Am Kern des Antimaterie-Rätsels

Eine extrem genaue Messung des magnetischen Moments eines Protons könnte bei der Erklärung des Materieüberschusses im Universum helfen

Sekundenbruchteile nach dem Urknall entstanden Materie und Antimaterie in gleichen Mengen – um einander gleich wieder auszulöschen. Doch ein kleiner Materieüberschuss überlebte und formte das uns heute bekannte Universum. Die Ursache dieses kleinen Überschusses gehört zu den größten Rätseln der Physik. Ein präziser Vergleich der Eigenschaften von Materie und Antimaterie könnte zu seiner Lösung beitragen. Zu diesen Eigenschaften zählt das magnetische Moment des Protons, das eine wissenschaftliche Kooperation nun so präzise wie nie zuvor bestimmt hat. Beteiligt waren daran Forscher des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg. Als nächstes wollen die Wissenschaftler das magnetische Moment des Antiprotons messen. weiterlesen…

Gebürstete Nanoschicht

Neue Synthese zur ERzeugung hauchdünner Kohlenstoffschichten für diverse Anwendungen

Ein vielversprechendes Nanomaterial lässt sich künftig möglicherweise für verschiedene Anwendungen maßschneidern. Wissenschaftler der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) und des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm haben eine elegante Methode entwickelt, um selbst-organisierte Kohlenstoff-Nanoschichten herzustellen und diese chemisch mit verschiedenen Funktionen auszustatten. Solchen funktionalisierten Nanoschichten aus Kohlenstoff werden diverse Verwendungen zugetraut. So könnten sie als Beschichtungen dienen, die Oberflächen sowohl kratzfest als auch schmutzabweisend machen. Oder auch als Sensoren für den Nachweis extrem geringer Substanzmengen. Aus der elektrischen Leitfähigkeit von Kohlenstoffschichten ergeben sich außerdem diverse Einsatzgebiete als elektronische Bauteile. weiterlesen…

Organische PV am laufenden Meter

EU-Projektpartner zeigen sechs Meter lange Folie auf LOPEC in München

Ein sechs Meter langes und 50 Zentimeter breites Solarmodul aus flexibler organischer Photovoltaik ist das Ergebnis des europäischen Forschungsprojekts FabriGen mit sechs Partnern aus vier Ländern. Die Power-Folie wurde vollständig im sogenannten Rolle-zu-Rolle Verfahren hergestellt, die verwendeten organischen Solarzellen kommen ohne Indium-Zinnoxid (ITO) aus und sind damit potenziell besonders kostengünstig. Bei der Projektidee stand vor allem die Zielanwendung Membran-Architektur im Mittelpunkt. Ein Bericht des Fraunhofer ISE in Freiburg. weiterlesen…

EU-Klimaziel untersucht

Öko-Institut untersuchte im BMUB-Auftrag Verteilungsschlüssel für EU-Klimaziel

Das Öko-Institut e. V. untersuchte im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wie ein EU-Klimaziel für den Zeitraum 2020 bis 2030 auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt werden könnte. Das Öko-Institut entwickelte dazu unterschiedliche Verteilungsschlüssel zur Aufteilung der notwendigen Emissionsminderungen auf die 28 EU-Mitgliedstaaten in den Wirtschaftssektoren, die nicht vom EU-Emissionshandelssystem erfasst werden.
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2015 droht C02-Jahreswert von >400 ppm

WMO: CO2 überstieg erstmals einen Monat lang 400 ppm

Die C02-Konzentration hat in der Atmosphäre der nördlichen Erdhalbkugel einen neuen Allzeit-Höchststand überschritten. Im April betrug sie in der nördlichen Hemisphäre erstmals dauerhaft 400 ppm (parts per million, Teilchen pro Million). Diesen Wert veröffentlichte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am 26.05.2014 in Genf. Diese Schwelle sei von symbolischer und wissenschaftlicher Bedeutung, denn mit der Überschreitung dieser Schwelle werde erneut bewiesen, dass die Ursachen der Zunahme von Treibhausgasen – Verbrennung fossiler Energieträger und andere den Klimawandel beschleunigende Aktivitäten – antropogen seien. Der Klimawandel sei menschengemacht. weiterlesen…

Von Klitzing und Hänsch Ehrenkuratoren der PTB

Von Klitzing und Hänsch zu Ehrenmitgliedern des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt ernannt

Prof. Dr. Klaus von Klitzing und Prof. Dr. Theodor Hänsch sind am 25.05.2014 zu Ehrenmitgliedern des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ernannt worden. Das unter dem Vorsitz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) stehende Kuratorium würdigt damit das langjährige Engagement der beiden Wissenschaftler bei der PTB sowie die fachliche Zusammenarbeit mit der Bundesbehörde. weiterlesen…

H2-Großanlage in Berlin-Schönefeld

Staatssekretärin Reiche betankte erstes Brennstoffzellen-Fahrzeug H2BER in Schönefeld

Mehr als 10 Millionen Euro haben die Projektpartner TOTAL Deutschland GmbH, Linde AG, McPhy S.A., ENERTRAG AG und 2G Energy AG investiert, 5 Millionen Eurok kamen asu öffentlicher Förderung im gemeinsam mit der Industrie aufgelegten „50-Tankstellen-Programm“ des Bundesverkehrsministeriums, um regional erzeugten „grünen“ Wasserstoff als Schlüsseltechnologie der Energiewende. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Katherina Reiche (MdB), betankte am 23.05.2014 das erste Brennstoffzellen-Fahrzeug am „Hub für grünen Wasserstoff“. Aus Windkraft und Sonnenenergie hergestellter Wasserstoff (H2) erlaubt die systemübergreifende Vernetzung erneuerbarer Energie vom Strom-, Wärme- und Gasmarkt bis hin zum Verkehrssektor. weiterlesen…

Grundsatzerklärung „Energiesysteme der Zukunft“

acatech stellt gemeinsame Erklärung zur Gestaltung der Energiewende vor

Unter dem Titel „Auf dem Weg in ein nachhaltiges Energiesystem“ haben die Wissenschaftsakademien eine gemeinsame Erklärung zur Gestaltung der zukünftigen Energieversorgung verabschiedet. Sie beschreibt die Grundsätze, auf deren Basis das Akademienprojekt System- und Orientierungswissen für das Gemeinschaftswerk Energiewende erarbeitet. weiterlesen…

Die Straße als Kraftwerk

Solar Roadways mit interessanter Entwicklung

Die amerikanischen Ingenieure Julie und Scott Brusaw, Gründer von Solar Roadways, erfanden einen neuen Straßenbelag aus Solarzellen. Das riesige Flächenpotenzial der Straßen nicht nur der USA brachte die beiden auf die Idee, diese mit Solarzellen zu bepflastern. Scott entwickelte daraufhin in Idaho zusammen mit seiner Frau und einem Team einen Straßenbelag aus Glasplatten mit eingebauten LEDs samt Solarzellen. weiterlesen…

xGWp-Solar-Fabrik kommt voran

Deutsch-französisch-schweizerisches Konsortium plant konkret mit neuem Verfahren

Wie die Süddeutsche Zeitung und der Branchendienst IWR berichteten (und Solarify bereits am 10.02.2014) plant ein deutsch-französisch-schweizerisches Konsortium den Angriff auf die chinesische PV-Vormachtstellung: Innerhalb der kommenden drei Jahre soll für ca. eine Milliarde Euro die weltweit größte Solarfabrik entstehen. Ziel ist die Förderung der Photovoltaik als Key Enabling Technology, als strategisch wichtige Schlüsseltechnologie auf europäischer Ebene. weiterlesen…