Vier MPG-Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

Vier Nachwuchswissenschaftler erhalten Sofja Kovalevskaja-Preis
Unter den insgesamt 14 Preisträgern arbeiten vier Nachwuchswissenschaftler an Max-Planck-Instituten

Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten Sofia Kovalevskaja-Preis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung Spitzenleistungen von jungen, ausländischen Forschern aus. Mit bis zu 1,65 Millionen Euro können sie damit eigenständige Nachwuchsgruppen an deutschen Forschungsinstitutionen aufbauen. weiterlesen…

Die OECD in Zahlen und Fakten 2011-2012

Deutsche Ausgabe erschienen
Daten zu Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft

Das im Dezember 2011 veröffentlichte „OECD Factbook 2011-2012“ ist jetzt auf Deutsch erschienen und als Buch sowie auch als Online-Ausgabe erhältlich. Mit mehr als 100 Indikatoren deckt das statistische Jahrbuch der OECD ein weites Spektrum an Themen ab und liefert übersichtlich aufbereitete Informationen zu: Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Bildung, Energie, Entwicklungszusammenarbeit, Forschung & Entwicklung, Gesundheit, Handel, Industrie, Informations- & Kommunikationstechnologien, Landwirtschaft, makroökonomische Trends, öffentliche Ausgaben, Steuern oder Umwelt. Die Daten sind für alle 34 OECD-Mitgliedsländer sowie für wichtige Schwellenländer wie Brasilien, China, Indien, Indonesien, Russland und Südafrika verfügbar. weiterlesen…

Nanobeschichtung erhöht Wirkungsgrad

J.v.G. Thoma GmbH setzt hochkarätiges Forscherteam ein, um 20 + 4 auszurechnen

Hundert minus 80 ist 20. Was diese einfache Rechnung mit der Solarenergie zu tun hat? Bislang gehen 80 % der Sonnenenergie verloren, wenn ein monokristallines PV-Modul elektrischen Strom erzeugt. Nur zwanzig Prozent können genutzt werden. Eine spezielle Nano-Beschichtung wird das in naher Zukunft ändern, meldet die J.v.G. Thoma GmbH. weiterlesen…

Bioenergie kann „Bio“ werden

UFZ-Forscher entwickeln Beratungswerkzeug

Aus Mais, Raps oder anderen Pflanzen kann Energie gewonnen werden, der großflächige Anbau von Energiepflanzen ist jedoch nicht automatisch umweltfreundlich. „Bioenergie wird in vielen Regionen der Erde eine Rolle spielen, aber es wird sehr darauf ankommen, wie diese Bioenergie gewonnen wird“, sagt Dr. Daniela Thrän vom Department Bioenergie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ in Leipzig. Die UFZ-Forscher arbeiten dabei eng mit dem Deutschen Biomasse-Forschungszentrum zusammen und untersuchen, wie sich durch den Anbau von Energiepflanzen die Böden und der Wasserhaushalt verändern und wie sich dies auf Landschaften und ihre Artenvielfalt auswirkt. Dabei schätzen sie auch die Klimagasbilanzen ab, bewerten die unterschiedlichen Nutzungstechnologien und ihre Märkte und arbeiten Empfehlungen für die Politik aus. weiterlesen…

Erneuerbare Energien „zum Anfassen“

Ein Abendessen auf dem Windrad
Studierende der FH FFM wollen Erneuerbare Energien erlebbar machen

Zehn Studierende des Bachelor-Studiengangs „Geoinformation und Kommunaltechnik“ der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) haben ein Erholungsgebiet, den „ErneuerPark“, entworfen. Ziel des Projekts war es, Erneuerbare Energien erlebbar zu machen und dadurch die ländliche Entwicklung und den dortigen Tourismus zu stärken. Betreut wurden sie von Prof. Dr. Martina Klärle vom Fachbereich 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der FH FFM. Kooperationspartner waren der Main-Kinzig-Kreis und SPESSARTregional e.V. weiterlesen…

Erde und Meere speichern mehr CO2 als angenommen

Ozeane und Wälder schlucken mehr Treibhausgas

Der Treibhauseffekt wäre heute bereits deutlich stärker zu spüren, wenn die Erde nicht die menschengemachte Klimaschuld teilkompensieren würde. Wissenschaftler der Universität von Colorado um den Geologen Ashley Ballantyne (http://spot.colorado.edu/~ballanta/) haben die CO2-Speicherfähigkeit der Natur untersucht und die Ergebnisse in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature vorgestellt. Demnach hat sich das jährliche Absorptionsvermögen an Land und im Wasser binnen der letzten 50 Jahre von 2,4 Milliarden Tonnen auf rund fünf Milliarden Tonnen verdoppelt. Allerdings hat sich die menschgemachte Produktion von Treibhausgasen in dieser Zeit vervierfacht. weiterlesen…

„Die Behauptung, dass keine Gesundheitsfolgen zu erwarten seien, ist unwissenschaftlich und unmoralisch.“

Gesundheitliche Auswirkungen der Atomkatastrophe von Fukushima
von Dr. med. Alex Rosen, Universitätskinderklinik Düsseldorf

Aus Anlass des Hiroshima- und Nagasaki-Tages am 6. August dokumentiert Solarify den Artikel eines Düsseldorfer Konderarztes:

Bis heute gibt es noch keine epidemiologische Studie über die Gesundheitskonsequenzen des Supergaus in Nordost-Japan. Im Gegenteil: Erste Untersuchungsergebnisse über Schilddrüsenveränderungen bei Kindern werden systematisch verharmlost. Die Studie der WHO zum Ausmaß der Strahlenexposition vom Mai diesen Jahres blieb hinter den Erwartungen der Wissenschaft zurück: Nach Ansicht der deutschen IPPNW-Sektion ist die Auswahl der Lebensmittelproben im Bericht fragwürdig, da sich die zitierten Strahlenwerte signifikant von denen des japanischen Wissenschaftsministeriums unterscheiden. Dies führe zu einer selektiven Unterschätzung der inneren Strahlenexposition. Auch die Schätzungen der Strahlenemissionen aus dem havarierten Kraftwerk lägen deutlich unterhalb der Werte, die von unabhängigen Forschungsinstitutionen und TEPCO selbst angegeben werden. weiterlesen…

Energiespeicher: Salz, Beton und Druckluft

Salz, Beton und Druckluft
Speicher liefern Energie auf Wunsch
Forschungen des DLR

Solar- und Windkraftwerke richten sich selten genau nach dem Bedarf der Stromkunden. Daher sind günstige und effiziente Energiespeicher der Schlüssel für eine zuverlässige Versorgung mit regenerativ erzeugtem Strom. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeln Wärme- und Druckluftspeicher für die Energieversorgung der Zukunft. „Für unsere Speichertechnologien sehen wir drei Anwendungsfelder“, sagt Dr. Rainer Tamme, Abteilungsleiter am DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Stuttgart. Konventionelle Gaskraftwerke könnten mithilfe von Wärmespeichern flexibler und damit effizienter betrieben werden. Unter hohem Druck in unterirdische Hohlräume gepresste Luft eignet sich, um Erzeugungsspitzen von Windparks zu glätten. Und schließlich sichern Wärmespeicher die Stromproduktion von Solarkraftwerken über viele Nachtstunden. weiterlesen…

6. Energieforschungsprogramm: Eine Jahresbilanz

Am 03. 08. 2011 hat die Bundesregierung ihr neues Energieforschungsprogramm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ vorgelegt.

Die Mittel für das 6. Energieforschungsprogramm wurden auf 3,5 Milliarden Euro (2011 bis 2014) aufgestockt. Die Schwerpunkte liegen auf Schlüsselthemen der Energiewende: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Speicher und Netze. Als eine der ersten Maßnahmen zur Umsetzung des Energiekonzepts zielt das Programm auf die Stärkung der technologischen Grundlagen zur Energiewende ab.

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PC in Holz

Öko-Computer in Holzoptik

Stundenlanges Surfen im Internet verbraucht viel Strom und belastet die Umwelt. Energiesparend arbeitet hingegen ein neuer Öko-PC: Er erzeugt etwa 70 Prozent weniger CO2 als herkömmliche Rechner und lässt sich zu 98 Prozent recyceln. Als erster Computer seiner Klasse erhielt er das europäische Umweltlabel »EU Ecolabel«. weiterlesen…