Was 2014 wichtig wird

10 Prioritäten aus Wiwo-Green

2013 war ein starkes Jahr für grüne Technologien und die erneuerbaren Energien. Knapp 25 Prozent des Stroms in Deutschland kamen aus Wind- und Solaranlagen, von Biomasse- und Wasserkraftwerken. Außerdem haben die Erneuerbaren einige entscheidende Hürden auf dem Weg in den weltweiten Massenmarkt genommen. Wichtig war hier vor allem der Preissturz: Inzwischen liefern neue Solaranlagen billigeren Strom als neue Kernkraftwerke und Windräder an Deutschlands Küste produzieren günstiger Elektrizität als Kohlemeiler. weiterlesen…

Energiewende auf Pump

Entlastung, aber auch Schulden für Verbraucher?

Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner will die Verbraucher von Kosten der Energiewende entlasten: Mit Hilfe eines Schuldenfonds soll die EEG-Umlage dauerhaft sinken. Bis Ostern wird es laut BundeswirtschaftsministerGabriel Eckpunkte zur Umsetzung der Energiewende geben, die Bevorzugung mancher Unternehmen soll auslaufen.
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Mit CO2 kühlen

FR: Daimler entwickelt neue Klimaanlage

Die Stuttgarter Autobauer melden Fortschritte: Hatte man bisher die Wahl zwischen klimaschädlich oder hochentzündlich, soll jetzt Kohlendioxid den Ausweg weisen. Vor eineinhalb Jahren hatte Daimler die Verwendung der Chemikalie R1234yf gestoppt, nachdem sich  in Tests immer wieder Brände entzündet hatten. Also wurde wieder das übliche Kältemittel R134a  eingefüllt, das aber stark zum Treibhauseffekt beiträgt – deshalb hat es die EU für Neuwagen verboten. Jetzt sei es „so gut wie sicher, dass es eine Lösung für das Problem geben wird“, meldete die Frankfurter Rundschau.
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Rohstofferkundungs-Lizenz am Tiefseeboden beantragt

Ressourcen umweltverträglich, nachhaltig und entwicklungspolitisch gerecht erforschen

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Ende 2013 bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) eine Lizenz zur Erkundung von Massivsulfiden auf dem Tiefseeboden des Indischen Ozeans beantragt. Massivsulfide enthalten ein breites Spektrum von Metallen, die in vielen Hochtechnologiebereichen unverzichtbar sind. Das geht aus einer Pressemitteilung des BMWi hervor. weiterlesen…

EE-Aktien gefragt

Erneuerbare Energien: Viele Investoren setzen auf grüne Aktien – Index der regenerativen Energiewirtschaft Renixx legte um fast neunzig Prozent zu

In den vergangenen Jahren hat die Euphorie, die das Thema erneuerbare Energien einmal hervorrief, deutlich nachgelassen. Was zu Beginn des neuen Jahrtausends noch als Anlage der Zukunft galt, war völlig aus der Mode geraten. Gerade in Deutschland wurden Erneuerbare Energien vor allem aufgrund der Energiewende und der gestiegenen Stromkosten insgesamt äußerst kritisch betrachtet. Doch international sieht es so aus, als sei die Wende zm Besseren gelungen, schreibt Boerse-ARD.de unter Berufung auf das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR). weiterlesen…

2012: Ein Drittel mehr Solarthermie im Neubau

36.000 neue Wohnungen mit Solarwärme-Nutzung

Sonnenheizungen werden in Deutschland immer mehr zum Standard im Neubau: Mehr als jede Fünfte (36.671) der 176.617 im Jahr 2012 neu errichteten Wohnungen wird mit Wärmeenergie aus Solaranlagen zur Heizungsunterstützung oder zur Warmwasserbereitung versorgt. Der Zuwachs beträgt 33,6 Prozent gegenüber 2011, als Solarwärme bei jeder sechsten Wohnung dazu gehörte (27.448 von 161.186). Das berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts. „Weil Heizkosten die Haushaltskasse übermäßig belasten, ist hier der Spareffekt besonders groß. Deswegen setzen immer mehr Bauherren auf Solarwärmeanlagen“, erläutert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. In Deutschland geht rund ein Drittel der Energiekosten der Bürger auf das Konto der Wärmeerzeugung. weiterlesen…

Spitzbergen-Methan natürlich

Methanhydrate und Klimaerwärmung – aber keine Entwarnung

Vor Spitzbergen wird in einigen hundert Metern Wassertiefe immer wieder Methangas beobachtet, dass aus Gashydrat-Lagerstätten am Meeresboden stammt. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Bremer Zentrums für Marine Umweltwissenschaften, MARUM konnte jetzt zeigen, dass die Gasaustritte sehr wahrscheinlich natürlichen Ursprungs sind und nicht durch die Klimaerwärmung verursacht werden. Die Studie ist in Science*) veröffentlicht worden. weiterlesen…

Dramatischer Gletscherschwund steigert Georisiken

Neue Klimamodelle: Gletscher gehen dramatisch zurück, Georisiken zunehmen

Das zunehmende Schwinden der Gletscher im 21. Jahrhundert wird weltweit zu massiven Veränderungen führen und das potenzielle Risiko von Naturgefahren, wie Überschwemmungen und Erdrutschen, erhöhen. Zu diesem Ergebnis kam ein Forschungsteam aus Österreich und Schweden im Rahmen eines zweijährigen EU-Projekts in Zentralasien. Hermann Häusler, Umweltgeowissenschafter an der Universität Wien, modellierte mit seinem Team die Gletscherentwicklung im Tien-Shan-Gebirge in Kirgisien bis zum Jahr 2050. weiterlesen…

UN-Dekade der Nachhaltigen Energie für Alle hat begonnen

Einstimmiger Beschluss aller 193 UN-Mitgliedsstaaten

Mit einem einstimmigen Beschluss aller 193 Mitgliedsstaaten hat die UN-Vollversammlung die Jahre von 2014 bis 2024 zur „Dekade der nachhaltigen Energie für Alle“ erklärt. Damit soll die Notwendigkeit des verlässlichen und bezahlbaren Zugangs zu Energiequellen für alle Menschen in den Fokus gerückt werden. „Gleichzeitig ist dafür Sorge zu tragen, dass diese Energieerzeugung nachhaltig und umweltschonend ist“, so eine Mitteilung des Bundesumweltministeriums. weiterlesen…