Gas aus der Alge?

Bisher wird Biomethan durch die Vergärung von Biomasse erzeugt – aber es geht auch anders

Der Vorteil des neuen Ansatzes bestehe darin, dass Algen auf Biofilmen Photosynthese betreiben und dabei organischen Kohlenstoff bilden, der sofort ausgeschieden werde. Dieses Ausscheidungsprodukt werde dann sofort fermentiert und zu Methan umgesetzt. „Dieser Weg ist wenig effizient und steht mit der Nahrungsmittelerzeugung in Konflikt“, erklärt Professor Christian Wilhelm vom Institut für Biologie der Universität Leipzig. weiterlesen…

100 Prozent Erneuerbare Energie in der EU sind möglich

WWF-Studie nennt Zeitrahmen bis 2050

Der WWF (World Wide Fund For Nature) in Österreich hat seinen neuen Report präsentiert: „Putting the EU on Track for 100% Renewable Energy“. Das Papier zeige, wo sich die Energiepolitik Europas 2030 befinden müsse, um 2050 ein Energiesystem zu erreichen, das zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energiequellen besteht. Die Studie des WWF wurde anlässlich der Klima- und Energieplanung der EU-Kommission für die Zeit nach 2020 veröffentlicht. Demnach könne die EU ihren Energieverbrauch bis zum Jahr 2030 um mehr als ein Drittel verringern und fast die Hälfte der noch benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Diese Klima- und Energiestrategie würde der EU helfen, ihre externen Kosten aus fossiler Energie von 573 Milliarden Euro zu reduzieren und die Treibhausgas-Emissionen zu halbieren. weiterlesen…

Studie zu Bio-Wasserstoff

Ergebnisvorstellung der NOW-Studie „Hy-NOW: Evaluierung der Verfahren und Technologien für die Bereitstellung von Wasserstoff auf Basis von Biomasse“

Die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen ab 2015 und der Aufbau eines Tankstellennetzes erfordern den Aufbau von Produktionsanlagen für Wasserstoff. Die Ziele der Energiewende gebieten die Erzeugung von Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Energien und erfordern auch die Nutzung von Biomasse als einem der wichtigsten Ausgangsstoffe für nachhaltige Kraftstoffe. Allerdings fehlten bislang umfassende technologische, ökologische und ökonomische Faktoren berücksichtigende Bewertungen für Wasserstoff auf Basis von Biomasse. weiterlesen…

Fraunhofer-ISE: Supermärkte 25 % effektiver

Vorbild: Aldi Süd-Supermärkte – energetisch optimiert

Supermärkte brauchen viel Strom: Lange Zeilen von Kühlanlagen müssen kalt gehalten und große Verkaufsräume beleuchtet werden. Mit einem neuen Konzept können Marktbetreiber etwa 25 Prozent Energie einsparen. weiterlesen…

Algen-Hydrogen

Was Grünalgen im Dunkeln treiben: Kaum bekannter Stoffwechselweg zur Wasserstoffproduktion

Wie Grünalgen im Dunkeln Wasserstoff herstellen, berichten Biologen der Ruhr-Universität im Journal of Biological Chemistry. Damit haben sie einen bislang kaum untersuchten Mechanismus zur Produktion des Gases aufgedeckt; denn üblicherweise interessieren sich Forscher für die lichtgetriebene Wasserstoffsynthese. „Wasserstoff könnte den Menschen aus der Energiekrise helfen“, sagt Prof. Dr. Thomas Happe, Leiter der AG Photobiotechnologie. „Will man Grünalgen zu einer höheren Wasserstoffbildung bringen, ist es wichtig, alle Produktionswege zu verstehen.“ weiterlesen…

Kinderstube der Nanopartikel

Neues MPI-Modell ermöglicht Vorhersagen, wie Nanopartikel entstehen und gibt Hinweise, wie sich der Prozess steuern lässt

Nanopartikel sind vielseitige Hoffnungsträger: Sie sollen als Vehikel für medizinische Wirkstoffe oder Kontrastmittel ebenso dienen wie als elektronische Speicherpunkte oder Verstärkung in Stützmaterialien. Um sie für die verschiedenen Anwendungen gezielt in Form zu bringen, leisten Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm und der Universität im niederländischen Eindhoven nun einen grundlegenden Beitrag. Sie haben in einer Studie an Magnetit-Nanopartikeln ein Modell entwickelt, wie sich abhängig von den physikalischen Eigenschaften kristalline Teilchen eines Materials bilden. Nanopartikel aus Magnetit nutzen manche Bakterien, um sich im Magnetfeld der Erde zu orientieren, sie finden aber auch als Speichermaterial oder Kontrastmittel für Kernspin-Untersuchungen Verwendung. Zu verstehen, wie sie wachsen, könnte helfen, Nanopartikel mit gewünschten Eigenschaften gezielt zu züchten. weiterlesen…

Wasserstoff aus nasser Biomasse

Neue Nano-Katalysatoren sollen Nachhaltigkeit verbessern

Mit einer Kick-off-Veranstaltung am 06.02.2013 startete das europäische Forschungsprojekt SusFuelCat (Sustainable fuel production by aqueous phase reforming – understanding catalysis and hydrothermal stability of carbon supported noble metals). Die Europäische Union fördert dieses Projekt mit 3,5 Millionen Euro über die kommenden vier Jahre. Gegenstand der Forschung ist, das Verfahren bei der Erzeugung des Energieträgers Wasserstoff aus nasser Biomasse zu verbessern. weiterlesen…

DLR-Jubiläum im Weltall

Fünf Jahre Forschungslabor Columbus in der Schwerelosigkeit

Von außen sieht es aus wie eine glänzend polierte Tonne, im Inneren enthält es hingegen jede Menge Möglichkeiten für wissenschaftliches Arbeiten in der Schwerelosigkeit – das europäische Forschungsmodul Columbus fliegt seit fünf Jahren an der Internationalen Raumstation ISS durch das Weltall. Betrieben und überwacht wird es aus dem Columbus-Kontrollzentrum im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). weiterlesen…

Siemens und SWK testen intelligentes Stromnetz

Stromnetz der Zukunft muss Schwankungen ausgleichen

Siemens und die Stadtwerke Krefeld AG (SWK) bauen das Stromnetz von Wachtendonk am Niederrhein zu einem Smart Grid um. Die beiden Unternehmen wollen in der 8000-Einwohner-Gemein­de das Verhalten und die Technik eines intelligenten Stromnetzes in der Praxis testen. Wachtendonk sei aufgrund seines hohen Anteils regenerativer Energien eine Art Modellstandort für die Energiewende. Etwa 80 Prozent des Stroms stamme aus Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energiequellen.
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Schavan will klagen

Bildungsministerin nimmt Titel-Entzug nicht hin

Bundesministerin Schavan wird gegen die Aberkennung ihres Doktortitels durch die Universität Düsseldorf beim Verwaltungsgericht Düsseldorf klagen. Das teilte ihre Anwaltskanzlei Redeker, Sellner und Dahs mit. Aus der Erklärung der Anwälte: „Die Entscheidung ist in einem fehlerhaften Verfahren zustande gekommen und sie ist auch materiell rechtswidrig“. Sie selbst sagte vor Journalisten in Johannesburg: „Die Entscheidung der Universität Düsseldorf werde ich nicht akzeptieren und dagegen Klage einreichen. Mit Blick auf die juristische Auseinandersetzung bitte ich um Ihr Verständnis, dass ich heute keine weitere Stellungnahme abgeben werde.“ weiterlesen…