DBFZ-Studie „Wasserstoff auf Basis von Biomasse“

Bereitstellungsrouten Biowasserstoff  identifiziert

Der global steigende Energiebedarf und wachsendes Mobilitätsbewusstsein verlangen im Transportsektor verstärkte Anforderungen an eine nachhaltige Bereitstellung von Energieträgern. Im Zusammenhang mit einer brennstoffzellenbasierten Mobilität stellt die Produktion von Wasserstoff auf der Basis von Biomasse einen wichtigen Bereitstellungpfad dar. In einer Studie hat das Deutsche Biomasseforschungszentrum verschiedene Bereitstellungsrouten für Biowasserstoff identifiziert, analysiert und bewertet. Die Studie ist jetzt in der Projektdatenbank des DBFZ verfügbar. weiterlesen…

Letzte Stahlnaht an Wendelstein 7-X geschlossen

Fusionsforschung: „Rohbau“ fertig

Aus den Energie-Perspektiven des IPP: Die letzte offene Naht an der stählernen Außenhaut der Fusionsanlage Wendelstein 7-X ist geschlossen. Der Kern der Forschungsapparatur, die 2014 im Teilinstitut Greifswald des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Betrieb gehen wird, ist damit im Rohbau fertig. weiterlesen…

Windenergie aus der Tiefsee

Balanceakt auf hoher See: Schwimmende Windräder
von Christine Rüth

Die Europäische Union investiert 19 Millionen Euro in die Weiterentwicklung von schwimmenden Windrädern: Das im Januar 2013 gestartete Forschungsprojekt FLOATGEN soll sowohl die technische als auch die finanzielle Machbarkeit von schwimmenden Windenergieanlagen in Wassertiefen von mehr als 40 Metern zeigen. Dazu werden vor der Mittelmeerküste zwei Demonstrations-Anlagen mit je zwei Megawatt Leistung installiert. An dem Projekt sind elf Partner aus Spanien, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Großbritannien und Belgien beteiligt. Das Antragsvolumen beträgt knapp 36 Millionen Euro. weiterlesen…

1° Erwärmung = +2 m Meerespiegel

Jedes Grad Erderwärmung könnte den Meeresspiegel auf lange Sicht um mehr als 2 Meter erhöhen – Hälfte des Anstiegs kommt aus Antarktis

Heute ausgestoßene Treibhausgase werden den Meeresspiegel noch auf Jahrhunderte ansteigen lassen. Jedes Grad an globaler Erwärmung wird den Meeresspiegel zukünftig wahrscheinlich um mehr als 2 Meter erhöhen, wie eine jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) erschienene Studie zeigt. Während die Wärmeausdehnung des Meeres und das Abschmelzen von Gebirgsgletschern heute die wichtigsten Ursachen für den Anstieg der Meeresspiegel sind, werden die grönländischen und antarktischen Eisschilde in den nächsten 2000 Jahren zu den dominierenden Faktoren, so die Studie. Die Hälfte dieses Anstiegs wird vermutlich durch Eisverluste in der Antarktis verursacht werden, die gegenwärtig noch weniger als 10 Prozent zum globalen Meeresspiegelanstieg beitragen. weiterlesen…

TubeWay – Kehrt die alte Rohrpost als Bahn zurück?

„Pneumatischer Leitstreckenverkehr“ durch die Röhre

Ein Österreicher könnte ein revolutionäres Verkehrssystem erdacht haben: eine Kobination aus Rohrpost und Transrapid. Er nennt sein System „TubeWay“ (Röhrenweg), es sei „als Mittel- und Weitstrecken-Beförderungssystem universell einsetzbar und als anbindungs-freundliches Leitstrecken-Verkehrsmittel konzipiert.“ In TubeWay sollen Reisende und Güter in Kabinen durch auf Hochtrassen verlegte Glasröhren zu ihren Reisezielen befördert werden. TubeWay gleite „verschleiß- und wartungsarm, das für die langlebigen Wegeröhren verwertete Altglas kostet fast nichts“, so Michael Thalhammer. TubeWay sei zu den heutigen Verkehrsträgern voll kompatibel. Thalhammers Röhre hat es immerhin bereits in die weltweit größte Linksammlung alternativer Verkehrsmittel gebracht. weiterlesen…

Kohlendioxid: Neue Klima-Konsequenzen

CO2-Zunahme hat stärkere Folgen als bisher angenommen: Anstieg senkt Verdunstung der Wälder – weniger Wolken

Die ansteigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre lässt Pflanzen offenbar effizienter mit Wasser umgehen – und könnte so extreme, bisher unbekannte Folgen für die Umwelt haben: Pflanzen nehmen mehr Kohlendioxid auf, wachsen schneller, aber dadurch nehmen ihr Wasserverbrauch und die Verdunstung stark ab. US-Forscher haben in einer 20jährigen Langzeitstudie die Wasserbilanz von 21 Waldgebieten weltweit untersucht. weiterlesen…

Windenergie: Potenzial an Land größer als angenommen

Aufbau auf See durch Ergebnis nicht in Frage gestellt

In Deutschland bieten sich mehr Möglichkeiten für die Windenergie an Land als bisher angenommen. Bis zu 13,8 Prozent der deutschen Landesfläche ließen sich auf der Basis der getroffenen Annahmen und modernster Anlagen nach einer neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) für die Windenergie nutzen – ohne sensible Schutzgebiete erheblich zu beeinträchtigen oder Abstriche beim gesetzlichen Lärmschutz zu machen. weiterlesen…

Max-Planck-Forschungspreis für Markus Reichstein und Chris Field

Für Verständniserweiterung für Reaktion des  Lebens auf Klimawandel – Folgen für Menschen abgeschätzt

Die Max-Planck-Gesellschaft und die Alexander von Humboldt-Stiftung würdigen die Forschung von Chris Field und Markus Reichstein zum Einfluss des Klimawandels auf Ökosysteme mit dem Max-Planck-Forschungspreis 2013. Chris Field ist Gründungsdirektor der Abteilung für Globale Ökologie der Carnegie Institution und Professor der Stanford University, Markus Reichstein ist Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. Die Preisträger erhalten jeweils 750 000 Euro, um ihre Forschung und insbesondere Kooperationen mit deutschen beziehungsweise ausländischen Wissenschaftlern zu finanzieren. weiterlesen…

Brennstoffzelle filtert CO2 aus

US-Brennstoffzellen produzieren gleichzeitig Strom und filtern Kohlendioxid aus Abgas

Leseempfehlung aus Technology Review:

Die Idee, Kohlendioxid aus dem Abgas eines Wärmekraftwerks abzutrennen und unterirdisch einzulagern, krankt bislang an zwei Faktoren: Erstens lässt sich ein dafür benötigtes CO2-Endlager politisch schlecht durchsetzen. Zweitens senkt die Abscheidung den Stromertrag eines Kraftwerks um etwa ein Drittel und kostet damit viel Geld. Zumindest Letzteres könnte eine neue Technik nun ändern: Das CO2 wird dabei nicht wie bisher in einem eigenen energieaufwendigen Prozess aus dem Rauchgas ausgewaschen, sondern quasi als Nebenprodukt der Stromerzeugung mit Brennstoffzellen ausgefiltert. Das jedenfalls ist die Hoffnung der US-Firma FuelCell Energy in Connecticut. Deren sogenannte Schmelzkarbonatzellen („Molten Carbonate Fuel Cells“, MCFC) eignen sich auch für die CO2-Abscheidung. weiterlesen…

Deutsche Forscher sagen El Niño früher vorher

Durchbruch für El Niño-Vorhersage

Deutsche Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der sie das Klimaphänomen El Niño früher und besser vorhersagen können. Der Prognosezeitraum steige damit von 6 auf bis zu 18 Monate, teilten das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die die Universität Gießen mit. Zudem seien die Warnungen vor El Niño deutlich treffsicherer. Zu dem Forscherteam gehören unter anderem Prof. Armin Bunde und Josef Ludescher vom Institut für Theoretische Physik der Uni Gießen sowie Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom PIK. weiterlesen…