Start von ADELE-ING

Entwicklung eines adiabaten Druckluftspeichers für die Energiewende erreicht nächste Phase

(Gemeinsame Pressemitteilung: RWE Power AG, General Electric, Züblin, TÜV SÜD, DLR, Otto-von-Guericke-Universität, Fraunhofer-Gesellschaft und 50Hertz Transmission)

Wie kann die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarstrom technisch sicher und bezahlbar ausgeglichen werden? Im Projekt ADELE (Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung) entwickelt RWE Power zusammen mit General Electric (GE), Züblin und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Technik, mit der Strom sicher, effizient und über mehrere Tage gespeichert werden soll.
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ISE und SCHOTT vereinbaren Transfer von Patentfamilien

Know-how soll in Europa bleiben

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und die SCHOTT Solar AG haben sich auf den Transfer von 111 Patentfamilien zur kristallinen Photovoltaik geeinigt. Auf diese Weise wollen die beiden Partner dafür sorgen, dass umfangreiches Know-how der Photovoltaik-Branche in Europa bleibt. »Wir haben damit einen wichtigen Meilenstein für den Erhalt dieser Zukunftstechnologie in Deutschland gesetzt«, so Institutsleiter Prof. Eicke Weber. weiterlesen…

Supraleiter für Windkraftanlagen

Forscher des KIT entwickeln Kühlung für neuartigen Generator

Im Rahmen des EU-Projekts SUPRAPOWER wollen Vertreter aus Industrie und Wissenschaft gemeinsam eine effiziente, robuste und kompakte Windkraftanlage mit supraleitendem Generator von zehn Megawatt Leistung entwickeln. Dabei ermögliche die Supraleitung erhebliche Einsparungen an Energie und Rohstoffen. Forscher am Institut für Technische Physik (ITEP) des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) bauen im Rahmen von SUPRAPOWER einen rotierenden Kryostaten, der die supraleitenden Spulen auf minus 253 Grad Celsius kühlt – eine entscheidende Bedingung für den Stromfluss ohne Widerstand. weiterlesen…

Kälter als null Grad Kelvin

Jenseits des absoluten Nullpunkts – Atome bei negativer Kelvin-Temperatur sind heißeste Systeme der Welt

Was für die meisten Menschen im Winter normal ist, war in der Physik bislang unmöglich: eine negative Temperatur. Auf der Celsius-Skala überraschen Minus-Grade nur im Sommer. Auf der absoluten Temperatur-Skala, die von Physikern verwendet wird und auch Kelvin-Skala heißt, kann der Nullpunkt jedoch nicht unterschritten werden – zumindest nicht in dem Sinne, dass etwas kälter als null Kelvin wird. Der physikalischen Bedeutung der Temperatur zufolge hat ein Gas eine umso niedrigere Temperatur, je langsamer die chaotische Bewegung seiner Teilchen ist. Bei null Kelvin (minus 273 Grad Celsius) kommen die Teilchen zum Stillstand und alle Unordnung verschwindet. Nichts kann also kälter sein als der absolute Nullpunkt der Kelvin-Skala. weiterlesen…

Energiewende: Datenbank der Bundesländern eingerichtet

Wo stehen die Bundesländer beim Umbau der Energieversorgung?

In welchem Bundesland haben die meisten Haushalte bereits einen Ökostromtarif gewählt? Die Bürger welchen Landesbesitzen besonders viele Holzpellet-Heizungen? Wo stehen die meisten Biogasanlagen?  Die Datenbank Föderal-Erneuerbar der Agentur für Erneuerbare Energien stellt für jedermann einsehbar umfangreiche Zahlen und Fakten zum Stand der Energiewende in den Ländern bereit. Die gemeinsam mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) aktualisierten Daten rund um die Erneuerbaren Energien sind ab sofort unter www.foederal-erneuerbar.de abrufbar.weiterlesen…

Biomasse: Riesen-Tabakpflanzen bleiben ewig jung

Neue Energiequelle?

Im Alter von wenigen Monaten blühen Tabakpflanzen – und sterben anschließend. Forscher haben nun einen genetischen »Schalter« gefunden, mit dem die Pflanzen jahrelang jung bleiben und grenzenlos hoch wachsen. Eine ideale Quelle für Biomasse.

Das Leben von Tabakpflanzen ist kurz: Sie wachsen etwa drei bis vier Monate, blühen und sterben dann. Auch ihre Größe ist begrenzt, sie erreichen nur etwa eineinhalb bis zwei Meter. Forscher am Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME in Münster haben nun den Jungbrunnen für Tabakpflanzen gefunden und verschaffen ihnen ewige Jugend. Die Münsteraner entdeckten den genetischen „Schalter“, um das Blühen und damit auch das frühe Sterben der Pflanzen zu umgehen – und so auch den Wachstumstopp auszuschalten. weiterlesen…

Unternehmen entwickelt speziellen Speicher für PV-Strom

Speicher für Photovoltaik-Strom entstammt dem Projekt Hei-PhoSS

Wie lässt sich PV-Strom sowohl effizient als auch wirtschaftlich nutzen und zudem ins Stromnetz integrieren? Auf diese Frage soll das von mehreren Bundesministerien im Rahmen der Förderinitiative Energiespeicher getragene Projekt „Hei-PhoSS“ (Hocheffizienter und intelligenter Photovoltaik-Strom-Speicher) eine zukunftsfähige Antwort liefern. „Hei-PhoSS“ ist Teil des Leuchtturms „Batterien in Verteilnetzen“. weiterlesen…

Neues Fraunhofer-Buch zum Thema Elektromobilität

Elektrofahrzeuge:  sauber, effizient und leise

Forscher aus 33 Fraunhofer-Instituten waren am Verbundprojekt Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität beteiligt. Sie haben Themen rund um die Elektromobilität bearbeitet. Von der Energieumwandlung zu den Schnittstellen zwischen Stromnetz und Fahrzeug, von der Energiespeicherung bis hin zu Fahrzeugkonzepten mit einer neuen Infrastruktur sowie Nutzungs- und Abrechnungsmodellen. Nun liegen die Forschungsergebnisse als Buch vor. weiterlesen…

Elektrolyse mit Rost?

Neuer Weg der Wasserstoffproduktion aus Wasser – Durchbruch für Solarenergie-Konversion und -speicherung?

Mit der Kraft der Sonne und ultradünnen Schichten aus Eisenoxid (gemeinhin als Rost bekannt), haben Forscher des Technion-Israel Institute of Technology einen neuen Weg gefunden, um Wassermoleküle in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Der Durchbruch, der am 12.11.2012 in Science Daily veröffentlicht wurde, könnte zu billigeren, effizienteren Möglichkeiten führen, Solarenergie in Form von Wasserstoff-basierte Treibstoffe zu speichern. Dies könnte ein wichtiger Schritt in der Entwicklung tragfähigen Ersatzes für fossile Brennstoffe sein. weiterlesen…

Matthias Kleiner verlässt DFG

Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft zieht Resümee

Innerhalb von acht Jahren habe die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Ausgaben verdoppeln können, sagte ihr Präsident Matthias Kleiner am 12.12.2012 vor dem Ausschuss für Bildung und Forschung des Bundestages. Da Kleiner Ende des Jahres aus seinem Amt als Präsident der DFG scheidet, zog er ein Resümee über die Arbeit der vergangenen sechs Jahre und dankte nicht nur für die materielle Unterstützung sondern vor allem für die „vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaftspolitik“. weiterlesen…