Hitze-Extreme der vergangenen Jahre erst der Anfang

PIK-Potsdam: Verringerte Sturmaktivität im Sommer verstärkt Hitzewellen

Stürmisches Wetter hat in großen Teilen Europas, der USA und Russlands in den vergangenen Jahrzehnten im Sommer abgenommen – aber das ist keine gute Nachricht. Denn die Abschwächung von starken Winden, die in Verbindung stehen mit dem Jetstream und mit bestimmten Wetterlagen, verlängert die Dauer von Hitzewellen und verstärkt sie damit auch. Dies kann zu Hitze-Extremen führen wie 2010 in Russland, wo Missernten auftraten und Waldbrände wüteten. Das zeigt eine jetzt in der hoch renommierten Fachzeitschrift Science erschienene Studie eines Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie bringen ihre Entdeckung mit Veränderungen in der Arktis in Verbindung, die von der mensch-gemachten globalen Erwärmung verursacht werden. weiterlesen…

Greenpeace: Stromriesen in der Klemme

Große Energiekonzerne haben sich verkalkuliert

Die prekäre Wirtschaftslage der deutschen Energieriesen sei selbstverschuldet, sagt Greenpeace und stützt sich auf eine umfangreiche Analyse von Heinz-Josef Bontrup und Ralf-Michael Marquardt von der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen. Auslöser der prekären Lage aber ist nicht die Energiewende, sondern viel mehr gravierende und anhaltende Managementfehler der Stromriesen. weiterlesen…

100 Prozent Versorgungssicherheit bis 2025

Baake: Gutachten setzt neue Maßstäbe beim Monitoring der Strom-Versorgungssicherheit

Das BMWi hat ein Gutachten über die Versorgungssicherheit in Deutschland und seinen Nachbarländern veröffentlicht. Mit diesem Gutachten wird für das Monitoring und die Bewertung von Versorgungssicherheit ein neues Berechnungsverfahren entwickelt, das insbesondere die Effekte des grenzüberschreitenden Stromaustauschs abbildet. Der Prognose zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass in Deutschland die Stromnachfrage im Jahr 2025 jederzeit gedeckt wird, bei nahezu 100 %. Die Versorgungssicherheit wird also – auch im internationalen Vergleich – auf höchstem Niveau gewährleistet. weiterlesen…

Das folgenreiche Ende des Dauerfrosts

Noch ein G7-Ausblick: Globaler Klimaschutz

Wenn sich die Erde weiter erwärmt und, wie beispielsweise in Sibirien, der sogenannte Permafrostboden taut, hat das weitreichende Folgen für Landschaft, Ökologie und Wirtschaft. Kanzlerin Merkel drängt auf ein verbindliches Abkommen, um die globale Klimaerwärmung zu begrenzen.  Für Deutschlands G7-Vorsitz hat daher ihren verstärkten persönlichen Einsatz für den Klimaschutz angekündigt – so eine Mitteilung aus dem Bundespresseamt. Es müsse endlich gelingen, neue verbindliche Vereinbarungen zu beschließen. weiterlesen…

Batterien im Netz schonen Umwelt

Studie belegt: 90mal besser als konventionelle Erzeuger

Der Einsatz von stationären Großbatteriespeichern gewinnt zunehmend an Bedeutung. Diese Batteriespeicher können das Stromnetz schnell und präzise stabilisieren. Dass sie im Vergleich mit Steinkohlekraftwerken auch ökologische Vorteile haben, belegt eine neue Studie des Instituts für Energie- und Klimaforschung des Forschungszentrums Jülich in Zusammenarbeit mit dem Berliner Batteriespeicherexperten Younicos. weiterlesen…

Überlandleitungen kein Alzheimer-Risiko

Uni Mainz: Keine Hinweise auf Stromleitungen als Ursache von neurodegenerativen Erkrankungen:

Niederfrequente magnetische Wechselfelder wie sie beispielsweise Überlandstromleitungen erzeugen, gelten als potenzielles Gesundheitsrisiko, nachdem epidemiologische Studien Hinweise ergaben, dass sie unter anderem neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit oder die Amyotrophe Lateralsklerose befördern könnten. Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz erbrachte im Mausmodell jedoch keine Anhaltspunkte für eine Verstärkung oder Beschleunigung der Krankheitsentwicklung durch solche Felder – weder in Bezug auf das Lernverhalten noch hinsichtlich bekannter Krankheitsmechanismen auf zellulärer Ebene.
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Ressourceneffizienz Schwerpunkt

Deutschland macht Ressourceneffizienz zu Schwerpunkt seiner G7-Präsidentschaft

Der Schutz der natürlichen Ressourcen stand am 12. und 13.03.2015 im Mittelpunkt der Beratungen einer hochrangigen Auftaktveranstaltung zu Ressourceneffizienz der führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Vertreter der G7 und aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft sowie Zivilgesellschaft diskutierten, wie Metalle und Mineralien effizienter genutzt werden können, damit Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen profitieren. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Bundesministerien für Wirtschaft und für Umwelt hervor. weiterlesen…

Mittasch-Preis 2015 für Robert Schlögl

Arbeiten zu heterogenen und zur homogenen Katalyse ausgezeichnet

Beim Jahrestreffen Deutscher Katalytiker erhielten am 12.03.2015 in Weimar Robert Schlögl vom Fritz-Haber-Institut Berlin den Alwin-Mittasch-Preis 2015 für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet herterogenen Katalyse und Mirza Cokoja, TU München, den Jochen-Block-Preis 2015 für Arbeiten zur homogenen Katalyse. weiterlesen…

Rücknahme von Elektro-Altgeräten wird neu geregelt

Hendricks: Recycling nützt Umwelt und Verbrauchern

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett heute neue Regelungen zur Rücknahme von Elektro- und Elektronik-Altgeräten beschlossen. Ziel der neuen Regeln ist es, die Sammelmenge bei Elektro- und Elektronik-Altgeräten zu steigern, wertvolle Metalle aus den Altgeräten rückzugewinnen und für eine umweltgerechte Entsorgung der Reststoffe zu sorgen. Das am 11.03.2015 beschlossene Elektro- und Elektronikgerätegesetz dient der Umsetzung entsprechender EU-Vorgaben. weiterlesen…

RNE: EU-Emissionshandel soll repariert werden…

…aber erst in ein paar Jahren

Kalifornien, Québec, Kasachstan, China, die EU sowieso: Immer mehr Staaten haben Systeme zum Emissionshandel, um dadurch den Ausstoß ihrer Treibhausgase zu senken. In der EU wird seit Jahren um eine Reform gerungen, weil die Preise für das Recht, Klimagase zu emittieren, im Keller sind. Das EU-Parlament schlägt jetzt eine Strukturreform vor, die Ende 2018 in Kraft treten soll. Eine Analyse des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). weiterlesen…