Desertec/Dii: EE auf dem Vormarsch in MENA

Solarify-Selbst-Gespräch: Dii-Chef Paul van Son erklärt, warum Wüstenstrom-Idee nicht gescheitert ist

Im Gegensatz zu manchem in den Medien vorschnell geläuteten Totenglöcklein ist die Desertec-Vision vom (sauberen) Strom aus den Wüsten der Welt für die Ballungsgebiete keineswegs gescheitert. „Die Dii hat viel erreicht, und sie macht weiter“ – so das Kurzfazit des „fliegenden Wüstenstrom-Holländers“ Paul van Son. Van Son startet nach fünf Jahren durch: aus Dubai – mit drei Gesellschaftern, einer verkleinerten, aber schlagkräftigen Dii GmbH und einem Netzwerk unter dem Titel „Supporters of Desert Energy“. weiterlesen…

Fracking-Gesetzentwurf liegt Ländern und Verbänden vor

Stellungnahmen bis 23.01.2015

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zum umstrittenen Fracking veröffentlicht. Am 19. Dezember 2014 haben Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und Bundesumweltministerium (BMUB) gemeinsam die Referentenentwürfe zur Anwendung der Fracking-Technologie und damit im Zusammenhang stehender Tiefbohraktivitäten an die Länder und Verbände versandt. Diese haben bis zum 23. Januar 2015 Zeit, um zu den Entwürfen Stellung zu nehmen. weiterlesen…

Polnisches Atomprogramm öffentlich

BMUB veröffentlicht deutsche Fassung 

Das Bundesumweltministerium macht ab 18.12.2014 die deutsche Fassung des polnischen Atomprogramms der Öffentlichkeit zugänglich. Die Unterlagen, die dem Ministerium von polnischer Seite übersandt worden waren, sind auf der Internetseite des BMUB abrufbar. Daraus geht hervor, dass Polen zunächst einen AKW-Block errichten will. Über den Standort ist noch nicht entschieden. weiterlesen…

Doch bald Brennstoffe aus Kohlendioxid?

Effektives Katalysatorsystem für die photokatalytische Reduktion von CO2 zu Kohlenwasserstoffen

Wissenschaftler aus Japan und China haben eine Methode entwickelt, die den Verbrennungsprozess quasi umkehrt: Statt fossile Brennstoffe wie Erdöl oder Erdgas zu CO2 zu verbrennen, ließe sich aus dem klimaschädlichen Abgas der eigentliche Brennstoff zurückgewinnen. Damit wäre es möglich, das CO2 sozusagen zu „recyceln“. weiterlesen…

Fossil verliert – Vertrauen in EVU schwindet

Studie: Dezentrale Energieerzeugung beschert konventionellen Energieversorgern Milliardenverluste

Dass dezentrale Energieerzeugung ständig zunimmt, beschert im Verein mit wachsender Energieeffizienz den Energieversorgern in den kommenden Jahren gehörige Einkommensverluste – 15,5 bis 39,6 Milliarden Euro in den USA, bzw. 39 bis 61 Milliarden Euro in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des amerikanischen Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture (Eigenbeschreibung). weiterlesen…

CEC ehrt zwei junge Wissenschaftler

Ernst Haage-Preis 2014 an Katharina Weber und Martin Prechtl verliehen

Das Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) verlieh am 08.12.2014 den Ernst Haage-Preis an zwei junge Forscher. Sie haben wichtige Erkenntnisse im Bereich der Wasserstofferzeugung und -speicherung gewonnen und dadurch wesentlich zum Erfolg der Energiewende beigetragen. weiterlesen…

Schellnhuber: CO2 bis 2070 auf Null senken

 Business as usual hätte globale Enteisung zur Folge

Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, hält es für dringend nötig, die weltweiten [[CO2]]-Emissionen bis spätestens 2070 auf Null abzusenken, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. „Spätestens 2030 müssen die globalen Emissionen ihren Scheitelpunkt erreicht haben, auch in den Entwicklungsländern“, forderte der Klimaforscher am 03.12.2014 in einem öffentlichen Fachgespräch im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. weiterlesen…