Enterhaken und Stacheldraht aus Treibhausgas

Ungewöhnliches mikrobielles Leben in der Tiefe: In Schwefelquellen entdeckter Einzeller könnte für [[CO2]]-Kreislauf wichtig sein

Das mikrobielle Leben in der Tiefe liefert einen wichtigen Beitrag zu biogeochemischen Vorgängen verschiedenster Ökosysteme. Ein Fenster in den Untergrund stellen tiefe Süßwasserquellen dar, die Mikroorganismen nach oben transportieren. Neben Bakterien finden sich darin auch sogenannte Archaeen. Diese Mikroorganismen bilden eine eigene Domäne des Lebens. Ein internationales Team Forschender hat nun die Biologie eines bislang unkultivierten Archaeons untersucht und fand heraus, dass es Kohlendioxid verbraucht und damit zur [[CO2]]-Bilanz der Erde beiträgt. Wissenschaftler der Universität Wien analysierten dessen Genom und seinen Stoffwechsel.
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Neues Leben für Seltene Erden

Algen recyceln wertvolle Substanzen

Umweltschonender Umgang mit Ressourcen wie Seltene Erden ist zentrales Thema vieler im Rahmen der erneuerbaren Energien eingesetzter Hochtechnologien. Da Seltene Erden nur sehr aufwändig zu isolieren sind und zurzeit fast ausschließlich aus China kommen, ist die Entwicklung von intelligenten und umweltschonenden Recyclingmethoden von großer Bedeutung für die Industrie. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Elemente Seltener Erden aus industriellem Abwasser, das beispielsweise aus Abraumhalden von Bergbauaktivitäten stammt, besonders umweltfreundlich gewonnen werden können. weiterlesen…

Supraleitung weiter entschlüsselt

Hochtemperatur-Supraleiter bald enträtselt?

Ein Material, das Strom bei Raumtemperatur verlustfrei leitet, könnte die Energieversorgung revolutionieren. Bisher verlieren solche Supraleiter ihren elektrischen Widerstand allerdings nur bei Temperaturen weit unterhalb des Gefrierpunkts – selbst sogenannte Hochtemperatur-Supraleiter. Physiker um Yvo Drees vom Max-Planck-Institut für chemische Physik fester Stoffe in Dresden haben nun die mikroskopische Ladungsverteilung in einem Material mit ähnlichen magnetischen Eigenschaften wie ein Hochtemperatur-Supraleiter untersucht und nanometergroße ladungsfreie Zonen entdeckt. Diese Erkenntnis helfe dabei, so das Team in der Zeitschrift Nature Communications, die Hochtemperatur-Supraleitung besser zu verstehen. weiterlesen…

Choreografie eines Elektronenpaars

Revolutionierung der Chemie?
Bewegung beider Elektronen im Heliumatom lässt sich abbilden und steuern

Physiker verfeinern zusehends ihre Kontrolle über die Materie. Ein deutsch-spanisches Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg hat nun erstmals die Bewegung der beiden Elektronen eines Heliumatoms abgebildet und sogar den elektronischen Paartanz  gesteuert. Gelungen ist dies den Wissenschaftlern mit unterschiedlichen Laserblitzen, die sie zeitlich sehr genau aufeinander abstimmten. weiterlesen…

Hightech-Strategie: Windmühlenflügel der Zukunft

Zukunftsaufgabe „Nachhaltiges Wirtschaften und Energie“

Eine wichtige Aufgabe der Forschung zu erneuerbaren Energien ist es, Rotorblätter von Windrädern leistungsfähiger zu machen und kostengünstiger zu produzieren. Die Projekte sind Teil der Zukunftsaufgabe „Nachhaltiges Wirtschaften und Energie“ der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. weiterlesen…

Klimawandel trifft Wälder weltweit

Rückgang nicht ausgeschlossen

Bereits heute verändert der menschliche Einfluss Wälder auf der ganzen Welt. Für die Zukunft kann auch ein Rückgang von Wäldern durch den von Menschen verursachten Klimawandel nicht ausgeschlossen werden – das zeigt eine kommende Woche erscheinende Sonderausgabe des Journals of Ecology, koordiniert von einem Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). weiterlesen…

Neue Energiemanagement-Software

Fraunhofer-Institute präsentieren Energiemanagement-Software für private, gewerbliche und öffentliche Gebäude

Erneuerbare Energien sowie dezentrale Erzeuger und Verbraucher sind entscheidende Komponenten für die Energieversorgung der Zukunft. Ihre stabile Einbindung erfordert eine intelligente Steuerung. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes OGEMA 2.0 haben Wissenschaftler der drei Fraunhofer Institute IWES, IIS und ISE ein quelloffenes, herstellerübergreifendes und anpassungsfähiges Energiemanagement-Framework entwickelt. weiterlesen…

Platinarmer Nanokatalysator enträtselt

Science: Rätsel des platinarmen Nanokatalysators geklärt

Neuartige Nanopartikel-Katalysatoren könnten die Kosten für Brennstoffzellen dramatisch reduzieren. Ein von Berliner und Jülicher Forschern entwickelter Katalysator kommt mit einem Zehntel der üblichen Platinmenge aus. Doch wie die oktaedrische Form der Partikel und die besondere Verteilung der Elemente zustande kommen, war bisher unklar. Mithilfe ultrahochauflösender Elektronenmikroskopie konnten die Wissenschaftler nun erstmals zeigen, dass das kristalline Wachstum in unterschiedlichen Stufen verläuft. Die Erkenntnisse könnten helfen, die bislang noch kurze Lebensdauer zu verbessern. (Science, DOI: 10.1126/science.1261212) weiterlesen…

Bundesregierung: Kernfusionstestanlage gilt als sicher

Keine Angst vor Wendelstein 7-X – Kritik an den Ausgaben für Fusionsforschung

Die Großforschungsanlage Wendelstein 7-X ist sicher. Der sogenannte Quench, der Verlust der Supraleitung, zerstört weder die Anlage noch gefährde er Menschen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/3509) auf die Kleine Anfrage der Grünen (18/3030), die Sicherheitsbedenken geäußert hatten. weiterlesen…