Graciosa

Die deutsche Firma Younicos errichtet auf Graciosa das weltweit erste erneuerbare Energiesystem auf Basis bis 100 Prozent Wind- und Sonnenstrom. Auf der Azoreninsel will Younicos zeigen, dass erneuerbare Energien technisch wie wirtschaftlich fossilen Energieträgern überlegen sein können. Indem immer teurer werdender importierter Dieselkraftstoff ersetzt wird, werden die Energiekosten gesenkt. Den Gewinn hieraus teilen sich Portugal und die Investoren, die die Umrüstung finanzieren. Das gesparte CO2 ist dabei noch nicht berücksichtigt. weiterlesen…

Hochsee-Recycling

Volle Kraft voraus: „Recycling-Schiffe“ sollen Inseln bald von Abfall befreien

Ob Plastik, Kleider oder Metallschrott – über 100 Millionen Tonnen Müll befinden sich in den Weltmeeren. Doch nicht immer gelangt er mutwillig in die Ozeane. „Besonders auf kleinen touristisch genutzten Inseln, die über keine Recyclinganlagen verfügen, ist das sachgerechte Entsorgen von Müll schwierig. Häufig wird er auf ungeeigneten Flächen gelagert, verbrannt oder kommt über Flüsse ins Meer“, so Franz-Georg Elpers, Pressesprecher der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). In einer Studie des Kieler Ingenieurunternehmens Dipl.-Ing. Dirk Lindenau Maritime Engineering & Projecting soll ermittelt werden, wie Abfall nachhaltig auf speziellen „Recycling-Schiffen“ erfasst, behandelt und verwertet werden kann. Elpers: „Stellt sich das als machbar heraus, soll ein speziell unter ökologischen Aspekten umgebautes Abfall-Recycling-Schiff, das auch zur Versorgung der Insel dient, auch praktisch Müll sammeln, sortieren und recyceln.“ Die DBU fördert eine Machbarkeitsstudie zum umweltverträglichen Entsorgen von Müll auf Schiffen mit knapp 170.000 Euro.
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Elektronik auf Papier

Papier als Rohmaterial für elektrisch leitende Strukturen

Papier wird zum Hightech-Werkstoff: Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm haben gezielt leitfähige Strukturen in Papier erzeugt, und zwar auf sehr einfache Weise: Mit einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker druckten sie einen Katalysator auf einen Papierbogen und erhitzten das Blatt anschließend. Dabei verwandelten sich die bedruckten Bereiche in leitfähigen Graphit. Papier eignet sich mithin als preiswerter, leichter und flexibler Ausgangsstoff für elektronische Bauteile in Alltagsgegenständen. weiterlesen…

Johanna Wankas Programm:

Neue Bildungsministerin im Amt
Solarify dokumentiert eine Mitteilung des Bundespresseamtes

Bundesministerin Johanna Wanka hat die großen Linien ihrer kommende Amtszeit vorgestellt. Nicht, ohne ausdrücklich die Leistungen ihrer Vorgängerin anzuerkennen. Annette Schavan habe sich in Zeiten der Haushaltskonsolidierung dafür stark gemacht, mehr Geld in Bildung zu investieren. Für den Rest der Legislaturperiode nannte Wanka drei große Herausforderungen: weiterlesen…

Wie fördern? Wie auf den Markt?

Frisches Wissen für den Standort Deutschland

Neue Ideen gehören zu den wichtigsten Triebfedern für die Wirtschaft. Nur mit Forschung auf internationalem Spitzenniveau kann sich Deutschland im weltweiten Wettbewerb behaupten. Wie Spitzenkräfte gefördert und Forschungsergebnisse rasch auf den Markt gebracht werden können, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung Wissen, Köpfe, Innovationen – Kompetenz für Deutschland am 20. 02. 2013 im Fraunhofer-Forum in Berlin. weiterlesen…

Solaranlage lädt Rollstühle

Schwerizer Solarpreis für St.Gallener Projekt

Ein außergewöhnliches Solarprojekt wurde mit dem Schweizer Solarpreis 2012 ausgezeichnet: Die Rollstühle von zehn Bewohnern des Quimby-Huus, einer Institution für körperlich behinderte Menschen in St. Gallen in der Schweiz, werden ausschließlich mit Solarstrom angetrieben. Eine 3-kWp-Solaranlage mit Kyocera-Solarmodulen auf dem Dach des Quimby-Huus erzeugt jährlich 3.000 kWh Strom – genug um die Elektro-Rollstühle der Bewohner ganzjährig CO2-frei zu betreiben. Initiator des nachhaltigen Projektes ist der umweltengagierte 30-jährige Sandro Buff, selbst seit 16 Jahren Rollstuhlfahrer. weiterlesen…

Schellnhuber brieft Sicherheitsrat

Ohne Treibhausgas-Verringerung: ungewisse Zukunft

Weil der Klimawandel auf höchster internationaler Ebene zunehmend als Sicherheitsrisiko erkannt wird, haben Pakistan und Großbritannien Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ersucht, zu einer dreistündigen Diskussion mit Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats nach New York zu kommen. Thema des Treffens: „potentielle Bedrohungen durch mögliche nachteilige Auswirkungen des Klimawandels auf den Erhalt von Frieden und Sicherheit“. weiterlesen…

Leopoldina-Präsident betont internationale Zusammenarbeit

Empfehlung in Sachen Endlichkeit der Ressourcen angekündigt

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle will die internationale Zusammenarbeit vergleichbarer Einrichtungen stärken. Das war einer der Schwerpunkte, die der Präsident der Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jörg Hacker setzte, als er am 20.02.2013 vor dem Ausschuss für Bildung und Forschung des Deutschen Bundestages sprach. Hacker betonte, dass man traditionelle Aufgaben wie die Pflege der Mitglieder, Tagungen und Nachwuchsförderung nicht vernachlässigen wolle, doch sei die internationale Zusammenarbeit der verschiedenen Akademien in Europa aber auch weltweit ein wichtiges Zukunftsthema. weiterlesen…

Neuer Ansatz zum Energiesparen

Menschheit gibt Fünftel ihres Energieverbrauchs ungenutzt an Atmosphäre ab

Thermoelektrische Generatoren wandeln Wärme in Strom. In großer Zahl eingesetzt, könnten sie den weltweiten Energieverbrauch deutlich senken. Dazu braucht es allerdings neue Materialien. Ein europaweiter Forschungsverbund arbeitet daran. Beteiligt sind Physiker der Universität Würzburg. weiterlesen…

Neuer Aufbau verspricht bessere Solarzellen

Spezielle Sauerstoff-Verbindungen stellen hohe Effizienz in Aussicht

Ein internationales Forscherteam hat einen völlig neuen Ansatz für hocheffiziente Solarzellen vorgeschlagen. Sie setzen auf sogenannte geschichtete Sauerstoff-Heterostrukturen, um eine neue Klasse ultradünner Zellen zu bauen. „Es ist ein ganz anderes Konzept als bei traditionellen Solarzellen“, meint Karsten Held, Professor am Institut für Festkörperphysik der TU Wien. Vorteilhafte Materialeigenschaften beispielsweise für den Abtransport frei gewordener Ladungsträger sollen eine besonders hohe Effizienz ermöglichen. weiterlesen…