Zukunft zirkulär gestalten und Rohstoffe sichern

„Modell Deutschland Circular Economy“

Mit dem am 27.06.2023 publizierten Modell entwickelten WWF Deutschland, Öko-Institut, Fraunhofer ISI und FU Berlin ein umfassendes Bild für zirkuläres Wirtschaften und zirkulären Konsum in Deutschland. Die Transformation der deutschen Gesellschaft zu einer Circular Economy hätte große positive Effekte auf den Klima-, Ressourcen- und Biodiversitätsschutz. Zudem würde die deutsche Wirtschaft erheblich an Versorgungssicherheit gewinnen und ihre Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen reduzieren. Dies zeigt die heute veröffentlichte Untersuchung „Modell Deutschland Circular Economy“. Sie bietet zusammen mit dem Politik-Blueprint eine wissenschaftliche Grundlage mit konkreten Maßnahmen, Instrumenten und Folgeabschätzungen. weiterlesen…

Wertstabile Immobilien durch kreislauffähige Bauweise

CEWI-Projekt: zirkuläre Bauweise kann Gebäude-Gesamtkosten bis auf zwei Drittel senken

In Deutschland verursacht der Gebäudesektor mehr als ein Drittel der jährlichen Treibhausgas-Emissionen. Die Transformation des Sektors muss also deutlich beschleunigt werden – um Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren sowie um Materialkreisläufe zu schließen. Hier kann der Finanzsektor einen großen Beitrag leisten, wie das CEWI-Impulspapier „Mit Circular Economy nachhaltig wertstabile Immobilien schaffen“ vom 25.05.2023 bestätigt. Das Papier verdeutlicht, dass Banken und Finanzinstitute eine deutliche Hebelwirkung erzeugen können, wenn sie beim Finanzieren von Immobilien wirksame Kriterien der Circular Economy anwenden. weiterlesen…

Dezentrale nachhaltige Lebensmittelproduktion

Forschungsprojekt an der FH St. Pölten zu Kreislaufwirtschaft und geschlossenen Distributions-Kreisläufen

Auf dem Weg zur nachhaltigen Kreislaufgesellschaft stellt die effiziente, ressourcenschonende und nachhaltige Lebensmittelproduktion einen wesentlichen Baustein zum Erfolg dar. Laut Pressemitteilung vom 23.06.2023, entwickelt ein Forschungsprojekt an der Fachhochschule St. Pölten Konzepte für eine Kreislaufwirtschaft mit geschlossenen Energie-, Ressourcen- und Distributions-Kreisläufen für eine effiziente dezentrale nachhaltige Lebensmittelproduktion. weiterlesen…

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft: Leonhard Kurz Stiftung veröffentlicht „Sustainability Report 2022“

Verantwortungsvolle Unternehmensführung zählt zu wichtigsten Zielen 

Mit dem am 14.06.2023 veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht 2022 (Sustainability Report) möchte Leonhard Kurz, nach eigenen Angaben „einer der weltweit führenden Spezialisten der Dünnschicht- und Veredelungstechnologie“, den Beweis antreten, dass verantwortungsvolle Unternehmensführung zu seinen wichtigsten Zielen zähle. In dem mehr als 100 Seiten starken Bericht zeigt Kurz, „worauf es dem Konzern unter anderem in den Bereichen Wertschöpfungskette, Arbeits- und Menschenrechte sowie Umweltschutz ankommt“. weiterlesen…

The Digital Product Passport

Der Digitale Produktpass – Gamechanger für die Kreislaufwirtschaft

Der digitale Produktpass (DPP) ist ein Datensatz, der die Komponenten, Materialien und chemischen Substanzen oder auch Informationen zu Reparierbarkeit, Ersatzteilen oder fachgerechter Entsorgung für ein Produkt zusammenfasst – vergleichbar mit einem „digitalen Lebenslauf“, den die EU für eine breite Palette von Produkten einführen will, so die AutorInnen Luisa Denter, Johanna Graf und Fritz Welsch in einem achtseitigen Policy Brief von Germanwatch. Der digitale Produktpass könne entscheidend zu einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft beitragen, ist die Umwelt- und Entwicklungsorganisation überzeugt. Denn er hat das Potenzial, das Informationsdefizit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu beheben, das zirkuläres Wirtschaften aktuell oft blockiert. weiterlesen…

Balance zwischen Plastikreduktion und nachhaltigem Umgang mit recyclingfähigen Kunststoffen

Neuer Wegweiser für zukunftssichere, kreislauforientierte und nachhaltige Kunststoffwirtschaft

Wie sieht eine zukunftssichere, kreislauforientierte und nachhaltige Kunststoffwirtschaft aus? Die Antwort ist eine Balance zwischen Plastikreduktion und einem nachhaltigen Umgang mit recyclingfähigen Kunststoffen. Denn die steigende Nachfrage nach Kunststoffen in hochwertigen Anwendungen wie Lebensmittelverpackungen, Autoteilen oder synthetischen Textilien erfordert einen ganzheitlichen Wandel. Mit vier strategischen Ansätzen geben Forschende des Fraunhofer UMSICHT und des niederländischen Instituts TNO in ihrem aktuell erschienenen Whitepaper „From #plasticfree to future-proof plastics“ nun Einblicke, wie diese Balance in Zukunft aussehen kann. (White Paper – How to use plastics in a circular economy – © TNO Innovation for life; Fraunhofer UMSICHT) weiterlesen…

EU gegen geplante Obsoleszenz

Stärkung der Verbraucher für den grünen Wandel

Das Europaparlament hat eine Richtlinie zur Stärkung von Verbraucherrechten im ökologischen Wandel verabschiedet. Der Entwurf muss nun vom EU-Rat gebilligt werden. Ziel ist es, Hersteller daran zu hindern, dass ihre Produkte dadurch vorzeitig unbrauchbar werden, wenn Teile kaputt gehen und nicht repariert werden können. Sie gehört zusammen mit den Vorschlägen für Ökodesign, Umweltlabels, und das Recht auf Reparatur zu einem Gesamtpaket für die Umwelt und Verbraucherrechte. (Grafik: Kreislaufwirtschaft – © EU-Rat) weiterlesen…

Neue Demontage-Technologien für Batterien und Motoren von Elektroautos

Projekt DeMoBat und Kreislaufwirtschaft

Ende April endete das Forschungsprojekt DeMoBat. Darin erarbeiteten zwölf Verbundpartner Konzepte und Anwendungen, um Komponenten von Elektroautos nachhaltig und wirtschaftlich handhaben und wiederaufbereiten zu können – somit keine wertvollen Rohstoffe zu verschwenden. Die Projektkoordination lag beim Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, gefördert wurde es vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. weiterlesen…

Wertstabile Immobilien durch kreislauffähige Bauweise

Finanzinstituten fehlen wirksame Kriterien

Der deutsche Gebäudesektor verursacht mehr als ein Drittel der jährlichen Treibhausgas-Emissionen. Um dieses enorme Einsparpotenzial zu nutzen, muss die Transformation des Sektors deutlich beschleunigt werden – einerseits, um den Energieverbrauch und die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren und andererseits, um Materialkreisläufe zu schließen. Laut Pressemitteilung des WWF vom 25.05.2023 könne der Finanzsektor hierzu einen großen Beitrag leisten, wie auch das aktuelle Impulspapier des Projekts „Circular Economy als Innovationsmotor für eine klimaneutrale und ressourceneffiziente Wirtschaft“ (kurz CEWI Projekt) bestätige. CEWI ist ein Verbundvorhaben von WWF Deutschland, Stiftung KlimaWirtschaft und Wuppertal Institut. Titel: Mit Circular Economy nachhaltig wertstabile Immobilien schaffen – © CEWI) weiterlesen…

„Europa zu 40 % führend“: Studie zur automobilen Kreislaufwirtschaft

Nachhaltiger Materialeinsatz ermöglicht 60 Prozent geringere CO2-Emissionen

Mobilität ist derzeit die Ursache für rund 30 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Davon entfällt ein beträchtlicher Teil auf den Straßenverkehr. Soll die Umweltbelastung über den Lebenszyklus eines Pkw hinweg minimiert werden, bedarf es nicht nur emissionsneutraler Antriebe, sondern auch innovativer Ansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In ihrer Studie „Reuse, Remanufacturing, Recycling, and Robocabs: Circularity in the Automotive Industry“ analysiert die internationale Unternehmensberatung Bain & Company die zentralen Stellhebel, mit deren Hilfe die automobile Kreislaufwirtschaft weltweit vorangetrieben werden kann. Aufgezeigt wird zudem, wie sich Autobauer und Zulieferer auf die neue Ära vorbereiten können. weiterlesen…