EE-Investitions-Rekord 2015

BNEF meldet für 2015 sechs Mal so viele Investitionen in Erneuerbare-Energien-Finanzierungen wie 2004

2015 wurde in China, Afrika, den USA, Lateinamerika und Indien so viel in saubere Energien investiert, dass weltweit ein neuer Rekord erzielt wurde: Die globale Gesamtinvestitions-Summe von 329,3 Milliarden US-Dollar lag 4 % über dem Vorjahr (315,9 Mrd. USD) und sogar 3 % über dem bisherigen Rekord von 2011. Aktuelle Zahlen von Bloomberg New Energy Finance zeigen, dass 2015 fast sechsmal so viel in Erneuerbare investiert wurde als 2004, obwohl vier Gründe das auch hätten verhindern können. weiterlesen…

Milliardenklage gegen Klimaschutz

Konzern TransCanada will 15.000.000.000 Dollar (13,82 Mrd. Euro) wegen Obamas Weigerung

Am 06.11.2015 hat US-Präsident Obama bekannt gegeben, dass er die Erlaubnis für eine große Pipeline aus Kanada durch die USA mit Namen „Keystone XL“ nicht erteilen werde. Nun klagt der kanadische Konzern TransCanada auf der Basis des Investitionsschutzkapitels von NAFTA auf 15 Milliarden Dollar Schadensersatz (13,8 Mrd. Euro). Das berichtet das Münchner Umwelt-Institut.
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Nachhaltigkeit auf europäisch

Falkenberg im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung: Deutschland vorbildlich

Nachhaltigkeit sollte auch auf europäischer Ebene ein Entscheidungskriterium sein, das dann aber auf alle Fachbereiche angewendet werden müsse. Diese Forderung erhob Karl Falkenberg*), seit 01.09.2015 Sonderberater für nachhaltige Entwicklung beim Europäischen Zentrum für politische Strategie (EPSC) der EU-Kommission, am 13.01.2016 während der Sitzung des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung. Deutschland sei durch seine institutionelle Verankerung von Nachhaltigkeit vorbildlich, so Falkenberg: „Es gibt in Deutschland in dem Bereich vielfältige Möglichkeiten, die man nach Europa mitnehmen kann“. weiterlesen…

„PV-Pilotausschreibungen voller Erfolg“

Gabriel: „Hohe Wettbewerbsintensität in allen drei Ausschreibungsrunden“- Kritik

Gegenüber vom VKU: Energiewendeplakat vor BMWI - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftAus einer Pressemitteilung des BMWi: „Die Erneuerbaren Energien sind längst keine Nischentechnologie mehr, sie werden erwachsen. Deshalb soll die Höhe ihrer Förderung künftig nicht mehr staatlich festgelegt, sondern wettbewerblich am Markt bestimmt werden. Der am 13.01.2016 im Kabinett verabschiedete BMWi-Erfahrungsbericht zu den Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Jahr 2015 zeigt, dass das Instrument der Ausschreibungen erfolgreich ist und gut funktioniert.“ weiterlesen…

BDEW-Chefin Müller zu RWE

Im Vorstand für angekündigte Umstrukturierungen zuständig

BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller wechselt zum Energiekonzern RWE. Dort soll sie sich im Vorstand um die Neuaufstellung des Energiekonzerns kümmern, der sein Geschäft aufspalten und eine eigene Tochter für erneuerbare Energien gründen will – wie Sandra Enkhardt in pv magazine schreibt. Zum 01.05.2015 soll die ehemalige Kanzleramtsministerin von Angela Merkel (CDU) ihren neuen Job antreten. weiterlesen…

Klimaschutz in die Verfassung

„Umsetzung des Verfassungsziels Klimaschutz muss ambitioniertes Klimaschutzgesetz regeln“

Auf ihrer Winter-Fraktionsklausur 2016 hat die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, den Klimaschutz in die Verfassung aufzunehmen. In der sogenannten Weimarer Erklärung heißt es: „Die Umsetzung des Verfassungsziels Klimaschutz muss ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz regeln, das bis 2050 jährliche Zielvorgaben für die Sektoren Stromerzeugung, Verkehr, Gebäude, Industrie und Landwirtschaft festlegt und mit konkreten Klimaschutzmaßnahmen versieht.“ weiterlesen…

Ekolyser-Prototyp läuft geplante tausend Stunden

Jülicher Forscher entwickeln kostengünstige Energiespeichermethoden

Wasserstoff und die Zukunft der Energieversorgung: Im Projekt Ekolyser entwickeln Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich zusammen mit Partnern aus Wissenschaft (dem Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim) und Industrie Methoden für die Produktion von Wasserstoff mittels Elektrolyse von Wasser. In einer neuen Testanlage erprobten sie robustere und kostengünstige Werkstoffe. Der Prototyp hat nun seine vorgesehene Laufzeit von 1.000 Stunden erreicht. Bis 2020 soll die entwickelte Technologie für die breite Anwendung einsatzfähig sein. weiterlesen…

Offizielle Reaktionen auf Agora-Vorschlag

Kurz-Frage-und-Antwort-Spiel in der Bundespressekonferenz

Die zuständigen Ministerien äußersten sich relativ unterschiedlich zum Vorschlag eines geregelten Kohleausstiegs von Agora Energiewende. Die BMUB-Sprecherin fand es gut, dass sowohl die Energieversorgungssicherheit nicht gefährdet werde, als auch Strukturbrüche vermieden werden könnten. Die BMWi-Sprecherin wies darauf hin, der Minister habe sich schon vor langer Zeit dazu geäußert, dass ein gleichzeitiger Ausstieg von Atom und Kohle für den Industriestandort Deutschland nicht sinnvoll sei. weiterlesen…

Mehr als 1.000 Einwendungen gegen geplanten Tagebau Gubin

Brandenburger Grenzanrainer protestieren in und mit Polen gegen Braunkohle

Mehr als 1.000 Einwendungen gegen den geplanten Tagebau und das neue Braunkohlekraftwerk bei Gubin haben deutsche Kommunalpolitiker zusammen mit dem Umweltverband GRÜNE LIGA am 11.01.2015, dem vorletzten Tag der grenzüberschreitenden Öffentlichkeitsbeteiligung zu dem Vorhaben, laut einer Pressemitteilung im polnischen Gorzów  übergeben. weiterlesen…

Agora: Kohleausstieg möglich

Wie der Abschied von der Kohleverstromung bis 2040 gelingen kann – 11 Eckpunkte zur Dekarbonisierung des Stromsektors – Agora Energiewende regt „Runden Tisch Nationaler Kohlekonsens“ an

Nach dem historischen Klimaschutzabkommen von Paris steht Deutschland wie alle anderen Länder in der Pflicht, sein Energiesystem zu dekarbonisieren. Agora Energiewende hat deshalb einen konsensorientierten Vorschlag für einen geordneten Rückzug aus der klimaschädlichen Verstromung von Braun- und Steinkohle bis 2040 ausgearbeitet. Agora-Direktor Patrick Graichen schlägt der Bundesregierung vor, bald einen „Runden Tisch Nationaler Kohlekonsens“ einzuberufen. Hierbei gehe es um einen vertrauensvollen Dialogprozess unter allen Beteiligten, in dem ausgewogene und faire Kernelemente des Abschieds von der Kohleverstromung ausgehandelt würden. Der Vorschlag von Agora Energiewende benennt dazu elf wesentliche Eckpunkte. Er wurde am 13.01.2015 in Berlin öffentlich vorgestellt. weiterlesen…