CO2 und Methan kann man wertvolle Synthesegase herstellen – allerdings verloren die  dazu nötigen speziellen Katalysatoren bisher stets rasch an Wirkung. Forscher der TU Wien entwickelten nun stabilere Alternativen, mit denen Treibhausgase in etwas Nützliches umgewandeln werden kann: Bei „Carbon Capture and Utilization“ hatte man nämlich mit dem Problem zu kämpfen, dass sich auf den Katalysatoren rasch eine Schicht aus Kohlenstoff bildete, man spricht von „verkoken“, der Katalysator verliert dadurch seine Wirkung. (Grafik: Methan-Trockenreformierung – © ars.els-cdn.com, CC BY 4.0) weiterlesen…

Neues Konzept für preisgünstige Batterien

Technologie bereits Grundlage für Spin-off-Unternehmen

Eine Aluminium-Schwefel-Batterie, die aus billigen, reichlich vorhandenen Materialien produziert werden kann, könnte eine kostengünstige Reservespeicherung für Erneuerbare Energien bieten, schreibt David L. Chandler vom Nachrichtenbüro des Massachusetts Institute of Technology am 24.08.2022 auf der MIT-Internetseite. (Foto: Komponenten der Aluminum-Schwefel-Batterie – © Rebecca Miller, MIT.edu, BY-NC-ND/3.0) weiterlesen…

Mit Graphen effizient Gold aus Elektronikschrott gewinnen

„Stein der Weisen“?

Laut einer Untersuchung chinesischer und britischer Forscher kann Graphenoxid Gold mit hoher Effizienz aus Elektronikschrott gewinnen. Alchemisten glaubten einst an die Existenz des Steins der Weisen: einer Substanz, die billige Stoffe in kostbares Gold verwandeln kann. Nun haben Wissenschaftler des Shenzhen Institute of Advanced Technology der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS), des Institute of Metal Research der CAS, der Universität Manchester und der Tsinghua-Universität in China laut einer Veröffentlichung in Nature Communications gezeigt, dass Graphen eine Art Stein der Weisen sein kann und die Goldgewinnung aus Abfällen ermöglicht, die nur Spuren von Gold enthalten (ein Milliardstel Prozent). (Bild: Goldstaub – © Savana Price auf Pixabay) weiterlesen…

Weichen stellen für den Markthochlauf

Bayern und Baden-Württemberg gründen Wasserstoffallianz

Mit der Gründung einer Wasserstoffallianz wollen sich Baden-Württemberg und Bayern zukünftig stärker vernetzen und Vorreiter auf nationaler und internationaler Ebene bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sein. Die Ministerpräsidenten beider Länder betonten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 29.08.2022 die Bedeutung des ‚grünen‘ Wasserstoffs, der klimaneutral aus erneuerbarem Strom erzeugt wird, als Energieträger der Zukunft. weiterlesen…

Solarkraftwerke im Weltraum?

ESA legt Kosten-Nutzen-Studien vor

Um Europa auf künftige Entscheidungen zur weltraumgestützten Solarenergie vorzubereiten, hat die Europäische Raumfahrtagentur ESA für den kommenden ESA-Rat auf Ministerebene im November 2022 ein Vorbereitungsprogramm namens SOLARIS vorgeschlagen. Ziel von SOLARIS wäre es, den Boden für eine mögliche Entscheidung über ein vollständiges Entwicklungsprogramm im Jahr 2025 zu bereiten, indem die technische, politische und programmatische Durchführbarkeit der weltraumgestützten Solarenergie für den terrestrischen Bedarf nachgewiesen wird. (Grafik: Deutscher Umweltsatellit EnMAP – © DLR – CC BY-NC-ND 3.0) weiterlesen…

Forscher entdecken dem Gehirn vergleichbar lernfähiges Material

Verblüffender Memoryeffekt: Material mit Gedächtnis

Ein Doktorand am EPFL-Forschungslabor für Leistungs- und Breitband-Elektronik (POWERlab), Mohammad Samizadeh Nikoo, machte während seiner Forschung über Phasenübergänge in Vanadiumdioxid (VO2) eine zufällige Entdeckung: Die in der Elektronik verwendete Verbindung konnte sich frühere äußere Reize „merken“ – so eine Medienmitteilung der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) vom 24.08.2022. Dies sei das erste Material, dem diese Eigenschaft zugeschrieben werde, obwohl es noch weitere geben könnte. (Foto: EPFL-Campus – © Mediacom EPFL – Eig. Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Erster Demonstrator auf Weg zu nachvollziehbaren CO2-Emissionen

Fußabdruck von E-Autos

Mit einem ersten Demonstrator haben das Team des Institutsteils Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT und der StromDAO GmbH die Umsetzbarkeit eines Ansatzes zur Nachvollziehbarkeit der CO2-Emissionen von Strom beim Laden von elektrischen Fahrzeugen aufgezeigt – ein Ergebnis des sogenannten Meilensteintreffens zum Projekt ID-Ideal „Sichere Digitale Identitäten“ in Dresden. weiterlesen…

BAM entwickelt hochpräzise Kalibriergase für Dekarbonisierung des Gasnetzes

Umstellung von Erdgas auf Wasserstoff: Mischungen müssen mindestens 3 Jahre stabil bleiben

Damit Wasserstoff möglichst bald fossiles Erdgas im europäischen Gasnetz ersetzen kann, entwickelt die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) derzeit hochpräzise Kalibriergase für ein EU-weites Projekt. Damit sollen als Grundlage später Verbrauchsmengen und Kosten exakt berechnet und die Umstellung beschleunigt werden können. Eine Information auf der BAM-Webseite vom 17.08.2022. weiterlesen…

Ionenphysik auf Femtosekundenskala

Elektronen-Zeitlupe

Wie reagieren verschiedene Materialien auf den Einschlag von Ionen? Das ist eine Frage, die in vielen Forschungsbereichen eine wichtige Rolle spielt – etwa bei der Kernfusionsforschung, wenn die Wände des Fusionsreaktors von energiereichen Ionen bombardiert werden, aber auch in der Halbleitertechnik, wenn man Halbleiter mit Ionenstrahlen beschießt um winzige Strukturen herzustellen. Wenn Ionen ein Material durchdringen, laufen hochkomplexe Prozesse ab – so schnell, dass man sie bisher kaum analysieren konnte. Aber durch ausgeklügelte Messungen gelang das nun Forschern der Technischen Universität Wien. Eine Veröffentlichung auf der Internetseite der TUW vom 22.08 2022. weiterlesen…